In.
Lin Fengs ganzer Körper fühlte sich an, als würde er von etwas getragen, als würde er leicht schweben. Als Lin Feng abstieg, war es, als stünde er in der Luft und konnte überhaupt nicht ahnen, was als Nächstes geschehen würde.
Es war, als hätte alles nie existiert.
Dieses Gefühl ließ Lin Fengs Herz höher schlagen. Sie versuchte verzweifelt, es zu kontrollieren, aber es gelang ihr nicht.
Dieses Gefühl schien Lin Feng wie ein Schatten zu begleiten, immer an seiner Seite.
Leere, ätherisch.
Alles schien so zu sein, wie es sein sollte, ohne viel Freude oder Leid und ohne große Überschneidungen. Lin Feng wanderte umher und besuchte viele Orte, aber er konnte dieses Bedürfnis immer noch nicht verspüren.
Schwarz, alles um ihn herum war schwarz. In diesem ätherischen Raum sah er weder ein Ende noch die Ferne. Alles, was er sah, war eine riesige, schwarze Fläche, die sich vor seinen Augen ausbreitete. Lin Feng streckte die Hand aus, als wollte er etwas berühren, doch er konnte es nicht mehr erreichen.
Alle fünf Shuttles haben den Kontakt verloren.
Lin Feng fühlte sich wie ein neugeborenes Kind, das unbedingt die Augen öffnen wollte, aber sich nicht befreien konnte.
Eine bizarre Aura umgab Lin Feng, der verzweifelt versuchte, ihr auszuweichen und zu fliehen, aber letztendlich scheiterte.
In seiner Welt war nichts mehr übrig.
Plötzlich erschien vor ihnen ein weißes Licht.
Dieser weiße Lichtpunkt wirkte wie ein Ruf der Erlösung, fesselte Lin Fengs Geist augenblicklich, und er stürzte darauf zu. Im nächsten Moment erstarrte sein ganzer Körper.
„Yanran, Schwester Yutong, Qianqian…“
Vor ihm erhoben sich gewaltige Berge, doch all seine Frauen lagen vor ihm, ihre Körper von verschiedenen Wunden gezeichnet. Ihre Augen blickten ihn voller zärtlicher Zuneigung an, doch keine von ihnen konnte aufstehen.
„Yanran, Schwester Yutong…“
Lin Feng streckte die Hand aus und umfasste die weichen Körper der Frauen, doch diese waren steif. Sie lagen still da, die Augen geschlossen, so schön wie Engel, aber keine von ihnen öffnete die Augen.
"Geh nicht." Lin Feng versuchte verzweifelt, jede Frau um sich herum festzuhalten, aber nur die kalten Tage erinnerten ihn daran, dass sie jemals existiert hatten.
In der Ferne war der Klang von Kriegstrommeln zu hören, doch Lin Feng blickte nach vorn und sah kein Lebenszeichen.
Sie sind alle weg, wozu also noch kämpfen?
Sein ganzes Bemühen galt einzig und allein dem Ziel, ihnen das bestmögliche Leben zu ermöglichen, damit sie stolz verkünden konnten, dass ihr Ehemann Lin Feng war und dass Lin Feng ihnen das Leben bieten konnte, das sie sich wünschten.
Sie folgten ihm den ganzen Weg von der Erde bis ins himmlische Reich. Sie leisteten ihm stets die beste Hilfe, wenn er sie am meisten brauchte, und schmiegten sich immer sanft an ihn.
„Sie sind alle fort, was bringt es dir noch, allein zu leben?“ Eine alte Stimme hallte in Lin Fengs Ohren wider. Lin Feng blickte auf die Frau in seinen Armen hinab und lachte leise. Ja, sie waren alle fort, was brachte es ihm noch, zu leben?
„Sollten sie in Stille versinken? Sollen sie für immer in Stille versinken? Sollen sie gemeinsam in Stille versinken, bleibe bei ihnen, damit ihnen niemals kalt wird.“
Es wird nicht mehr kalt sein...
Die Stimme hallte in Lin Fengs Kopf wider und schien einen Hauch von Bedauern, aber auch ein Gefühl der Erleichterung zu vermitteln. Langsam öffnete Lin Feng die Augen.
"Bruder Lin, leiste mir bitte Gesellschaft!"
"Schatz, hatten wir das nicht vereinbart?"
Nacheinander erschienen vor Lin Feng illusionäre Gestalten. Diese Gestalten winkten Lin Feng immer wieder zu, mit blassen, schwachen Lächeln auf den Gesichtern.
„Lin Feng, mir ist so kalt. Ich bin ganz allein hier unten. Komm und leiste mir Gesellschaft.“
"Du Bengel..."
...
Lin Fengs Blick schweifte umher, seine Augen färbten sich allmählich purpurrot, und sein Geist versank immer tiefer in Stille.
"Eigentümer!"
Wu Suo rief immer wieder von draußen Lin Fengs Namen, aber Lin Feng schien die Hälfte davon nicht zu hören, sein Geist wurde zunehmend ruhiger.
„Verdammt nochmal, dieser Bastard Zhuyin!“, rief Qianlong und sprang auf. „Ich werde diesen Bastard umbringen!“
„Ich gehe auch!“ Auch die Aura eines gewaltsamen Todes stieg.
„Ihr seid alle verrückt. Am wichtigsten ist es jetzt, bei unserem Meister zu bleiben und ihm beim Aufwachen zu helfen. Außerdem war das nur eine von Zhuyin inszenierte Prüfung. Nur wer diese Prüfung besteht, wird am Ende triumphieren. Wir sollten unserem Meister jetzt vertrauen.“
„Ich glaube an den Meister“, sagte Hou Tu als Erste. „Der Meister hat schon viele Prüfungen und Schwierigkeiten durchgemacht, deshalb bin ich überzeugt, dass er diese Angelegenheit gut meistern wird.“
„Ich auch“, sagte Pochi leise. „Meister ist so mächtig, er wird die Sache bestimmt gut im Griff haben, also warten wir einfach, bis Meister aufwacht.“
Wu Su schwieg.
Plötzlich verstärkte sich Lin Fengs Aura.
„Meister!“ Die fünf Shuttles lehnten sich sofort an Lin Feng, ihre Augen funkelten wie Sternenlicht.
Im nächsten Moment schwächte sich Lin Fengs Aura erneut ab.
„Er wird immer schwächer.“ Qianlong betrachtete Lin Fengs Gesicht, und auch ihr Mut schien zu schwinden. „Glaubst du, Meister wird zur Besinnung kommen? Ich habe gehört, wie Meister die Namen der Damen rief.“
„Wir müssen unserem Meister vertrauen“, sagte Hou Tu ernst und blickte Lin Feng an.
Wu Suo verstummte und blickte seinen Meister aufmerksam an.
Im nächsten Moment herrschte absolute Stille.
Alle Spuren von Leben sind verschwunden.