The Beauties of the Song Dynasty - Chapter 30

Chapter 30

Er sah sie immer als eine Blume im Spiegel, einen Mond im Wasser, etwas, wovon er nur träumen, aber nie erreichen konnte, und doch blieb er ihr treu ergeben.

Er blickte auf und begegnete Wen Moyins sanftem Blick.

Diese wunderschönen Augen schienen eine gewisse Magie zu besitzen, die Cen Jis Herz zutiefst fesselte.

Cen Ji hielt einen Moment inne und tippte sich dann langsam ans Kinn, so langsam, dass es fast unmerklich war.

Wen Moyin seufzte leise, so leicht wie ein Schmetterling, der mit den Flügeln schlägt, ohne dabei ein Staubkorn aufzuwirbeln.

"Der siebte Bruder".

"existieren."

"Ich möchte einfach nur deine wahren Gefühle sehen."

Schließlich lächelte Wen Moyin, und selbst die weite Dämmerung schien sich zu erwärmen.

„Ich glaube also, ich habe den richtigen Menschen gefunden, den ich lieben kann.“

Während sie dies sagte, blickte Wen Moyin Cen Ji direkt an, ohne einen Blick zur Seite zu werfen.

Sie streckte die Hand aus und strich Cen Ji die zerzausten Haare an den Schläfen glatt.

Cen Ji verharrte regungslos, während Wen Moyin ihm über die Stirn strich, doch unbewusst dachte er an die andere Hand. Diese Hand hatte einst sanft seine markanten Kieferpartien berührt, ihre eisigen Finger schienen sein Herz zu berühren.

Die Erinnerungen waren so überwältigend, wie ein tobender Sturm. Er schloss die Augen, runzelte die Stirn, und ein purpurroter Blitz erschien in seinem Kopf und verschwand augenblicklich in dem wirbelnden Strudel.

Plötzlich öffnete er die Augen und murmelte.

Wen Moyin war sehr glücklich darüber, dass er sie immer noch so nennen konnte.

„Mmm“, antwortete sie, ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen.

"Hast du das alles entworfen?"

"Ja."

"Ist das... ein Test?"

Wen Moyin lächelte schwach: „Wenn ich dich nicht teste, fürchte ich, werde ich nie sicher sein, ob du mich magst.“

Für immer? Vielleicht… Cen Ji blickte plötzlich zu ihr auf: „War Ban Lans Beerdigung im kalten Becken auch Teil einer Prüfung?“

Wen Moyins Gesichtsausdruck veränderte sich, und er sagte: „Wie kannst du so an mir zweifeln? Alan ist meine jüngere Schwester, wie könnte ich sie sterben lassen?“

Nach langem Schweigen sagte Cen Ji schließlich: „Dann... hoffe ich, dass Fräulein sich gut um sie kümmern wird.“

„Nenn mich Moyin“, korrigierte Wen Moyin.

Cen Ji war etwas verärgert. Er verstand nicht, warum Wen Moyin sich mehr um einen Titel als um Ban Lans Tod kümmerte.

Wen Moyin sah den flüchtigen Unmut in seinen Augen, drehte sich um und rief vom Berg hinunter: „Der achte!“

Einen Augenblick später sprang Chu Bas hellblaue Gestalt auf den Berggipfel.

Am achten Tag verbeugte er sich vor Wen Moyin und sagte: „Fräulein, Ban Lan ist beigesetzt worden.“

Als Cen Ji dies hörte, spürte er ein Beben in seinem Herzen.

Nachdem er seinen Satz beendet hatte, wandte sich Chu Ba an Cen Ji und sagte: „Siebter Bruder, enttäusche die Dame nicht. Wir Brüder sind wie verrückt für dich herumgelaufen.“

Cen Ji war völlig verblüfft. „Was meinst du?“

Chu Ba kicherte: „Wenn du nicht wüsstest, welche anderen geheimen Wachen es auf dem Kongshan-Kamm außer mir noch gibt.“

Cen Jis Geist wurde augenblicklich erleuchtet, wie ein Blitz in der dunklen Nacht.

„Seid ihr alle die Geheimwächter von Kongshan Ridge?“ „Du“ bezieht sich natürlich auf Chu Ba, Zhai Huan, Xiong San Niang, He Bi, Huang und Su Qiao.

Chu Ba nickte: „Ich bin der achte Bruder. Ich glaube nicht, dass du viel älter bist als ich, also lass uns das mit dem ‚siebten Bruder‘ überspringen.“

Während er sprach, hob Chu Ba Cen Ji schamlos auf seine Schulter.

Cen Ji war von seinem Tragen beeindruckt, doch sein Gesichtsausdruck blieb überrascht.

„Junges Fräulein, er ist verrückt geworden. Sie werden noch Ärger bekommen. Ich verabschiede mich dann mal.“ Damit streckte Chu Ba die Zunge heraus und sprang mit wenigen Sätzen den Berg hinunter.

Wen Moyin schritt anmutig auf Cen Ji zu und nahm sanft seine Hand.

Seine Hände waren überhaupt nicht warm; die trockenen Hornhautstellen rieben an ihren weichen Handflächen, doch sie fühlte sich unglaublich wohl.

„Dumm? Wie könnte ich das sein?“, sagte sie.

Sie glaubte, dass nur das, was sie in ihren Händen hielt, wirklich real war.

Genau wie Cen Ji in diesem Moment, egal wie schnell er fliegt, kann er sich nur gehorsam von ihr festhalten lassen.

*******

Es heißt, Cen Ji sei der zukünftige Meister des Kongshan-Kamms.

Deshalb wagte Chu Ba es nie, Cen Ji direkt gegenüberzutreten, denn Cen Ji suchte Chu Ba auf, nachdem er an jenem Tag vom Berg heruntergekommen war, und behauptete, Ban Lan getötet zu haben.

Am achten Tag öffnete er mehrmals den Mund, um seine Unschuld zu beteuern, doch er brachte das Wort „Unschuld“ nicht hervor und schluckte es wieder hinunter.

Er wagte nicht zu schreien, obwohl er wirklich unschuldig war.

Wenn man es sich nicht leisten kann, sie zu verärgern, kann man sie wenigstens meiden.

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