Chapter 459

Seine Tochter schüttelte ihm die Hand und fragte: „Papa, sollen wir nach Hause gehen?“

Dann wurde der Bildschirm schwarz, und in der unteren rechten Ecke erschien eine Errungenschaftsmeldung.

【ng: nach Hause gehen.】

Zhou Liye: „?????????“

Er kehrte zunächst ins Hauptmenü des Spiels zurück, schaute dann in den Live-Chat und tatsächlich reagierten die Zuschauer heftig:

Das ist definitiv nicht das wahre Ende!!!

Ist es dir aufgefallen? Alle diese zufälligen Gesichter sind schon einmal im Spiel aufgetaucht! Sie sind alle da!

[Die Tochter wurde hinausgefahren, aber die Hauptfigur war noch nicht weg. Warum wurde ein Abschnitt mittendrin abgeschnitten?]

[Angesichts der Gewohnheiten des Sektenführers muss hier etwas faul sein!]

Auf Drängen des Publikums setzte Zhou Liye ihren Livestream am nächsten Tag entschlossen fort.

Diesmal versprach er allen, die Geschichte intensiver zu erleben, verborgene Elemente aufzudecken und idealerweise das wahre Ende zu erreichen.

Seltsamerweise änderte sich auch die Eröffnungsszene im zweiten Spieldurchgang:

Der Ich-Erzähler erlangte nach einer Schwindelattacke wieder das Bewusstsein.

Er befand sich plötzlich in einem kleinen, reinweißen Raum, in dessen Ecke eine zerfetzte Stoffpuppe stand.

Die Stoffpuppe gab ein höhnisches Geräusch von sich:

Weißt du wirklich, wer du bist?

Weißt du, was du tust?

Weißt du, was du getan hast?

Zhou Liye rief: „Bruder, ich habe mich geirrt! Ich bin einfach ein paar Mal auf das Plüschtier getreten, nachdem ich den Preis bekommen hatte…“

Als ich diesmal das Spiel startete, erschien kein einziges Monster vor mir; ich tötete sie sofort, sobald ich ihnen begegnete.

Zhou Liye ging zum üblichen Treffpunkt und holte seine jüngste Tochter ab.

Seine Tochter folgte ihm weiterhin gehorsam wie eine kleine Wachtel.

Zhou Liye wusste genau, wo diesmal die spannenden Momente lagen, und hatte sich im Vorfeld gründlich vorbereitet. Er schaltete sogar absichtlich den Live-Chat ein, damit das Publikum ihm bei der Suche nach Hinweisen helfen konnte.

—Für einen Streamer ist das alles gängige Praxis und definitiv kein Betrug!

Die erste Ebene ist eine Geschäftsstraße, die zweite Ebene ist ein Vergnügungspark, die dritte Ebene ist eine Schule und die vierte Ebene ist eine Villa und eine Kanalisation.

Diesmal durchsuchte Zhou Liye jeden erdenklichen Winkel und fand tatsächlich einige seltsame Dinge.

So berichteten beispielsweise mehrere Zeitungen, dass ein Haus in Brand geraten sei und eine dreiköpfige Familie in kritischem Zustand sei und im Krankenhaus behandelt werde – die Zeitungen waren alle auf denselben Tag im Jahr 1999 datiert, aber alle Kalender im Spiel waren bereits auf 2019 umgesprungen.

Zum Beispiel gab es mehrere seltsame Krankenakten und mehrere Seiten, die aus dem Krankenaktenbuch herausgerissen worden waren und aus denen hervorzugehen schien, dass der Patient an einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) litt, die sich sogar auf Halluzinationen ausweitete.

Es gibt auch einige merkwürdige und verdächtige Punkte, wie zum Beispiel eine psychologische Behandlungseinrichtung mitten in der Geschäftsstraße und ein unzugängliches Gefängnis gegenüber der Schule...

Die Stimme derselben Polizistin war auf allen Telefonen zu hören, doch sie konnte nichts von dem verstehen, was der Protagonist sagte. Sie wiederholte immer nur denselben Satz: „Ist da jemand?“, und legte dann auf.

Aufmerksamen Zuschauern fielen auch einige versteckte Details auf.

Wenn der Protagonist eine Tür aufdrückt und sie zehn Sekunden lang einen Spalt breit offen hält, erscheint ein Auge, das hineinschaut. Sobald die Tür jedoch vollständig geöffnet ist, verschwindet das Auge.

Manche Monster auf der Straße greifen nicht von selbst an; sie patrouillieren nur passiv. Andere hingegen stürzen sich auf dich – der Protagonist wird sofort getötet, wenn er von einem Monster berührt wird.

Abgesehen von der Tochter gibt es in diesem Spiel keine normalen, gesunden Menschen; alle Menschen und Monster haben furchterregende Brandmale an ihren Körpern.

Die Kommentare des Publikums strömten herein, jeder hatte eine andere Vermutung.

Nachdem Zhou Liye im vierten Akt die Villa verlassen hatte, hätte er seine jüngste Tochter mitnehmen und die Kanalisation meiden können, indem er stattdessen die Schauplätze aus den vorherigen Akten wählte.

Zhou Liye leitete einfach eine Abstimmung ein und überließ es den Menschen, selbst zu entscheiden, was zu tun sei.

Das Publikum stimmte letztendlich für „Psychotherapiezentrum“!

Der Grund dafür ist einfach: Ihnen ist der Begriff „Behandlungszentrum“ am vertrautesten, und alle vermuten, dass es sich neben der Villa um den wichtigsten Ort handelt.

Zhou Liye brachte ihre jüngste Tochter in die Behandlungseinrichtung, doch unerwartet wurde diese, kaum eintretend, von einem hellen weißen Licht geblendet.

Nachdem die Handlung in Gang gesetzt wurde, schloss der Protagonist sofort die Augen und fragte nervös: „Junjun, wo bist du?“

Die Tochter rief: „Papa! Beschütze meinen Papa!“

Das Geräusch von jemandem, der gegen die Tür hämmerte, kam von der Haustür, als ob ein Monster von immenser Kraft versuchen würde, einzubrechen.

Die Geschichte endet, und Zhou Liye erlangt die Kontrolle zurück.

Doch er konnte die Augen kaum öffnen und sah den Unterkörper des Monsters vor dem Rolltor schweben, das im Begriff war, zerschmettert zu werden.

Dies ist der finale Bosskampf, der die Flucht der Tochter deckt.

Zhou Liye musste ihr eingeschränktes Sehvermögen gut nutzen und alle paar Sekunden blinzeln.

Nachdem der Boss die Tür aufgebrochen hatte, ging er direkt auf seine Tochter zu. Zhou Liye war so nervös, dass sie einfach vortrat und selbst den ersten Schlag einsteckte, während sie rief: „Junjun, lauf!“

„Papa!“, rief die Tochter.

Von der Tür dahinter ertönte eine sanfte Frauenstimme:

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