Ursprünglich wusste er es auch nicht.
Als er jedoch die Worte „Dao-Samen“ vom Großältesten hörte, wusste er, dass Qi Tian nicht angetastet werden durfte.
Obwohl er auf dem Festland einen übertriebenen Ruf genoss, wusste er, dass er in dieser Welt nichts bedeutete!
Die großen Kultivierenden sind die Meister des Himmels und der Erde, die höchsten Wesen des Himmels und der Erde. Niemand kann sie dazu bringen, ihr Haupt zu senken, und niemand kann sie dazu bringen, achtlos vorwärts zu schreiten.
Die ausgewählten Kinder sind zumeist außergewöhnlich begabt!
Es gibt einen Grund, warum Qi Tian stärker ist als ich.
Warum sonst sollte ein großer Kultivierender nicht ihn, sondern Qi Tian wählen?
Dies allein genügt, um den Punkt zu verdeutlichen.
Als der Medizin-Gott Luo Zeng nun ansah, empfand er nur noch Mitleid mit ihm.
Dieses Kind, das in der behüteten Geborgenheit der Familie Luo aufwuchs, war sich der Gefahren der Welt nicht bewusst. In diesem Moment erlitt es einen großen Verlust, als es jemanden beleidigte, den es nicht hätte beleidigen sollen. Am Ende musste seine Familie die Schuld dafür begleichen.
Luo Zeng sah aus, als hätte ihn der Blitz getroffen, sein Gesichtsausdruck verriet Ungläubigkeit.
Woher sollte ein Geistverehrer im fortgeschrittenen Stadium eine so mächtige Hintergrundgeschichte bekommen?
„Du hast zuerst gelogen und versucht, deine Wut an der Familie auszulassen. Ich, dein Vorfahre, werde deine Kultivierung zunichtemachen. Nachdem du dich entschuldigt hast, fangen wir von vorne an!“
"NEIN……"
Luo Zengs Stimme war schrill, doch die gesamte spirituelle Kraft seines Vorfahren strömte hervor und ergoss sich in seinen Körper. Augenblicklich wurde sein spirituelles Feld vollständig zerstört, sodass keine Spur spiritueller Kraft zurückblieb.
In diesem Moment wurde er zum Krüppel!
Wer etwas anbauen will, muss ganz von vorne anfangen.
Er brauchte Zehntausende von Jahren, um dorthin zu gelangen, wo er heute ist!
Zehntausende von Jahren sind vergangen, und am Ende war all diese Mühe wegen eines jungen Mannes umsonst!
Sein Vater stand daneben und konnte es nicht ertragen.
Aber er konnte ihn nicht unterbrechen.
Unterbrechen heißt, sich selbst hineinzuziehen.
Ganz zu schweigen von Luo Zeng; wenn es darum ginge, sein eigenes Leben zu retten, wäre Luo Junhou sogar bereit, die gesamte Familie Luo zu opfern!
Schließlich erreichten sie, nachdem sie den Medizingott, der dem Himmelskaiser gleichgestellt werden wollte, und den verkrüppelten Luo Zeng mit sich geführt hatten, die Familie Wang.
Lord Luo übergab Luo Zeng das Wolkenrebengras und sagte leise: „Knie nieder!“
Obwohl Luo Zeng nicht wollte, wurde er unter diesem starken Druck gezwungen, niederzuknien!
Nachdem er niedergekniet war, hob Lord Luo Jun den Kopf und seine Stimme dröhnte wie eine Glocke: „Luo Zeng ist angekommen. Er ist niedergekniet, um seinen Fehler einzugestehen, und hofft, dass du, junger Bruder, zu ihm kommen wirst!“
Kapitel 2375 Gedanken über den Gott der Medizin
Luo Zengs Gesichtsausdruck verriet Groll und Wut.
Doch er verbarg all diese Gefühle. Er wusste, dass er sonst am Ende nur dem Tod ins Auge sehen würde.
Sich zu entschuldigen und Fehler einzugestehen, ist jetzt nichts mehr.
Ein echter Mann kann es wieder schaffen!
Doch er erinnerte sich an den heutigen Groll.
Er betrachtete das wolkenartige Gras in seiner Hand und kicherte plötzlich.
Dieses Wolkenrebengras hat mich Milliarden gekostet, aber am Ende werde ich wegen eines einzigen Satzes dieser Person verhaftet.
Sogar der Patriarch ist nichts anderes als diese Person! Er lachte selbstironisch.
Ihr Anblick war erbärmlich, tragisch und beklagenswert.
Weil ihm niemand geholfen hat.
Selbst sein eigener Vater konnte ihm im Angesicht des Patriarchen nicht helfen, was bedeutete, dass er sich heute entschuldigen musste.
Qi Tian erschien, schritt ruhig und langsam hinaus und wirkte wie der Herrscher dieser Welt.
Er sah Luo Zeng, sah den Hass in seinen Augen, und Qi Tians Lippen verzogen sich leicht: „Was, Hass? Hass darüber, dass du mich nicht zu Boden treten und foltern kannst? Hass darüber, dass dir nicht einmal dein Vorfahre helfen konnte?“
Qi Tians Stimme schürte seinen Hass noch mehr.
In diesem Moment verzog Luo Junhou, der neben Qi Tian stand, mehrmals heftig das Gesicht.
Denn Qi Tians Worte ließen deutlich erkennen, dass er nutzlos sei und nicht einmal sein eigenes Volk beschützen könne, was nicht nur sein Gesicht zucken ließ, sondern ihm auch einen Stich ins Herz versetzte.
Dieser Junge ist nicht nur in seinem Privatleben so, sondern lässt auch beim Reden keinen Raum für Interpretationen.
Wäre er jünger, hätte er Qi Tian heute ganz sicher ohne zu zögern zum Kampf herausgefordert.
Doch nun hat er eine Bitte an Qi Tian, was natürlich bedeutet, dass er nur sein eigenes Volk leiden lassen kann!
Qi Tian schielte Luo Junhou an.
Aber es bedeutet nichts anderes.
Dieser Vorfahre, der bis heute gelebt hat, ist jedoch auf die Hilfe anderer angewiesen und muss am Ende sogar sein eigenes Volk dazu bringen, vor anderen niederzuknien und ihnen die Dinge auszuhändigen, die er mit seinem eigenen Geld gekauft hat.