Глава 102

Er trug noch immer einen Anzug, als ob er gerade von einem wichtigen Meeting käme und keine Zeit gehabt hätte, sich umzuziehen, bevor er eilig jemanden abholte.

In Anwesenheit aller vier Personen herrschte aus irgendeinem Grund eine etwas unangenehme Atmosphäre.

Mingyan stellte sie einander nacheinander vor – doch als Kerry an der Reihe war, hatte er sich bereits mit missmutigem Gesichtsausdruck entfernt.

Ning Yufeng schüttelte Xia Cheng die Hand und sagte zu Mingyan: „Es scheint, als hättet ihr zwei vorher eine Vereinbarung getroffen, deshalb werde ich dich heute nicht stören.“

Xia Cheng lächelte, legte Mingyan die Hand auf die Schulter und sagte: „Tut mir leid, heute gehört er mir.“

Ning Yufengs Lächeln verblasste kurz. Er warf Mingyan einen Blick zu und sagte: „Schon gut, ich kann einen anderen Termin mit Mingyan vereinbaren.“

Obwohl sie nur drei Sätze ausgetauscht haben, aber...

Klar formuliert: "?"

Er hatte das Gefühl, dass etwas nicht stimmte.

Dies liegt jedoch außerhalb des Wissensbereichs von Mingyan.

Kurz gesagt, nachdem Xia Cheng die Gäste verabschiedet hatte, holte er schließlich Mingyan ab und half ihm in sein Auto.

„Du scheinst heute ziemlich beschäftigt zu sein“, sagte Xia Cheng.

Mingyan lächelte und sagte: „Beschäftigt zu sein ist eine gute Sache.“

Xia Cheng nickte, schüttelte dann den Kopf und seufzte: „Manchmal wünschte ich, du würdest nicht so hart arbeiten. Es ist zu anstrengend. Du musst dir nicht so viel Druck machen. Wie wäre es, wenn du dich ab und zu auf andere verlässt?“

Mingyan lächelte, antwortete aber nicht.

Xia Cheng hatte Recht, und Mingyan wusste das auch.

Aber er schien sich an diese Art von Leben gewöhnt zu haben.

In der Apokalypse der Erde lebte jeder in ständiger Unsicherheit...

Man muss mit aller Kraft kämpfen, um einen Hoffnungsschimmer zu finden; aber manchmal, selbst wenn man alles aufgibt und alles tut, was nötig ist, kann man trotzdem nicht überleben.

Ein Zehntel hängt vom Können ab, neun Zehntel vom Glück.

Wie hätte ich da nicht hart arbeiten können?

Zumindest versucht Mingyan bereits, seinen Lebensstil anzupassen.

Er freute sich, mit Xia Cheng befreundet zu sein; so hatte er wenigstens etwas, womit er seine Freizeit verbringen konnte.

Xia Cheng ist ein Mensch mit großer Lebensfreude.

Zum Beispiel trifft er sich oft mit Leuten im Club – manchmal zum Billardspielen, manchmal zum Angeln und manchmal sogar, um zu lernen, wie man Videospiele spielt wie junge Leute.

Diese aristokratische Kultiviertheit und Muße, gepaart mit Xia Chengs persönlichem Charme, sorgte dafür, dass sich Mingyan in seiner Gesellschaft sehr wohl fühlte.

An diesem Abend kochte Mingyan zwei Beilagen.

Xia Cheng half auch in der Küche mit – obwohl er außer dem Backofen nichts bedienen konnte, konnte er zumindest das Hähnchen aufwärmen, das er im Online-Supermarkt gekauft hatte.

Das letzte Abendessen war dann doch recht anständig.

Xia Cheng aß die beiden Gerichte auf und sagte zufrieden: „Das war gut.“

Anschließend machten sie einen Spaziergang nach unten, um das Essen zu verdauen.

Xia Cheng fragte: „Hast du dir schon ein Spiel ausgedacht? Du sagtest doch letztes Mal, dass du bereits eine Idee hättest.“

Mingyan erinnerte sich daran und sagte: „Hmm, ich plane, ein Spiel über die Apokalypse zu entwickeln. Es basiert auf den Erfahrungen, die wir bei unserer letzten gemeinsamen Überlebenstour in der Wildnis gemacht haben …“

Xia Cheng blieb wie angewurzelt stehen, sah ihn an und sagte: „War es letztes Mal so beängstigend? Hat es dich tatsächlich an den Weltuntergang denken lassen?!“

Mingyan lachte leise und sagte: „Nein, nein, es ist nicht so, wie du denkst. Als wir gemeinsam den Wasserfall überquerten, kam mir die Idee für ein kooperatives Abenteuer für zwei Spieler. Ich dachte, dieser Modus wäre perfekt für eine apokalyptische Geschichte, also …“

Xia Cheng atmete erleichtert auf.

Dann fragte er mit großem Interesse: „Planen Sie, eine Herausforderung für ein Paar zu entwerfen?“

Mingyan dachte einen Moment nach und sagte: „Nein, die Ausgangssituation ist Vater und Sohn.“

Xia Cheng: „………………“

Mingyan: "?" Warum hat diese Person so einen bittersüßen Gesichtsausdruck, als ob sie etwas sagen wollte, es aber nicht kann?

Kapitel 38 Odin, der große Dämonenkönig

Nachdem er an diesem Tag den jungen Meister Xia Cheng verabschiedet hatte, kehrte Mingyan in sein Zimmer zurück und blieb die ganze Nacht wach, um den Vorschlag für "Blue Star Apocalypse" zu schreiben.

Dieses Dokument umfasst mittlerweile über dreißig Seiten, ist aber noch nicht vollständig fertiggestellt.

Mingyans bisherige Erfahrungen haben ihm viel Inspiration gegeben, was ihn sehr interessiert und voller Erwartungen für die Zukunft macht.

Am Abend schickte Xia Cheng Mingyan eine „Gute Nacht“-SMS.

Das ist eine Angewohnheit, die er sich irgendwann angewöhnt hat; er verschickt jeden Tag "Guten Morgen"- und "Gute Nacht"-Nachrichten.

Es schien darum zu gehen, zu bestätigen, dass Mingyan einen normalen Tagesablauf hatte...

Schließlich ist Mingyan schon mehrmals spurlos verschwunden.

Doch vor Kurzem machte er deutlich, dass er es nicht wagen dürfe, den Kontakt zu verlieren, da er etwas sehr Wichtiges zu bestätigen habe.

Das Wichtigste ist, die Legends League in die League of Legends zu integrieren.

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