clergy - Chapter 698

Chapter 698

Qi Tian, der ursprünglich gehofft hatte, eine wunderbare Szene zu erleben, in der zwei Frauen einem Mann dienen, war plötzlich unzufrieden.

Er sagte wütend: „Rui Rui, meine Frau, ich werde dich bestrafen! Wie konntest du deinen Mann nur so im Stich lassen!“

Yu Rui wusste ganz genau, von welcher Strafe Qi Tian sprach; sie hatte selbst miterlebt, wie Qi Tian Lou Yunchun bestrafte.

Sie sagte freundlich: „Qi Tian, warte einen Moment, ich lasse dich hier schlafen!“

Qi Tian nickte zufrieden.

Yu Rui schob Lou Yunchun ins Hauptschlafzimmer und schloss und verriegelte dann schnell die Tür.

Qi Tian, der draußen war, spürte, dass etwas nicht stimmte, klopfte an die Tür und rief: „Rui Rui, meine Frau, warum hast du die Tür geschlossen?“

Yu Rui, die an der Tür lehnte, brach in schallendes Gelächter aus. Sie wischte sich die Lachtränen weg und sagte: „Qi Tian, ruh dich etwas aus.“

Qi Tian war wütend und sagte zornig: „Rui Rui, meine Frau, ich werde dich bestrafen!“

Wie konnte meine Frau, Rui Rui, mich nur so behandeln! Ich muss sie bestrafen!

Doch Yu Rui weigerte sich, die Tür zu öffnen, egal was sie sagte.

Qi Tian bewachte die Tür, da er ursprünglich dachte, sie würden zum Duschen herauskommen, aber er wusste nicht, dass sich im Hauptschlafzimmer ein Badezimmer befand.

Yu Rui und Lou Yunchun gingen nach dem Duschen schlafen.

Nachdem Qi Tian über eine Stunde lang vergeblich auf eine Bewegung im Zimmer gewartet hatte, blieb ihm nichts anderes übrig, als frustriert in den Nebenraum zurückzukehren...

Kapitel 289 Wohin soll es heute gehen?

Am nächsten Morgen zog sich Yu Rui an und machte sich bereit, zur Arbeit zu gehen.

Sie blieb gestern die halbe Nacht wach, um den letzten Entwurf fertigzustellen.

Ich habe heute das Manuskript eingereicht, dann die Gelegenheit genutzt, meinen Job zu kündigen, und bin schließlich zur Qitian-Stiftung gegangen.

Sie bereitete Qi Tian und Lou Yunchun ein relativ gutes Frühstück zu, hinterließ eine Nachricht und ging dann zur Zeitungsredaktion.

Als Qi Tian aufstand, sah er das Frühstück auf dem Tisch und aß beide Portionen ohne zu zögern.

„Ich muss Rui Ruis Frau das nächste Mal richtig bestrafen. Sie hat mich letzte Nacht tatsächlich im Nebenzimmer schlafen lassen. Das ist zu viel!“

Qi Tian murmelte vor sich hin, stopfte sich dann das letzte gedämpfte Brötchen in den Mund und schluckte es hinunter. Er war ziemlich unzufrieden. Warum musste er eigentlich in einem Nebenzimmer schlafen?

Als Qi Tian in Yu Ruis Zimmer ankam, stellte er fest, dass Yu Rui bereits gegangen war, Lou Yunchun aber noch schlief. Qi Tians Augen leuchteten sofort auf.

Lou Yunchun bewegte ihre Arme, als wolle sie etwas vertreiben, und sah dabei so niedlich aus wie ein Baby.

Sie hatte eine tolle Figur, und weil sie eine Attentäterin war, war sie nicht so schwach wie diese jungen Mädchen.

Dies ist ähnlich wie bei Tong Jing, aber Tong Jing hat eine dunklere Hautfarbe, während Lou Yunchun das Gegenteil ist und eine sehr helle Hautfarbe hat.

Schließlich blinzelte Lou Yunchun und wachte auf.

Fast instinktiv zog sie irgendwo einen Dolch hervor und stach damit auf Qi Tian ein.

Qi Tian erschrak und packte Lou Yunchuns Hand mit den Worten: „Meine blonde Frau, ich bin’s.“

Lou Yunchun erkannte Qi Tian daraufhin. Sie rieb sich die Augen, steckte den Dolch weg und fragte: „Ehemann, wo ist Rui Rui?“

Nachdem sie gestern die halbe Nacht miteinander geplaudert hatten, veränderte sich die Beziehung zwischen Lou Yunchun und Yu Rui rapide, und ihre Art, einander anzusprechen, wurde vertrauter.

Qi Tian sagte niedergeschlagen: „Rui Ruis Frau ist zur Arbeit gegangen.“

Lou Yunchun strich sich durchs Haar, drehte sich um und sah Qi Tian direkt an: „Schatz, wohin gehen wir heute?“

Lou Yunchun stützte ihren Kopf mit der Hand ab und sah Qi Tian an.

Von Gefühlen bewegt, aber dennoch sündhaft, legte Qi Tian seine Hand an ihre Lippen und sagte: "Blonde Frau, was soll ich tun, wenn ich nicht satt bin?"

Lou Yunchun fragte lächelnd: „Was möchtest du essen? Ich kann nicht kochen. Aber ich kann es dir kaufen gehen.“

Genau in diesem Moment klingelte Qi Tians Telefon.

Dies ließ Qi Tian in gewisser Weise hilflos zurück.

Lou Yunchun nutzte die Gelegenheit und sagte überredend: „Schatz, geh erst mal ans Telefon.“

Qi Tian holte widerwillig sein Handy heraus und warf einen Blick darauf.

Wu Chengshus.

Ich habe aufgelegt, weil ich mich nicht mehr damit auseinandersetzen wollte, und es dann beiseitegelegt.

Lou Yunchun war sprachlos, als sie Qi Tian sah.

Qi Tian wandte sich daraufhin Lou Yunchun zu, und das Telefon klingelte erneut.

Diesmal warf Qi Tian nur einen kurzen Blick darauf und sah, dass es Huang Yanxiong gehörte. Er ignorierte es einfach und schenkte ihm keine weitere Beachtung.

Als Lou Yunchun Qi Tians Telefon klingeln hörte, war sie sprachlos und schubste Qi Tian weg, aber wie sollte sie ihn mit ihrer Kraft wegschubsen können?

In diesem Moment gelang es Qi Tian endlich, das Telefon wegzulegen.

Es klingelte erneut.

Qi Tian hat es diesmal gar nicht erst angesehen.

Lou Yunchun drückte Qi Tians Hand und sagte etwas unbeholfen: „Schatz, warum gehst du nicht zuerst ans Telefon? Oder schaltest es aus.“

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