Chapter 462

Sie hatte die Nummer sogar schon gewählt, aber sie hatte nicht mehr die Kraft, ans Telefon zu gehen.

Der Telefonhörer hing herunter, aber die Polizistin am anderen Ende sprach deutlich:

"Hallo, hier spricht die Polizei von Queens... Ist hier jemand?... Hallo?"

Nach einer Weile meldete sich niemand, und das Gespräch wurde beendet.

Zhou Liye fühlte sich wie betäubt; dieser scheinbar normale Korridor setzte ihn in Wirklichkeit enorm unter psychischen Druck.

Er musste an der Leiche der Frau vorbeigehen und sah dann sein eigenes Spiegelbild.

Es sah aus wie ein Mörder, und das Spiegelbild grinste Zhou Liye sogar bedrohlich an.

Als er vorbeiging, entzündeten sich hinter ihm spontan Flammen.

Es scheint, dass das Feuer damals ebenfalls eine Tat war, die dieser Mann in einem Zustand psychischer Instabilität begangen hat.

Zhou Liye ging weiter zur Schlafzimmertür und sah ein kleines Augenpaar, das sie schüchtern anblickte.

Zhou Liye sagte: „Junjun? Ist es Junjun? Lass Papa es erklären…“

Seine kleinen Augen weiteten sich augenblicklich, und die Schlafzimmertür schloss sich.

Von drinnen war das Schluchzen eines kleinen Mädchens zu hören.

Zhou Liye klopfte an die Tür und sah dann plötzlich einen Kommentar auf dem Bildschirm:

[Heiliger Strohsack, der Endgegner war letztes Mal tatsächlich der Protagonist! Es ist derselbe Mann! Wenn die junge Dame jetzt an die Tür hämmert, wäre das nicht so, als würde der Boss die Tür für Junjun aufbrechen?!]

Zhou Liyes Bewegungen hörten abrupt auf.

Ich ging durch den Flur und kam durch die Hintertür der Villa wieder heraus.

Noch nie war es so einfach gewesen, diese Villa zu verlassen, doch Zhou Liye fühlte sich alles andere als wohl.

Er stand allein auf der Straße am letzten Kontrollpunkt und sagte nach einer Weile: „Meine Damen und Herren, ich weiß jetzt, wozu Gefängnisse da sind. Der Mörder von 1999 sollte auch 2019 noch seine Strafe im Gefängnis verbüßen…“

191. Schichten der Angst

Nachdem Zhou Liye seine Rede beendet hatte, ging er im zweiten Akt nachdenklich in Richtung Gefängnistor.

Zu diesem Zeitpunkt waren viele Zuschauer noch immer völlig verwirrt.

Was ist da los? Ist es immer noch kein NG (nicht gut)?

Mein IQ braucht dringend eine Steigerung, lol

Diese Handlung ist absolut fantastisch...

Überraschenderweise waren die Gefängnistore, durch die sie zuvor nicht gelangen konnten, diesmal problemlos zugänglich.

Es gab zwar keine Monster, die es bewachten, aber es war dunkel und düster im Inneren, und kein einziges Licht brannte.

Zhou Liye hat erneut gekniffen.

Nachdem er einen Rückzieher gemacht hatte, war das Erste, was er tat, den Rückenkratzer heimlich wieder an seine Füße zu stellen.

Zhou Liye: quq Das ist so schwer für mich.

Das ahnungslose Publikum bemerkte lediglich die extreme Düsternis und den Schrecken im Inneren des Gefängnisses, doch noch viel erschreckender war die zähe, willensstarke junge Frau –

Er fing wieder an zu lachen!

Hahahahahahahahaha!

Zuschauer: [Heiliger Strohsack, er lacht ja hysterisch! Er lacht wirklich hysterisch!]

Zhou Liye war entsetzt. Er lachte immer wieder hysterisch, während er sich langsam hineinwagte, aus Angst, einem Monster zu begegnen.

Dadurch wirkte seine Suche natürlich sehr gründlich.

Für das Publikum war dieser harte Kerl jemand, der jedes Detail des Spiels akribisch erforschte und keine Spur unüberprüft ließ.

Nachdem sie ein Monster gemieden hatte, fand Zhou Liye, die Glückliche, eine Krankenakte in einem Zimmer.

Die Patientenakte war vollständig ausgefüllt, und in der Namensspalte stand deutlich „der Protagonist“...

Zhou Liye zitterte vor Aufregung und vergaß dabei sogar ihre Angst:

„Wie erwartet!! Der Protagonist hat psychische Probleme! Erinnert sich noch jemand an die paar Zettel, die wir vorhin im Laden gefunden haben?“

Er öffnete schnell die Krankenakte und stellte fest, dass mehrere Seiten fehlten.

Während des zweiten Spieldurchgangs fand Zhou Liye an anderer Stelle mehrere Seiten mit medizinischen Aufzeichnungen, die wahrscheinlich aus diesem Buch gerissen worden waren.

Damals dachten alle, es handele sich um die Akte der Tochter Junjun, aber das stimmte nicht; es war die Krankenakte des Protagonisten.

„Diese Sache hat uns alle in die Irre geführt!“

Zhou Liye rief aufgeregt aus: „Eigentlich gibt es zwei Krankenakten. Eine ist für die Hauptfigur, die unter Wahnvorstellungen leidet! Die andere ist für Junjun, der an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet!“

Öffnen Sie das Systemmenü; hier finden Sie alle von Ihnen gesammelten Datensätze.

Die Akten sind nun in zwei Teile unterteilt: einen für Paranoia und den anderen für PTSD, was sofort deutlich macht.

Im Jahr 1999 war die dreiköpfige Familie eine recht harmonische kleine Familie.

Den Krankenakten zufolge entwickelte der Ehemann (der Protagonist) aufgrund übermäßigen Arbeitsdrucks Paranoia und litt unter Halluzinationen und akustischen Halluzinationen.

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