Kapitel 26

Du hast mein Paradies zerstört, ich werde dir die Hölle zurückgeben!

Feng Wujue: „In Zeiten des Wohlstands und des Ruhms werde ich dich begleiten; durch Berge von Messern und Meere aus Feuer werde ich dir folgen!“

Kapitel 21: Die Auswahl der Dienstmädchen

„Ein Dienstmädchen?“, fragte Mu Qinghan stirnrunzelnd. Warum sollte sie sich für ein Dienstmädchen entscheiden?

Als Dongfang Ze Mu Qinghans Zweifel bemerkte, kicherte er und antwortete: „Ich habe heute bereits eine Gruppe von Dienern zu Jingyuan geschickt, die sich künftig um sie kümmern sollen, aber ich denke, Sie sollten diese persönliche Zofe selbst kennenlernen.“

Eine persönliche Zofe?

Mu Qinghan lachte kalt auf.

Sie wusste, dass Dongfang Zes ungewöhnliche Freundlichkeit ihr gegenüber heute nicht unschuldig war, diese sogenannte persönliche Zofe war also nur eine wohlklingende Fassade...

Er wollte sie doch nur ausspionieren, oder?

Das spielt keine Rolle. Wenn sie Mu Qinghan überwachen wollen, müssen sie erst einmal herausfinden, ob sie dazu in der Lage sind!

"Na schön, darf ich mich umziehen?" Mu Qinghan hob eine Augenbraue und warf den drei Männern einen Blick zu.

Erst dann bemerkten sie, dass Mu Qinghan die ganze Zeit keine Oberbekleidung getragen hatte.

Die drei Männer waren daraufhin verlegen.

Die beiden jüngeren Brüder schämten sich noch mehr.

Sie hatten alle vergessen, dass ihre Schwägerin noch bettlägerig war, und da sie so eilig gekommen waren, hatten sie natürlich keine Zeit, ihr die Kleider zu wechseln.

„Ich werde im Hof auf euch warten.“ Dongfang Ze wirkte verlegen und ging, nachdem er dies gesagt hatte, schnell mit dem Achten und dem Neunten Prinzen davon.

Nachdem die drei gegangen waren, entspannte sich Mu Qinghans angespannter Körper endlich. Eigentlich war sie schon lange erschöpft gewesen, aber sie hatte sich in der Gegenwart der drei nur mit Mühe zusammengerissen, um nicht zusammenzubrechen.

Sie streckte die Hand aus und presste sie auf ihre Brust, um ihre Atmung zu beruhigen.

Nach einer langen Weile öffnete Mu Qinghan ihre Phönixaugen wieder, ihr Blick war nun ruhig.

Als Mu Qinghan die Tür aufstieß und heraustrat, trug sie ein makelloses weißes Kleid. Ihr elegantes Aussehen erregte die Aufmerksamkeit der drei Prinzen, die sie bisher in ganz anderen Rollen kannten.

Ihre Röcke flatterten, ihr Gesichtsausdruck war gleichgültig, sie sah aus wie eine Fee in Weiß.

Dongfang Xin starrte eine Weile fassungslos, bevor er wieder zu sich kam. „Seid gegrüßt, Schwägerin, Xiao Jiu lässt euch grüßen.“

Dongfang Zheng war deutlich ruhiger; er nickte nur leicht mit einem Lächeln im Gesicht.

Dongfang Ze hingegen strahlte über das ganze Gesicht. Aus irgendeinem Grund hatte er Mu Qinghan zuvor immer mit Abscheu begegnet. Doch nun, obwohl es dasselbe Gesicht war, empfand er etwas völlig anderes.

„Han'er, komm schnell her. Diese vier kleinen Mägde habe ich eigens teuer von außerhalb des Herrenhauses gekauft. Sieh sie dir an und entscheide, ob du zufrieden bist.“

Im Gegensatz zu Dongfang Zes Begeisterung nickte Mu Qinghan lediglich allen zu.

Mu Qinghan warf einen Blick auf die vier kleinen Mädchen, die gehorsam im Hof standen.

Die vier waren alle erst vierzehn oder fünfzehn Jahre alt, aber sie waren alle sehr hübsch und sahen klug und liebenswert aus.

"Diese Dienerin ist der Frühling."

"Dieser Diener ist Xia Tian."

"Dieser Diener ist Qiutian."

"Dieser Diener befindet sich im Winter."

"Seid gegrüßt, Eure Hoheit."

Die vier verbeugten sich zur Begrüßung, und Mu Qinghan nickte, was bedeutete, dass er aufstehen konnte.

Zwei der jüngeren Mädchen blickten Mu Qinghan mit klaren, strahlenden Augen an, während die anderen beiden viel zurückhaltender waren, den Blick gesenkt hielten und es nicht wagten, sie anzusehen.

Mu Qinghans Blick verweilte einen Moment auf dem etwas jüngeren Mädchen, bevor er sich Dongfang Ze zuwandte, und sie lächelte. „Eure Hoheit, Ihr braucht keine vier persönlichen Zofen. Ich möchte nur zwei behalten.“

Dongfang Ze war verblüfft, lachte dann und sagte: „Ihr könnt alle vier behalten. Jingyuan ist so groß, es braucht fähigere Leute.“

Xiao Jiu warf ein: „Ja, ja, Schwägerin, diese wurden alle sorgfältig von Siebtem Bruder außerhalb des Anwesens ausgewählt, und alle vier beherrschen einige Kampfkünste und können dich beschützen.“

Mu Qinghan warf Xiao Jiu einen trägen Blick zu. Wollte dieses Mädchen etwa betonen, dass sie nicht vom Anwesen stammte?

Sie gähnte leise und sagte gemächlich: „Ich möchte diesen vier Personen eine Frage stellen.“

„Han'er, bitte fragen Sie.“ Dongfang Ze bot Mu Qinghan mit tadellosen Manieren den Ehrenplatz an.

„Ich frage nur –“ Mu Qinghan wandte seinen Blick ab, seine scharfen Augen ruhten auf den vier Mädchen, die im Hof standen, und er musterte ihre subtilen Gesichtsausdrücke, „Wenn ich und Prinz Qi zusammen ins Wasser fielen, wen würdet ihr zuerst retten?“

Schrecken?

Was ist das für eine Frage?

Xiao Jiu blinzelte Mu Qinghan an, verwirrt und voller Neugierde angesichts dieser neuartigen Frage.

Dongfang Zes Augen verdunkelten sich, ein fragender Ausdruck blitzte darin auf.

„Eins, zwei, drei, sofort antworten!“ Mu Qinghans herrische Worte ließen den Vieren keine Zeit zum Nachdenken, und da sie ihre Absichten nicht ergründen konnten, blieb ihnen nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und sofort zu antworten.

"Eure Hoheit!"

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