The Beauties of the Song Dynasty - Chapter 65

Chapter 65

Ban Lan war verblüfft.

Da Ban Lan etwas verdutzt wirkte, blieb dem jungen Mann nichts anderes übrig, als zu sagen: „Ich frage mich, ob meine Antwort Euch zufriedenstellt, junge Dame?“

Ban Lan erwachte plötzlich aus ihrer Benommenheit. Steif hob sie die rechte Hand, deutete hinter sich und sagte: „Folgen Sie einfach diesem Weg nach oben.“

Nachdem der junge Mann zum Abschied die Hände gefaltet hatte, hörte er wieder das Geräusch von Pferdehufen, und die Gruppe verschwand allmählich in der Ferne.

Ersetzen Sie... Meister Kongshan?

Diese Position des Meisters Kongshan sollte ihm rechtmäßig zustehen, nicht wahr?

Ban Lan dachte bei sich, umfasste das Schwert fest in seiner Hand, hob den Kopf und schritt vorwärts.

Fehltritt (grundlegende Überarbeitung)

eins,

Cen Ji saß auf dem Steinstuhl.

Um es mit Rongfus Worten zu sagen: Cen Ji würde niemals in einer entspannten und lässigen Haltung auf einem Stuhl sitzen.

Selbst jetzt, wo er sich im Stuhl zurücklehnte, schien die Stuhllehne Rong Fu völlig nutzlos. Denn selbst als Cen Ji sich zurücklehnte, war sein gerader Rücken nicht im Geringsten gekrümmt.

Das ist eine Gewohnheit.

Die Angewohnheit, stets wachsam zu sein.

Am achten Tag des Mondmonats zeigte er auf Cen Ji und sagte scherzhaft: „Sogar als Leibwächter strengst du dich ja richtig an.“

Cen Ji antwortete nicht. Er war der Ansicht, dass ein Mann, dessen Leben vom Griff eines Messers abhing, keinen Grund hatte, mit jemandem zu streiten, der sich nur mit Graben und Bohren beschäftigte.

Rong Fus Fingerspitzen trommelten beiläufig auf der kalten Tischplatte, während Cen Ji schweigend daneben saß.

Rong Fu stellte fest, dass Cen Ji keine gewohnheitsmäßigen kleinen Gesten hatte.

Der wahre Charakter eines Menschen lässt sich oft durch ein oder zwei unbeabsichtigte Handlungen enthüllen. Manche Menschen berühren sich beim Lügen gern an der Nase, andere wippen gelegentlich mit den Beinen, wenn sie unaufmerksam sind.

Aber Cen Ji tat es nicht. Zumindest in diesen etwa zehn Tagen sah Rong Fu nichts.

Rong Fu empfand Cen Ji als ein uraltes Buch mit nur wenigen Dutzend Seiten, dessen Inhalt spärlich und schwer verständlich war. Er blätterte wahllos darin und erreichte schließlich die letzte Seite, doch als er zurückblickte, erkannte er, dass er keine Ahnung hatte, was in dem Buch stand.

Cen Ji wusste, dass Rong Fu ihn beobachtete, hatte aber nicht die Absicht, dies zu hinterfragen.

Weil er wartete.

Er wartete auf die Ankunft von Wen Moyin.

Cen Ji wusste, dass Wen Moyin kommen würde; wenn er sich nicht irrte, war heute der Tag des Opfers am Leeren Berg.

Früh am Morgen herrschte draußen wunderschönes Wetter. Als Wen Moyin die Bronzetür aufstieß, strömte helles Sonnenlicht herein, und Cen Ji blinzelte unbewusst.

Die Bronzetür öffnete und schloss sich und warf abwechselnd Licht und Schatten in die Steinkammer. Wen Moyin stand da, ihr leichtes, fließendes, hellgelbes Gaze-Kleid schien in Sonnenlicht getaucht, doch das Lächeln auf ihren Lippen war noch bezaubernder als das Sonnenlicht selbst.

„Siebter Bruder“, sagte Wen Moyin, „ich bin gekommen, um dich abzuholen.“

"Gut."

Cen Jis Antwort war so direkt, dass er, bevor irgendjemand den flüchtigen Laut überhaupt wahrnehmen konnte, schon aufgestanden und auf Wen Moyin zugegangen war.

Wen Moyin lächelte, als sie Cen Ji auf sich zukommen sah, genau wie an jenem milden, sonnigen Abend vor vielen Jahren, als sie einen Wildblumenpfad entlanglief, sich plötzlich umdrehte und rief: „Siebter Bruder, komm her.“

Es scheint... hat sich nichts geändert?

Auch Cen Jis Gesichtsausdruck blieb so gleichgültig und ruhig wie zuvor, als ob er bereits alles wüsste.

Ja, er sollte alles wissen.

In Gedanken versunken, fand sich Wen Moyin neben Cen Ji wieder. Sie streckte die Hand aus und nahm sanft seinen Arm.

Cen Ji blieb regungslos.

Wen Moyin hatte das Gefühl, eine Marionette in den Händen zu halten.

Aber sie ließ trotzdem nicht los.

Sie blickte zu Cen Ji auf, dessen Augen ruhig und ungestört wirkten.

Ich kann nichts sehen. Wen Moyin war etwas enttäuscht, aber ihr Lächeln verschwand kein bisschen.

Sie warf einen Blick zur Seite, lächelte Rong Fu an, der lässig neben ihr saß, und sagte: „Danke, Bruder Fu.“

Rong Fu lächelte bitter.

Er antwortete nicht. Es war ihm lieber, Wen Moyin ignorierte ihn, als dass sie sich daran erinnerte, dass er nicht Rong Fu, sondern Fu Rong war.

Fu Rong ist unverzeihlich.

zwei,

Als Cen Ji durch den Tunnel ging, der in die Außenwelt führte, fand er das Ganze etwas amüsant.

Es stellte sich heraus, dass der Tunneleingang unter der Steinbank lag, auf der Rong Fu oft am Teich saß. Rong Fu verbrachte dort gern die Hälfte des Tages verträumt. Damals hatte Cen Ji noch geglaubt, Wen Jinlan unter dem grünen Teich zu vermissen, doch nun schien es, als bewachte dieser den einzigen Ausgang in die Außenwelt.

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