Lin Feng senkte den Kopf und murmelte vor sich hin. Ihm blieb nur noch eine einzige Gestalt. Wenn er nicht einmal diese eine Gestalt behalten konnte, würde er für immer verschwinden.
Aber ich bin nicht bereit, das zu akzeptieren!
Lin Feng blickte geradeaus, und weißes Licht begann ununterbrochen zu blinken und zeigte so Lin Fengs ständigen Widerwillen.
Er wollte dieses Schicksal nicht hinnehmen, er wollte hier nicht anhalten, er wollte hier nicht sterben.
Plötzlich fegte ein heftiger Windstoß vorbei.
Lin Feng spürte, dass sich etwas näherte, und bevor er reagieren konnte, öffnete sich ein klaffendes Maul weit vor ihm.
"Heilige Scheiße, verdammt nochmal!"
"Was zum Teufel!"
Lin Feng erschrak und wich schnell zurück, beschwor das kleine Schwert aus seiner göttlichen Intuition und zielte damit auf seinen Gegner.
„Ich sage euch, ich bin ein unübertroffener Meister. Wenn ihr es wagt, mir hier zu begegnen, werde ich euch töten!“
„Geh mir aus dem Weg!“
Lin Feng fluchte und zog sich zurück, völlig verzweifelt.
Lin Feng, der einst gegen den Willen des Himmels kämpfte, kam schließlich in den Fängen eines unbekannten Tieres um.
Lin Feng seufzte und verspürte einen Stich des Bedauerns, als er Widerstand leistete.
Innerlich wusste er, dass er mit seinen jetzigen Fähigkeiten dem, was vor ihm lag, einfach nicht gewachsen war.
Ich bin noch nicht versöhnt...
Lin Feng seufzte. Trauer und Hilflosigkeit überkamen ihn. Doch diese Hilflosigkeit währte nur kurz. Schon bald fasste er sich wieder, atmete erleichtert auf und ein schwaches Lächeln huschte über seine Lippen. Da er sich der Sache ohnehin stellen musste, konnte er es auch mit Gelassenheit tun.
Er war schließlich nur ein Hauch göttlichen Bewusstseins; dieses Wesen konnte unmöglich beide Arten physischer Kraft in sich aufnehmen!
"Schmerz!"
Gerade als Lin Feng den Widerstand aufgab und sich das Maul des unbekannten Ungeheuers ihm näherte, fühlte er, als würden ihn unzählige winzige Nadeln in seinem Bewusstsein stechen, und dieser Schmerz breitete sich in seinem ganzen Körper aus...
Das ist Wahnsinn...
Solche Qualen vor dem Tod erleiden zu müssen, ist wahrlich eine Sünde!
Lin Fengs Seele brodelte, und seine Aura schwankte wild. Plötzlich schwoll seine Aura an, und im nächsten Augenblick umhüllte ihn ein mächtiges Bewusstsein und zog ihn tiefer in die Tiefe.
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Kapitel 4630 Mica Star
"Fahr zur Hölle!"
Lin Feng schrie auf und sprang auf. Er glaubte, im Maul des Ungeheuers gelandet zu sein, und fühlte sich völlig aus dem Gleichgewicht. Schließlich war er in diese Lage geraten, um diese Welt zu retten, und nun behandelte ihn dieses Wesen nicht nur schlecht, sondern ließ ihn auch noch von einem unbekannten Ungeheuer fressen!
Das ist eindeutig empörend!
In der Tat ist es nicht einfach, ein Held zu sein!
Lin Feng dachte wütend nach.
„Lin Feng!“, rief eine scharfe Stimme. Lin Feng blickte auf und sah eine Frau mittleren Alters mit relativ kurzen Gliedmaßen, einer korpulenten Figur und starker Kurzsichtigkeit vor sich stehen.
Die Frau mittleren Alters war sichtlich betagt, doch ihr Gesicht war weiß geschminkt und ihre Lippen leuchtend rot. Als sie den Mund öffnete, wirkte er wie ein klaffendes Schlund, was besonders verstörend war.
Lin Feng hörte in diesem Moment jedoch ganz offensichtlich nicht zu.
Er...er scheint in seine Schulzeit zurückgefallen zu sein!
Ist die Frau mittleren Alters, die da im Flur steht, nicht die Leiterin der Lehrabteilung?
„Lin Feng, du machst Lärm beim Selbststudium! Verschwinde von hier! Deine Eltern kommen morgen!“
Lin Feng ging etwas abwesend nach draußen. Im Flur stehend, dachte er an nichts. Stattdessen konzentrierte er sich ganz auf sich selbst. Er war wiedergeboren worden, und zwar zurück in seine Schulzeit!
Ist das der Trost, den Gott ihm schenkte?
Diesmal jedoch wusste er, was zu tun war. Er ging direkt nach Hause, fand die Meeresstabilisierende Perle, absorbierte ihre Kraft und machte sich dann auf die Suche nach der Schulschönheit und dem Klassenlehrer...
Als Lin Feng nach draußen ging, begannen seine Gedanken abzuschweifen, aber irgendwie hatte er das Gefühl, sich wie ein Tier zu benehmen.
Lin Feng stand am Schultor.
Die vier großen Schriftzeichen der Shuhai-Mittelschule schimmerten im Sonnenlicht golden und wirkten besonders strahlend.
Shuhai-Mittelschule?
Moment mal, das ist doch nicht die Schule, die er besucht hat!
„He, du Bengel, halt sofort an! Willst du etwa die Schule schwänzen? Wir geben euch jungen Leuten die Chance, ordentlich in der Schule zu lernen, aber ihr besteht darauf, solche Sachen zu machen, wie zum Beispiel auf Taobao zu verkaufen, anstatt zur Schule zu gehen. Ihr lebt jetzt in Saus und Braus, aber wenn ihr alt seid, werdet ihr merken: ‚Wer in jungen Jahren nicht hart arbeitet, wird es im Alter bereuen!‘“
Der Wachmann kam und zog Lin Feng weg, während er vor sich hin murmelte.
Lin Fengs Körper bewegte sich plötzlich leicht, und als die schwache spirituelle Energie in ihm mit seinem wahren Qi zirkulierte, wich er ein wenig zurück.
Der Wachmann rief überrascht aus.
Dieses Kind stand doch ganz genau hier, wie kann das sein...?