Любовь ядовита - Глава 100

Глава 100

"Du dummes Kind, du hast so viel Leid ertragen müssen, und dein Körper wird sich in kurzer Zeit nur schwer erholen."

"Äh."

Tuosang nahm einen Kamm und kämmte sich sanft das Haar. Nach diesen Tagen der Pflege begann ihr Haar, das von der Wüstensonne und Sandstürmen geschädigt und so trocken wie verfilztes Gras war, wieder viel von seiner Vitalität zurückzugewinnen.

"Taku-san, ich mag dieses faule Gefühl wirklich sehr, seufz!"

"Warum seufzt du? Ist es so nicht besser?"

„Es ist gut, wenn man immer energiegeladen ist; so faul zu sein, ist nicht gut. Aber ich mag dieses Gefühl wirklich sehr, was schlägst du also vor?“

Tuosang erinnerte sich an das strenge und disziplinierte Leben, das sie seit ihrer Kindheit geführt hatte, ein Leben, das noch strenger war als das eines Asketen. Nun, da ihr Lebensrhythmus völlig durcheinandergebracht worden war, fühlte sie sich natürlich unwohl.

„Junyu, von nun an kannst du dir aussuchen, welchen Lebensstil du wählst. Überlass den Rest mir. Du brauchst dir um nichts Sorgen zu machen.“

"Du tust alles für mich, muss ich mir jetzt wirklich um gar nichts mehr Sorgen machen?"

Tuosang blickte auf ihr halbes Lächeln und flüsterte ihr ins Ohr: „Alles, nur keine Kinder.“

Junyu boxte ihn spielerisch: „Du redest schon wieder Unsinn.“

Die Kamele standen in einer Reihe, und die weißen Pferde waren sauber geschrubbt. Tuosang blickte auf das noch immer stille Haus im Osten und sagte: „Ich werde Zhu Yu und die anderen rufen …“

Junyu schüttelte den Kopf: „Nicht nötig, sie sind schon weg!“

Tuosangs Gesichtsausdruck veränderte sich leicht. Er ging rasch zu dem Haus auf der Ostseite, und tatsächlich war die Tür angelehnt und das Haus leer.

Junyu saß bereits auf einem Kamel und lächelte: „Von nun an hat er seinen Himmel und wir unsere Welt! Tuosang, lass uns gehen.“

Tuosang blieb eine Weile an der Tür stehen, rannte dann ein paar Schritte vorwärts, sprang auf das Kamel und legte sanft seine Arme um ihre Taille: „Junyu, von nun an, egal was du tun willst, egal wohin du gehen willst, ich werde bei dir sein!“

Junyu drehte sich leicht zur Seite und lehnte ihren Kopf bequem an seine Brust: „Tuosang, ich auch. Egal, was du tun willst, egal, wohin du gehen willst, ich werde bei dir sein!“

Tuosang pfiff, und das weiße Pferd folgte wie von selbst. Die beiden bestiegen das Kamel und ritten langsam vorwärts.

(Ende des Textes)

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