brüllen!
Plötzlich hallte ein lautes Gebrüll durch die Halle des Oberherrn.
Als Fang Chen das Geräusch hörte, trat er zwei Schritte vor, blickte hinüber und riss vor Schreck die Augen auf. „Das ist … der Wächterdrache vor dem Kriegstempel?“
Dieser Drache verschwand, nachdem ich den Tempel des Krieges betreten hatte. Wie ist er also in die Halle der Oberherren gelangt?
Im Moment ist der dämonische Drache in einer Reihe dunkler, vergitterter Gefängniszellen gefangen!
Da der Drache vollständig dunkelgolden war und sich in einer Ecke der erweiterten Halle der Herrscher befand, konzentrierte sich Fang Chen darauf, ob sich das Tor zur neuen Welt geöffnet hatte, und bemerkte ihn einen Moment lang nicht. Der Drache brüllte auf, was ihn erschreckte.
Als Grauer Wolf das Gebrüll des Drachen hörte, hob er nicht einmal den Kopf und döste sofort wieder ein.
Fang Chen ging hinüber.
Der Drache brüllte unaufhörlich und hämmerte heftig gegen das Geländer. Doch das Geländer in der Halle der Herrscher bestand aus einem unbekannten Material. Beim Aufprall fielen dem Drachen die Schuppen ab, und sein rotes Drachenblut floss an den Geländern herab.
Fang Chen untersuchte den dämonischen Drachen aus der Nähe. Dieser dämonische Drache war drei Zhang lang, pechschwarz, hatte einen drachenähnlichen Kopf, fünf Klauen und ein Paar fleischige, kurze Flügel auf dem Rücken. Seine faustgroßen Augen starrten Fang Chen eindringlich an und verströmten eine bedrohliche Aura.
brüllen!
Der Drache brüllte erneut und bellte Fang Chen an, bevor er sich umdrehte und gegen den Zaun rammte.
Der Drache scheint von dem Gedanken an die Flucht besessen zu sein.
Obwohl er genau wusste, dass er den Zaun nicht durchbrechen konnte, gab er nicht auf, bis er mit Blut bedeckt war, sein Atem schwächer wurde und er zu Boden sank.
Grauer Wolf humpelte herüber.
Außerhalb des Zauns senkte er den Kopf und leckte das Drachenblut, das aus dem Drachen geflossen war.
Der Drache blickte Grauer Wolf an und brüllte vor Groll, aber er konnte nichts tun.
"Wuff~~~"
Seitdem Grauer Wolf den Zombie-Kristallkern gefressen hat, frisst er kaum noch etwas.
Es ist sehr seltsam, dass jemand freiwillig das Blut eines Dämonendrachen trinken würde, wie es heute geschehen ist.
„Dieses Drachenblut birgt eine enorme Energie, und Grauwolf frisst es tatsächlich gern. Wird sich dadurch irgendetwas verändern?“, dachte Fang Chen bei sich, während er Grauwolf ansah.
„Ich hoffe, Grey Wolf erholt sich bald.“
Der Drache kämpfte eine Weile, dann lag er still da.
Grauer Wolf schien einen sehr dicken Bauch zu haben. Er leckte das ganze Blut auf, das der Drache heruntergetropft hatte, schwankte dann in eine Ecke der Halle des Oberherrn und lag dort mit geschlossenen Augen und genoss den Anblick.
„Jetzt, wo sich hier alles beruhigt hat, ist mehr als ein Jahr vergangen. Ich frage mich, was für ein Baby Yaoyue mir geschenkt hat?“
Fang Chen beobachtete Grey Wolf eine Weile und dachte dann an Yao Yue.
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Kapitel 194 Fang Siyuan
Die Welt von Tian Long Ba Bu.
Yihua-Palast.
Im nebligen Nieselregen stand Fang Chen auf dem Gipfel des Berges hinter dem Yihua-Palast und blickte schweigend hinunter.
Von dort war hin und wieder das Weinen eines Babys zu hören.
„Es ist über ein Jahr her, seit ich Yaoyue das letzte Mal gesehen habe. Ich frage mich, wie es ihr geht und ob sie mich vermisst?“ Fang Chen dachte an Yaoyue, als plötzlich wieder ein Babygeschrei aus Richtung des Yihua-Palastes zu hören war.
Die Stimme war extrem laut.
"Dieses Kind..."
Fang Chens Herz setzte plötzlich einen Schlag aus: „Könnte es an meiner und Yao Yues Schwangerschaft liegen?“
„Die Familie Fang hat also einen Erben!!“
Bei diesem Gedanken verspürte Fang Chen Aufregung.
Als Niemand habe ich, seit ich das Taschenlampenportal in Besitz genommen habe, keinen Geldmangel. Was Frauen angeht, habe ich bisher nur zwei erobert: Yaoyue und Wang Yuyan. Wenn sie mir einen Sohn oder eine Tochter schenken könnten, wäre das perfekt!
Wenn dem so ist, kann man davon ausgehen, dass er in dieser Welt Nachkommen hinterlassen hat, die die Enttäuschungen seines Lebens als Niemand wieder gutmachen.
Rauschen!
Mit einem Knall verschwand Fang Chen und tauchte vor dem Fenster des Zimmers, in dem sich das Baby befand, wieder auf.
Fang Chen ging nicht direkt hinein, sondern lauschte leise draußen vor dem Fenster.
Niemand störte den Raum.
„Zweiter Palastmeister, der Erste Palastmeister sucht den jungen Meister nun schon fast ein halbes Jahr. Warum ist er noch nicht zurückgekehrt?“, ertönte eine charmante Stimme, und Fang Chen spitzte sofort die Ohren.
Der zweite Palastmeister, ist das nicht Lianxing?
Der Großpalastmeister machte sich auf die Suche nach ihrem Schwiegersohn?
Könnte es sein, dass Yaoyue schwanger ist und aus Sorge um ihren Ruf dringend einen geeigneten Ehemann sucht?
Bei diesem Gedanken konnte Fang Chen nicht länger warten und erschien blitzschnell an der Tür.
"WHO!"