„Lass uns erst einmal darüber reden.“
Lin Feng zog die beiden Frauen weg. Die beiden wechselten einen Blick, und obwohl sie noch immer etwas skeptisch waren, milderten sich ihre Gesichtsausdrücke.
„Was genau versuchen diese Typen zu erreichen?“
Die Kultivierenden unten setzten ihren Kampf fort.
„Genau genommen geht es darum, was diese Frau Shi Ningxue vorhat“, seufzte Lin Feng etwas hilflos. „Diese Formation ist nicht so einfach zu handhaben.“
"Diese Frau?"
Als die beiden Frauen Shi Ningxues Namen hörten, hielten sie einen Moment inne, blickten Lin Feng an und warteten darauf, dass er sprach.
„Diese Formation umfasst die niedere Welt, die Welt der Unsterblichen und die äußeren Reiche. Eine solch mächtige Formation kann nicht von gewöhnlichen Menschen erschaffen werden.“
Die beiden Frauen folgten Lin Feng aus dem Schlachtfeld.
„Unerwarteterweise erschien Lin Feng vor der Heiligen Jungfrau.“
Die vier Unsterblichen Kaiser, die Lin Feng umgeben hatten, sahen ihm nach, als er mit den beiden Frauen wegging, konnten aber nur hilflos zusehen.
Shi Ningxue hatte bereits den Befehl gegeben: Es sei in Ordnung, die Ressourcen hier zu beschlagnahmen, aber sie dürften Lin Feng auf keinen Fall beleidigen oder ihn konfrontieren.
Nachdem er das Kampfgebiet verlassen hatte, ging Lin Feng langsam in Richtung des Dorfes Dasheng.
„Das ist in Ordnung, lasst die Jünger unten sich darum kümmern. Sie haben tausend Tage lang trainiert, um es einen Tag lang zu benutzen. Es ist Zeit für sie, ihr Bestes zu geben. Nach all den Jahren ist es Zeit für sie, selbstständig zu werden.“
Die Herzen der beiden Frauen zitterten bei Lin Fengs Stimme. Seine Anweisungen beunruhigten sie.
„Lin Feng, verheimlichst du uns etwas?“
Die beiden Frauen näherten sich Lin Feng, ihre Stimmen zitterten leicht.
Lin Feng schüttelte den Kopf, doch sein Gesichtsausdruck wurde merklich milder. Er sagte: „Selbst wenn etwas nicht stimmt, werde ich es dir nicht verheimlichen. Lass uns erst einmal zurückgehen.“
Lin Feng brachte die beiden Frauen zurück ins Dorf Dasheng.
Der Bau des gesamten Großen Weisendorfes ist im Grunde abgeschlossen, und die Gesamtreserven an Geistersteinen und spiritueller Energie auf dem Planeten unterscheiden sich nicht wesentlich von denen außerhalb.
Yangyang war ständig damit beschäftigt, die Daten anzupassen, und als sie Lin Feng sah, unterbrach sie sofort ihre Arbeit.
"Papa, wie geht es dir?"
Yangyang schüttelte das Ding in seiner Hand. „Obwohl die Übertragungsgeschwindigkeit nicht besonders hoch ist, haben die Reserven darunter bereits meinen Schätzwert erreicht. Selbst wenn es in Zukunft keine Möglichkeit mehr gibt, wird unserem Großen Weisendorf die spirituelle Energie innerhalb von fünfhundert Jahren nicht ausgehen.“
Yangyang atmete erleichtert auf: „Was die spirituellen Adern angeht, so sind noch einige erhalten geblieben. Das Dorf des Großen Weisen kann die nächsten paar tausend Jahre beruhigt sein.“
Mit einem Lächeln im Gesicht sagte Yangyang: „Ich weiß einfach nicht, was diese große Formation draußen ist. Die Art und Weise, wie sie hektisch spirituelle Energie aufsaugt, ist keine gute Sache für die Drei Reiche.“
Lin Feng nickte und betrachtete schweigend die Welt von "I Love An", die sich im Spiegel spiegelte.
Die gesamte Außenwelt ist nun völlig ungeschützt, und diese Außenwelt ist die himmlische Sphäre, die niedere Sphäre, mit der er sehr vertraut ist.
Shi Ningxues Formation zieht unaufhörlich die gesamte spirituelle Energie dieser Welt auf. Selbst Lin Fengs Isolationsformation, die diese Formation ständig umkehrt, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die feindliche Streitmacht breitete sich von der Neun-Allianz als ihrem Zentrum aus, und zwar in rasantem Tempo. Lin Feng stand da, die Stirn in tiefe Falten gelegt.
Er hatte immer das Gefühl, etwas verloren zu haben.
Ihm kam ein Geistesblitz, doch als Lin Feng versuchte, den Gegenstand tatsächlich zu greifen, verschwand die Erinnerung augenblicklich.
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Kapitel 4612 Erwachen
Was genau ist es?
Lin Fengs Blick schweifte umher, seine Stirn legte sich noch tiefer in Falten. Er wusste nicht genau, was es war, aber eine innere Stimme erinnerte ihn immer wieder daran, dass er etwas sehr Wichtiges verpasst hatte.
Was er verpasste, war ihm sehr wichtig.
Lin Feng suchte seine Umgebung ab und versuchte herauszufinden, was er übersehen hatte, aber egal wie sehr er auch suchte, er konnte es nicht finden.
Lin Feng seufzte und gab die Suche auf.
„Ich denke an den Wind.“
Lin Feng rief, und Lin Sifeng erschien vor ihm.
"Papa, was gibt's Neues?"
"Wie geht's?"
„Es gibt noch viel zu klären. Diese Typen sind keine Schwächlinge. Nach außen hin wirken sie harmlos, aber wenn man es tatsächlich mit ihnen zu tun hat, entpuppen sie sich als echte Unruhestifter“, seufzte Lin Sifeng.
„Die Neun-Allianz scheint vorausgesehen zu haben, wie unser Kampf verlaufen würde, und sie hat nicht die Absicht, uns ungeschoren davonkommen zu lassen.“
Lin Sifeng drehte sich zu Lin Feng um, knirschte mit den Zähnen und sagte hilflos: „Papa, haben wir etwas verpasst?“
„Ich mache mir über dieses Thema auch Gedanken.“
Lin Feng betrachtete das im Spiegel reflektierte Schlachtgeschehen, runzelte die Stirn und sein Gesichtsausdruck wurde ernster. „Ich habe immer das Gefühl, dass etwas außerhalb meiner Kontrolle liegt, aber ich kann es einfach nicht benennen.“ Er fuhr fort: „Ich weiß nicht, wie ich es genau ausdrücken soll, aber im Allgemeinen scheint dieses Problem zwar schwierig zu lösen, aber es sollte dennoch in meinem Verantwortungsbereich liegen.“
Lin Feng stand dort und beobachtete das Geschehen draußen.
Die Schlacht tobte weiter, und die gesamten Drei Reiche wurden in den Konflikt hineingezogen.