„Puh, ich bin total erschöpft.“
Yang Feng unterbrach seine Tätigkeit, wischte sich den Schweiß von der Stirn und drehte sich um. Er sah, wie die Soldaten, nachdem sie ihre Arbeit eingestellt hatten, schmerzerfüllt zu Boden sanken und aufschrien.
Es fühlte sich an, als würden meine Muskeln auseinandergerissen.
Niemals hätten sie sich vorstellen können, dass sie eines Tages beim Calisthenics vor Erschöpfung zusammenbrechen würden.
Yang Feng überlegte kurz, holte die zugeteilten Tränke aus dem Systemvorrat und ging hinunter, um sie einzeln auszuteilen, wobei er sagte: „Nur zwei kleine Schlucke für jeden.“
Nachdem er seine Rede beendet hatte, fühlte sich jeder Soldat äußerst unwohl, doch nachdem sie Yang Fengs Worte gehört und zwei kleine Schlucke getrunken hatten, stellten sie plötzlich fest, dass die Schmerzen in ihren Körpern nicht mehr so schlimm waren wie zuvor, höchstens noch ein leichter Schmerz.
Alle Soldaten erhoben sich vom Boden, sahen einander an, und ihre Augen waren voller Überraschung.
Schließlich blickten alle zu Yang Feng; das war wirklich erstaunlich!
„Nimm die restlichen drei Tropfen Medizin aus deiner Flasche heute Abend mit nach Hause und träufle sie dir beim Duschen auf die Hände. Benutze sie als Duschgel, verstanden?“ Yang Feng ignorierte die Überraschung und sprach laut.
„Verstanden!“, riefen die Soldaten im Chor.
"Okay, entlassen!"
Yang Feng rief in einem sehr überzeugenden Ton.
Beim Anblick ihrer scheidenden Gestalten konnte jeder die seltsamen Veränderungen an ihren Körpern deutlich spüren; ihre körperliche Kraft schien sich erheblich erhöht zu haben.
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 172 Heimkehr
Es ist Zeit, nach Hause zu gehen.
Yang Feng blickte auf den leeren Trainingsplatz vor sich und ging dann in Richtung Basis, um Lin Yan zu bitten, jemanden zu schicken, der ihn zurückbringt.
Er ist wahrscheinlich seit zwei Tagen und zwei Nächten nicht zu Hause gewesen. Seine Schwester macht sich bestimmt große Sorgen.
„Okay, Dr. Yang, wir schicken einen Hubschrauber, der Sie zurückbringt.“ Lin Yan nickte leicht und sagte:
Als Yang Feng das hörte, war er etwas verblüfft. Ihm wurde klar, dass er noch nie in einem Hubschrauber oder Flugzeug geflogen war, was ihm ziemlich peinlich war. Daraufhin antwortete er:
"Gut."
„Übrigens, Dr. Yang, einen Moment bitte, wir müssen Ihre Maße nehmen und eine Militäruniform für Sie maßanfertigen lassen. Einen Moment bitte.“ In diesem Moment meldete sich Liang Yekai plötzlich zu Wort.
„Maßgeschneiderte Militäruniformen? Nicht nötig“, erwiderte Yang Feng etwas überrascht.
„Da Sie nun ihr Ausbilder sind, ist das Tragen einer Militäruniform ein Muss“, fuhr Liang Yekai fort.
Yang Feng zögerte einen Moment, nickte dann und sagte: „Na gut.“
Eigentlich ist daran nichts auszusetzen. Haben Sie jemals einen Ausbilder in weißer Freizeitkleidung gesehen, der Ausbilder in Uniform schult?
Nachdem seine Maße genommen und seine Größe ermittelt worden waren, bestieg Yang Feng einen Hubschrauber und flog schnell in Richtung des gewöhnlichen Wohngebiets.
"Summ summ summ—"
Nach etwa einer Stunde landete der Hubschrauber sanft auf dem Dach eines Wohnhauses. Viele Anwohner blickten auf, als sie das Geräusch hörten, und sahen einen Jungen in einem weißen Hemd aus dem Hubschrauber springen.
Der Hubschrauber stieg dann langsam wieder auf und startete.
„Oh mein Gott! Wer ist denn mit einem Hubschrauber in die Stadt geflogen und sogar in unsere Nachbarschaft gekommen!“
Plötzlich rief eine ältere Frau, die auf dem Platz im Wohngebiet tanzte, überrascht aus.
Yang Feng warf einen Blick auf das leere Dach, öffnete das Eisentor und ging die Treppe hinunter.
Bald darauf erreichte er seine Haustür. Yang Feng seufzte leise und wollte gerade klopfen, als er eine elegante Frau die Treppe herunterkommen sah.
Sie trug einen schwarzen Trenchcoat, eine stylische Sonnenbrille und eine reinweiße Adidas-Baseballkappe. Ihr pechschwarzes Haar fiel lässig über ihre Schultern und betonte ihre feinen Gesichtszüge, ihr helles Kinn und ihre langen Beine, die durch ihre dunkelblaue Jeans perfekt zur Geltung kamen.
Diese Frau ist absolut umwerfend.
Yang Feng runzelte leicht die Stirn. Ihm kam die Frau irgendwie bekannt vor, als hätte er sie schon einmal gesehen. Er beobachtete, wie sie neben ihm stehen blieb, ihren Schlüssel herausholte, das gegenüberliegende Eisentor öffnete und hineinging.
Ist diese Frau etwa meine Nachbarin?!
Ich erinnere mich, dass das Zimmer gegenüber früher nie von jemandem genutzt wurde; es muss von dieser Frau gemietet worden sein.
Yang Feng schüttelte leicht den Kopf. Was hatte das alles mit ihm zu tun? Dann streckte er die Hand aus und klopfte an die Tür.
Wer ist es?
In diesem Moment ertönte aus dem Haus eine vertraute und süße Stimme; es war Yang Lianqing.
"Lianqing, ich bin's."
Yang Feng hustete leicht und sprach.
"Schnapp—"
Als sich die Tür öffnete, sah Yang Lianqing etwas mitgenommen aus, unter ihren mandelförmigen Augen waren leicht sichtbare Tränensäcke zu erkennen.
"Lianqing, was ist los?" Yang Feng trat vor, legte sanft seine Hände auf die zarten Schultern seiner Schwester und fragte leise.
Nur seine Familie konnte ihn so sanftmütig machen.
„Bruder, wo warst du? Warum kommst du erst jetzt zurück? Weißt du, wie sehr ich mir Sorgen um dich gemacht habe?!“