Wenn seine kulinarischen Fähigkeiten entdeckt würden, würden ihn wahrscheinlich große Bosse aus aller Welt abwerben wollen, und einige würden ihm vielleicht sogar ein monatliches Gehalt von mehreren zehn Millionen anbieten.
"Zum Glück bin ich immer noch reicher als dieser junge Mann, sonst wäre ich wirklich ein Versager!"
Fan Cheng hob den Blick und sah Yang Feng an, der seelenruhig Schweinerippchensuppe trank. Unwillkürlich ballte er die Faust und dachte still bei sich.
Egal wie gut deine Kochkünste sind, wenn sie nicht entdeckt wurden, ist alles nur Unsinn.
Letztendlich ist Geld zu haben das Praktischste.
"Komm schon, Xiao Tian, trink nicht nur die Schweinerippchensuppe, iss auch etwas Reis und diese Gerichte."
Yun Hong streckte die Hand aus, reichte eine Schüssel Reis und gab dann noch etwas Fleisch und Gemüse darauf.
"sich erbrechen……"
Bevor Yun Xiaotian jedoch auch nur einen Bissen nehmen konnte, spuckte er alles auf den Tisch und sagte:
„Es schmeckt scheußlich, vor allem die Fleischgerichte, ich kann sie einfach nicht essen…“
Als Fan Cheng das hörte, hätte er beinahe einen Mundvoll Blut ausgespuckt. Er hatte die meisten Fleischgerichte zubereitet und war nun zutiefst schockiert.
Man sagt, Kinder sprechen am wahrheitsgemäßesten.
Nun scheint es, als seien seine angeblich so stolzen Kochkünste vor Yang Feng wie ein Mischling zusammengebrochen.
"Das... das geht so nicht, das ist doch nur Suppe..."
Liu Tao steckt nun in einer ziemlichen Zwickmühle.
"Schon gut, Tante. Gib mir den Reis, und ich mache gebratenen Reis mit Eiern."
Yang Feng stand auf, nahm eine Schüssel mit weißem Reis und ging unter den wachsamen Blicken der vier Personen in Richtung Küche.
Kurz darauf brachte er eine weitere Schüssel gebratenen Reis und stellte sie auf den Tisch.
„Okay, ich habe extra mehr gemacht, lasst uns alle zusammen essen!“
Yang Feng wischte sich die Hände mit einem Handtuch ab, setzte sich dann hin, nahm seine Essstäbchen, legte ein Stück Schweinerippchen in Yun Qianqians Schüssel und sagte leise:
"Hier, nimm ein Stück Fleisch."
Beim Anblick ihrer liebevollen Interaktion wechselten Yuns Eltern einen kurzen Blick und fühlten sich noch erleichterter und beruhigter.
Fan Chengjiu sah aus, als hätte er eine Fliege verschluckt; sein Gesichtsausdruck veränderte sich ständig, und er wirkte äußerst unangenehm.
Der Duft des gebratenen Reises war so unwiderstehlich, dass alle am Tisch sagten, sie könnten ihn kaum aushalten.
Yun Xiaotian nahm einen kleinen Bissen und verschlang ihn dann sofort.
"Langsam essen, ist das so beängstigend?"
Liu Tao blickte Yun Xiaotian liebevoll an, nahm einen Löffel gebratenen Reis und erstarrte sofort nach dem ersten Bissen.
„Es ist so köstlich… Das ist ja fast schon goldbraun gebratener Reis! So leckeren gebratenen Reis habe ich noch nie gegessen.“
Beim Hören dieser Worte lief Yun Hong das Wasser im Mund zusammen; der Duft durchdrang fast das gesamte Essen auf dem Tisch.
"Mama, ich bin fertig mit Essen! Ich bin so satt und fühle mich viel energiegeladener!"
Yun Xiaotian verschlang den gebratenen Reis im Nu, lehnte sich dann in seinem Stuhl zurück und tätschelte seinen prallen Bauch.
Seine kleinen, strahlenden Augen erwachten sofort zum Leben.
Sein Gesicht strahlte vor Glück.
„Schwager, dein Essen ist so lecker! Ich möchte von nun an jeden Tag dein Essen essen.“
Zum ersten Mal überhaupt trat Yun Xiaotian an Yang Fengs Seite, umarmte seinen Arm und blickte ihn mit seinen unschuldigen kleinen Augen an.
„Ob ein Essen gut schmeckt oder nicht, hängt im Grunde von der eigenen Einstellung ab; man muss es einfach nur essen wollen.“
Der Hauch von Kälte in Yang Fengs Augen verschwand schließlich und ließ nur noch Sanftmut zurück.
„Xiao Tian spricht normalerweise nicht mit Fremden, aber ich hätte nicht erwartet, dass unser Verhältnis so schnell nach der Ankunft meines Schwiegersohns so gut sein würde.“
Je länger Liu Tao Yang Feng ansieht, desto sympathischer erscheint er ihr.
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 492 Ein weiterer Durchbruch
Nachdem er sein Essen beendet hatte, schlich Fan Cheng davon und die Familie Yun kümmerte sich nicht mehr um ihn.
"Hey Yang, hast du Lust, mit mir einen zu trinken? Ich habe hier zwei Flaschen zehnjährigen Erguotou, lass sie uns heute zusammen leeren!"
Yun Hong lächelte, seine Falten verengten sich, und er hob die Hand, um sie Yang Feng auf die Schulter zu legen.
„Kein Problem. Eigentlich mag ich Wein sehr gern, aber ich war in letzter Zeit etwas beschäftigt und habe ihn etwas vernachlässigt. Heute habe ich zufällig Lust darauf, also trinke ich gern mit dir, Onkel.“
Yang Feng lächelte leicht und stimmte sofort zu.
Früher hätte er vielleicht abgelehnt, aber jetzt, da er den Titel „Gott des Weines“ trägt, verfügt er nicht nur über Forschungsdaten zu Weinen aus aller Welt, sondern hat auch die Fähigkeit erlangt, tausend Becher zu trinken, ohne betrunken zu werden.
Tatsächlich kann man auch spirituelle Kräfte nutzen, um die Auswirkungen von Alkohol im Körper zu beseitigen.
"Yang Feng... mein Vater verträgt sehr viel Alkohol, deshalb solltest du versuchen, weniger zu trinken."