Long Xuan war von der aktuellen Situation nicht überrascht, schließlich war er sehr berühmt und unzähligen Menschen bekannt.
Long Xuan schlenderte lässig durch die Stadt, ignorierte die überraschten Blicke der Leute und verspürte ein seltsames, unbeschreibliches Gefühl.
Er hatte nicht die Absicht, in diese Drachenstadt zu kommen; es war eher ein Zufall, dass er hier gelandet ist.
„Long Xuan, du bist endlich zurück…“
Eine wunderschöne Gestalt erblickte Long Xuan, gekleidet in ein langes rosa Kleid, mit langem, fließendem schwarzem Haar, das einen leichten Duft verströmte.
Sie starrte den jungen Mann vor ihr so konzentriert an, dass sie gar nicht bemerkte, wie die Dinge in ihren Händen zu Boden fielen.
"Miss Wang... was machen Sie hier?"
Selbst Long Xuan war etwas überrascht; er hatte nie erwartet, einer so gebildeten und talentierten jungen Frau zu begegnen.
"Bruder Long, können Sie mich ein Stück begleiten?"
Wang Yuyan sagte mit ernster Miene, ihre Gedanken seien durcheinander und sie wisse nicht, was sie dem jungen Mann vor ihr sagen solle.
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 193 Händchenhalten und gemeinsam alt werden
Unterwegs irrten Long Xuan und Wang Yuyan wie besessen die Straße entlang.
"Bruder Long, ich möchte dich heiraten."
Wang Yuyan konnte sich nicht länger zurückhalten und blickte Long Xuan mit ihren großen, tränengefüllten Augen an.
Als Long Xuan gefragt wurde, ob er sie heiraten wolle, schüttelte er den Kopf. Er hatte in der Vergangenheit abgelehnt und wollte es auch heute nicht.
„Miss Wang, wir sind nicht füreinander bestimmt. Wir gehen nicht denselben Weg. Warum sollten Sie sich dazu zwingen?“
Long Xuan sprach ruhig und blickte Wang Yuyan an; seine Worte waren klar und prägnant.
"Bruder Long, gib mir eine Chance, ich werde dir nicht zur Last fallen."
Während sie sprach, füllten sich Wang Yuyans Augen mit Tränen, und sie verströmte eine mächtige Aura – die Macht des Angeborenen Reiches.
Seit Long Xuan weg ist, trainiert sie Tag und Nacht Kampfsport, um mit ihm mithalten zu können.
Unerwarteterweise war alles am Ende vergebens, und er wurde von Long Xuan direkt zurückgewiesen.
"Ich...es tut mir leid."
Angesichts dieses gebildeten und talentierten Mädchens war er sprachlos; all seine Erklärungen wirkten blass und kraftlos.
"aufbieten, ausrufen, zurufen……"
Eine Schwert-Aura schoss mit unglaublicher Geschwindigkeit in den Himmel und durchbohrte Long Xuan direkt, mit dem Ziel, ihm in die Brust zu treffen.
Long Xuan entschied sich instinktiv für die Verteidigung, mit der Absicht, einen Gegenangriff zu starten, doch als er die Aura des Neuankömmlings spürte, erstarrte er auf der Stelle.
"Pff..."
Selbst jemand so Starkes wie Long Xuan wurde verletzt; ein langes Schwert durchbohrte seine Brust, und Blut floss unaufhörlich heraus, was ziemlich beängstigend war.
"Du Idiot, warum bist du nicht ausgewichen oder hast dich gewehrt..."
Das Mädchen aus dem Osten erschien, eilte ängstlich zu Long Xuan und verband hastig seine Wunden.
Dieser Schwerthieb war der Höhepunkt all des Grolls, den sie über die Jahre gegenüber Long Xuan angesammelt hatte; sie wollte ihn am liebsten mit voller Wucht erstechen.
Doch als sie das Blut vor sich aus dem Körper des jungen Mannes fließen sah, fühlte es sich an, als würde ihr Herz erstochen, als ob die Wunde nicht ihm, sondern ihr selbst zugefügt würde.
"Das bin ich dir schuldig, und ich würde den Schmerz, in Stücke gerissen zu werden, gerne ertragen."
Während Long Xuan sprach, berührte er beiläufig seine Brust, und die Wunde verkrustete schnell und heilte zusammen, als wäre er nie verletzt gewesen.
"Wir haben unser Bestes gegeben, aber wir konnten euch trotzdem nicht einholen."
Angesichts der erstaunlichen Methoden von Long Xuan konnte Miss Dongfang nur den Kopf schütteln und sagte mit einem selbstironischen Lächeln:
In der Ferne erhebt sich ein Herrenhaus mit der Aufschrift „Dragon Mansion“ in zwei großen Buchstaben. Es ist nicht prunkvoll oder elegant erbaut, sondern ähnelt eher einer kleinen Bergvilla.
Ein junges Mädchen in Weiß stand vor der Tür und blickte erwartungsvoll auf die Straße. Ihr Name war Cai Yan, und sie hatte sich diese Angewohnheit angewöhnt.
Er saß jeden Tag vor der Tür und wartete auf die Rückkehr des jungen Mannes, Tag für Tag, Jahr für Jahr.
Jetzt, wo das Warten endlich ein Ende hatte, blickte Cai Yan den jungen Mann vor ihr voller Aufregung an und konnte sich ein leises „Ich werde auf deine Rückkehr warten“ nicht verkneifen.
"Wartet, bis ich zurückkomme, wartet, bis ich zurückkomme, wartet, bis ich zurückkomme..."
Long Xuan murmelte vor sich hin und wiederholte den Satz mehrmals, während er an die Nacht dachte, in der er in der Welt der Drei Reiche geheiratet hatte.
In seiner Hochzeitsnacht beschloss er, um das kaiserliche Siegel der Han-Dynastie zu wahren, die junge Frau vor ihm zu verlassen und gegen Wang Mang zu kämpfen...
Als sie sich trennten, sagte das Mädchen nur einen Satz: „Ich werde auf deine Rückkehr warten…“
„Ich bin zurück und verspreche dir, dass ich dich nie wieder enttäuschen werde.“
Long Xuan ballte die Faust und sagte feierlich, seine Augen voller Entschlossenheit.
Als Cai Yan sah, wie tiefgründig und leise Long Xuan sprach, zeigte sie keinerlei Begeisterung, sondern schüttelte stattdessen den Kopf.