Lin Feng stand an der Tür und verspürte einen tiefen Schmerz, als er die abgewiesenen Menschen betrachtete.
Eine gute halbe Stunde später öffnete Xu Minjing endlich die Tür, und Lin Feng sah, dass die Küche da war.
...
Warum gehst du in die Küche, um mich zu beobachten?
„Wer weiß, ob du mich von hinten überraschst? Komm und iss.“
Xu Minjing bedeutete Lin Feng, sich zu setzen, und sagte: „Lass uns über das Geschehene sprechen, nachdem wir gegessen haben.“
Lin Feng nickte, setzte sich gehorsam hin und ließ sich von Xu Minjing Reis servieren. Die beiden aßen schweigend. Nachdem sie aufgeräumt hatte, zögerte Xu Minjing einen Moment, bevor sie sprach:
Erinnerst du dich, was letztes Mal im Dorf passiert ist?
„War es der Moment, als ich dich in meinen Armen hielt?“
Lin Fengs Herz setzte einen Schlag aus. Xu Minjings Gesicht rötete sich augenblicklich. Sie senkte den Kopf und nickte nach einer Weile: „Ja, genau damals. Zuerst spürte ich nichts, aber später hatte ich das vage Gefühl, dass die Meeresstabilisierende Perle in meinem Körper sich zu lockern schien, als deine Aura sich näherte. Mit anderen Worten, sobald du meinem Körper nahe kamst, würde die Meeresstabilisierende Perle …“
Xu Minjing senkte den Kopf, ihr Gesicht war noch immer gerötet; es war ihr immer noch sehr peinlich, über so etwas zu sprechen.
„Worauf warten wir dann noch!“
Lin Feng riss Xu Minjing zu Boden. „Lehrer Xu, bitte geben Sie mir die Meeresstabilisierende Perle, ja?“
"Du... du hörst mir zu."
Xu Minjing erschrak über Lin Fengs plötzliche Bewegung und packte im nächsten Moment Lin Fengs Körper.
"Ich bin noch nicht fertig mit Reden, seien Sie nicht so ungeduldig!"
„Ich habe es nicht eilig. Meine Frau wird sowieso früher oder später meine Frau sein, also habe ich es überhaupt nicht eilig.“
„Dann geh runter von mir!“
"Wir sind schon so lange verheiratet, da ist es in Ordnung, wenn wir uns so umarmen. Lass uns einfach reden, während wir uns umarmen, okay?"
"Ich habe die Beherrschung verloren!"
„Sie lassen nicht los.“
„Lin Feng!“
"Schatz, ich bin da!"
...
Nach einer Weile blieb Xu Minjing nichts anderes übrig, als nachzugeben und Lin Fengs Hände frei über ihren Körper wandern zu lassen.
„Das geht so nicht.“ Xu Minjing wandte den Kopf ab und sagte mit zusammengebissenen Zähnen: „Du… musst wenigstens warten, bis du erwachsen bist.“
"Ich verspreche es dir."
Lin Fengs Stimme war ganz heiser: „Lehrer Xu, was sollen wir tun?“
„Deine und meine Aura werden verschmelzen. Benutze deine Aura, um die Meeresstabilisierende Perle aus meinem Körper zu entfernen. Aber bitte nicht diese Methode!“
"Das ist ganz einfach."
Lin Feng küsste sie direkt.
Mit seiner Frau im Arm und seinen Brüdern, die ihre Banner hochhielten, konnte Lin Feng sie nur betasten, aber nicht berühren. Er bereute es zwar, aber wie seine Frau immer sagte, durfte er sie nicht verärgern.
Lin Feng seufzte und fühlte sich hilflos, aber er konnte es nur stillschweigend ertragen.
Da führt kein Weg dran vorbei, er ist der perfekte Ehemann der Nation, er muss auf seine Frau hören...
Nach langem Kampf brach Xu Minjings Körper schließlich vollständig zusammen. Die Meeresstabilisierende Perle entwich langsam aus ihrem Körper. Als Lin Feng die Perle wieder in seiner Handfläche erscheinen sah, war er überglücklich und ein Lächeln huschte über sein Gesicht.
Es ist endlich erschienen.
Auch Xu Minjing atmete erleichtert auf und lehnte sich mit immenser Zufriedenheit an Lin Feng.
"Hast du dich gut ausgeruht?"
Lin Feng wandte sich an Xu Minjing und fragte mit leiser Stimme:
„Du solltest zuerst zurückgehen.“ Xu Minjing stand nach einer kurzen Pause auf. Lin Feng schenkte ihr Wasser ein und wollte gerade seine Sachen packen und gehen, als es an der Tür klopfte.
Lin Feng stand an der Tür und schaute durch den Türspion nach draußen.
Es ist Huang Chaofeng!
Dieser Mistkerl hat mich tatsächlich bis hierher verfolgt!
„Es ist Huang Chaofeng!“
Lin Feng drehte den Kopf und flüsterte Xu Minjing zu: „Geh du schon mal rein, ich erledige das Ding!“
„Überlass mir das. Schließlich sind wir Lehrerin und Schülerin. Es herrscht noch immer Chaos, und wir wissen selbst nicht, wo wir stehen. Lass uns da nicht hineinziehen.“ Xu Minjing senkte die Stimme und flüsterte: „Es wird in Zukunft noch genug Gelegenheiten geben, diese kleinen Mistkerle zu bestrafen.“
Als Lin Feng Xu Minjings Worte hörte, zögerte er einen Moment, nickte dann aber und machte ihr Platz.
Xu Minjing ging hinein, um sich umzuziehen und sich frisch zu machen. Sie dachte, Huang Chaofeng müsste inzwischen weg sein, aber er stand immer noch draußen und klingelte unaufhörlich, was sogar die Nachbarn aufhorchen ließ.
Was für ein hartnäckiger junger Mann!
Lin Feng saß auf dem Sofa und lauschte dem Klopfen an der Tür draußen. Ein spöttisches Lächeln huschte über seine Lippen, und mörderische Absicht lag in der Luft. Er erinnerte sich an Xu Minjings Anweisungen an Mu Yunshen und unterdrückte diese Absicht mit aller Kraft.