Chapitre 434

Zhou Liye fragte mit leiser Stimme – in diesem geschlossenen Raum war seine eigene Stimme sehr laut, was ihm ein unangenehmes Gefühl gab.

Aus dem Schlafzimmer war weiterhin kein Geräusch zu hören.

Zhou Liye atmete erleichtert auf, ging schnell bis zum Ende des Korridors und öffnete dann die Tür.

Es war immer noch ein kleines, reinweißes Zimmer, und davor befand sich noch eine weitere Tür.

Sobald Zhou Liye den kleinen Raum betreten hatte, schloss sich die Tür hinter ihm – egal wie sehr er es auch versuchte, er konnte sie nicht wieder öffnen.

Als ich die gegenüberliegende Tür öffnete, stellte sich heraus, dass es sich die ganze Zeit um denselben Korridor handelte.

Zhou Liye hatte ein wenig Angst, richtig große Angst, und lehnte sich an die Tür; sie traute sich nicht, wegzugehen.

Er schluckte schwer, schaltete sein Handy ein, spielte etwas fröhliche Musik ab, machte eine kurze Pause und munterte sich auf.

„Nein! Es ist nur ein ganz normales Haus! Wovor sollte man sich denn fürchten!“

"Ich... nun ja, das hier ist Blue Star Carnival, ein großer Vergnügungspark, ein normaler Planet, ein normales Universum, es gibt keine Geister, keine Gespenster..."

Im dritten Korridor wurde es noch ruhiger, aber die Atmosphäre war noch unheimlicher.

"Knarr...knarr..."

Der Kronleuchter schwankte unaufhörlich, sein Licht mal schwach und gelblich, mal warf er viele Schatten, die wild auf dem Boden flackerten.

Auf den beiden seitlichen Gemälden haben die Blicke der Figuren ihre Richtung geändert und blicken Zhou Liye direkt an.

Zhou Liyes Beine wurden schwach, und er krümmte sich zusammen, als er an den Gemälden vorbeiging und sich langsam vor das Telefon bewegte.

Auf dem Familienfoto wirken die Augen des Kindes noch tiefer und dunkler, eine ölartige Flüssigkeit fließt heraus und hinterlässt zwei Streifen auf seinem Gesicht.

Zhou Liye drehte sich abrupt um und erschrak beinahe zu Tode vor einer Gestalt!

Doch bald erkannte er, dass es sich um einen Spiegel in der Ecke des Korridors handelte, in dem er lediglich sein Spiegelbild sah.

In Panik geriet er in einen schnellen Atemzug und joggte deshalb auf die andere Seite der Ecke.

Im selben Augenblick, nachdem er den Kopf gedreht hatte, hörte er, wie sich die Tür hinter ihm öffnete und schloss!

Zhou Liyes Kopfhaut war rissig!

"W-Was ist das denn?! Ist das der nächste Spieler?"

Er sprang auf und blickte zurück.

Es war niemand da.

Doch dann waren Schritte auf dem Boden zu hören.

Die Stimme klang gemächlich, wie die eines Touristen, der langsam auf Zhou Liye zugeht.

Es war niemand da, nur das Geräusch von Schritten.

Zhou Liye verhielt sich wie eine Maus, die von einer Katze gefangen wurde, warf nicht einmal einen Blick auf die Schlafzimmertür am Ende des Flurs und ging eilig bis zum Ende des Korridors.

Doch zu seinem Entsetzen offenbarte sich hinter den beiden Türen ein weiterer, vertrauter Korridor!

In diesem Korridor war der schwankende Kronleuchter von einer rostfarbenen Patina überzogen, sein Licht war flackernd und er gab ein seltsames quietschendes Geräusch von sich.

Die Lichter schienen auf beiden Seiten hin und her auf die Gemälde, und in einem flüchtigen Blick konnte man die Figuren im Inneren erkennen, deren Augen allesamt schwarze Löcher waren.

Eine ölähnliche Flüssigkeit sickerte aus dem Gemälde und hinterließ Streifen an der Wand.

Der Holzboden war kaputt, und Zhou Liye trat mit einem Knarren darauf.

Zhou Liye hätte am liebsten geschrien!

Allerdings gab es hier nicht viel Aufregung, die ihn plötzlich zum Schreien gebracht hätte.

Alles war zwar sehr spärlich eingerichtet und möbliert, aber jedes einzelne Stück wirkte wie ein Strohhalm, der Zhou Liye ständig beschwerte.

Er spürte, wie seine Nerven kurz vor dem Zusammenbruch standen.

Als Zhou Liye zum vierten Mal am Telefon vorbeiging, klingelte es zum ersten Mal überhaupt!

Zhou Liye schrie laut auf und verlor völlig die Fassung.

"Aa ...

Er duckte sich und presste sich an die gegenüberliegende Wand, zitternd vor dem Telefon.

Das Telefon klingelte lange, bevor er schließlich mit einer Hand den Kommunikator an seine Brust presste und zitternd murmelte: „Die Welt ist materiell, es gibt keine Geister mehr nach der Gründung der Volksrepublik China…“ und das Telefon mit einem Finger wegschob.

Nach einer Weile des Rauschens war am anderen Ende der Leitung leise eine sanfte Frauenstimme zu hören:

"Hallo, hier spricht die Polizei von Queens. Wie kann ich Ihnen helfen?"

Zhou Liye vergaß völlig, dass sie sich in einem Erlebniszentrum befand, und rief mit tränenreicher Stimme: „Hilfe! Hier spukt es!!!“

Die junge Frau am anderen Ende der Leitung schien ihn jedoch nicht zu hören und fragte mit verwirrtem Blick: „Hallo? Hallo? Ist da jemand?“

Nach einer Weile legte sie auf.

Zhou Liye war wieder allein und ging voller Furcht vorwärts.

Der Spiegel an der Ecke war ihm so vertraut, und doch konnte er nicht anders, als immer wieder zurückzublicken, nachdem er daran vorbeigegangen war.

Es war nicht so, dass er Angst vor seinem eigenen Schatten hatte.

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