Ihre hellen Arme gaben den Blick auf die strahlend weißen Knochen ihrer Hände frei, aus denen reichlich Blut floss.
„Du spielst mit dem Tod! Ich habe dir die Chance gegeben, meine achtzehnte Konkubine zu werden und mir das Herz der Geistesader zu übergeben, und jetzt würdest du das nicht tun!“
Yun Zhongges scharfer Blick war auf die halbtote Dämonin gerichtet, die am Boden lag; seine Stimme klang völlig emotionslos.
„Nun, auch du kannst sterben. Manchmal ist eine verpasste Gelegenheit für immer verloren!“
Er war nicht länger bereit, das Leben dieser Dämonin zu verschonen, trotz ihrer außergewöhnlichen Stärke und Schönheit.
Sie gehörte ihm jedoch nicht.
Dann soll es zerstört werden!
"Wolken-Drachenpalme, Erster Zug: Tobende Wellen!"
Yun Zhongge formte ein Handzeichen und sammelte dabei furchterregende innere Energie, um vor sich eine riesige Handfläche zu erschaffen, über der ein unsichtbarer Drache wirbelte und hinter der sich eine Aura wie ein Tsunami ausbreitete.
Diesmal gab er alles.
Selbst eine bezaubernde Frau auf dem Höhepunkt ihrer Schönheit würde schwer verletzt werden.
Ganz abgesehen davon, dass es nur noch ums Überleben kämpft!
„Ist es alles, was du kannst, Frauen zu schikanieren?“
In diesem Moment ertönte plötzlich eine kalte Stimme in der gesamten Gegend.
Das plötzliche Geräusch ließ Yun Zhongge zusammenzucken, und sie drehte den Kopf, um nachzusehen.
Eine feuerrote Schwert-Aura, vergleichbar mit der Schallgeschwindigkeit, raste auf sie zu.
"Boom!"
Die Schwertenergie traf Yun Zhongge ohne Vorwarnung und entfesselte ein donnerndes Gebrüll.
Dichter Rauch quoll hervor und wirbelte hoch am Himmel.
Unmittelbar danach erschien hoch am Himmel eine gleichgültige Gestalt.
Er wandelte in der Leere.
Sein Auftreten strahlte Adel und Eleganz aus, als wären sie plötzlich erschienen.
Sein helles und glattes Gesicht mit seinen scharfen und kalten Zügen war vollkommen gereinigt.
Diese Augen waren dunkel und tief, mit einem Hauch von mörderischer Absicht und einem purpurnen Aufblitzen in ihrer Tiefe!
"Er...er hat es geschafft?" "Der himmlische Rang?!"
Ein plötzliches Beben durchfuhr die Herzen aller Meister und Experten; eine böse Vorahnung entstand spontan.
„Du suchst den Tod! Wie kannst du es wagen, mich zu überfallen –“
Im nächsten Augenblick tauchte plötzlich Yun Zhongges Gestalt aus dem aufgewirbelten Staub auf, hielt ein langes Schwert in der Hand und strahlte eine wilde Tötungsabsicht aus.
Das Langschwert, schnell wie der Wind und mit furchterregender Wucht, durchdrang die Luft und traf Yang Feng mit voller Wucht.
"Oh--"
Yang Feng grinste höhnisch und streckte langsam die Hand aus, um das unvergleichlich scharfe Langschwert zu ergreifen.
"Will er etwa... den Tod herausfordern? Er hat tatsächlich nach Senior Yuns Langschwert gegriffen!"
„Das muss daran liegen, dass dieser Junge nach dem Aufstieg in den himmlischen Rang zu arrogant geworden ist!“
„In so jungen Jahren über solche Stärke zu verfügen, ist wahrlich beneidenswert. Da er jedoch unser Feind ist, wird er heute sicherlich sterben!“
Genau in dem Moment, als die Meister und Oberstufenschüler darüber diskutierten.
"Summen!"
Plötzlich packte Yang Fengs große Hand Yun Zhongges Langschwert fest, was ein heftiges Beben verursachte.
Er unterdrückte es jedoch mit aller Kraft.
Trotz der turbulenten Luftströmung, die sie umgibt.
Die beiden erstarrten in der Luft, als ob die Zeit stillgestanden hätte.
„Wie ist das möglich … Du hast es tatsächlich geschafft, mein Schwert zu fangen?!“
Yun Zhongges Augen weiteten sich plötzlich, sein Herz bebte heftig. Niemand hatte je einem einzigen Hieb seines Schwertes standhalten können.
Ganz abgesehen davon, dass sie ihm gewaltsam sein Langschwert entriss. (166 Reading Network)
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Kapitel 512 Ich bin zurück
"Nichts ist unmöglich!"
Yang Feng blieb ruhig und sammelte spirituelle Kraft in seiner linken Hand. Die Kraft strahlte in fünf Farben und er entfesselte sie plötzlich auf Yun Zhongge.
"Boom!"
Die überwältigende Gewalt traf Yun Zhongge völlig unvorbereitet.
Yun Zhongges Körper wurde plötzlich nach hinten geschleudert, sein Gesicht wurde totenbleich, so weiß wie ein Blatt Papier, und seine innere Energie war völlig im Chaos.