Qi Tian blickte den alten Mann vor sich an, kicherte und spottete dann: „Was geht mich das an?“
Kapitel 98 Bitte, rette meinen Jünger
"Was geht mich das an?"
A-Wus Körper zitterte, als er Qi-Tian ansah.
Dann wurden seine Augen rasch aschfahl.
Diese Asche war nicht die Asche eines Sterbenden, sondern vielmehr die Verzweiflung eines Menschen am Leben.
Es ist die Asche, die entsteht, wenn ein Mensch das Gefühl hat, dass es nichts gibt, was es wert ist, auf dieser Welt behalten zu werden.
Für A-Wu war Ye Tian sein Schüler und eine Quelle der Hoffnung.
Da Ye Tians Hand nun vollständig gebrochen ist, bedeutet dies das abrupte Ende seiner zukünftigen Kampfsportkarriere.
So hatte A-Wu das Gefühl, dass auch seine Hoffnungen zunichte gemacht wurden.
Nachdem nun alle Hoffnung verloren ist und angesichts seines hohen Alters, hat er natürlich auch keine Hoffnung mehr auf Leben.
Deshalb haben seine Augen diesen grauen Schimmer.
Ältester Cheng seufzte und sagte mit einem bitteren Lächeln: „Jüngerer Bruder, warum hast du das getan?“
A-Wu schüttelte den Kopf und schwieg.
Min Mao verzog daraufhin hinter Qi Tian das Gesicht.
Es kümmerte sie nicht, ob der alte Mann noch Hoffnung hatte oder nicht.
Er ist selbst schuld, weil er eben so gemein zu ihr war.
Sie fühlte sich zunehmend zu talentierten Menschen hingezogen.
Da nahm sie Qi Tians Hand und flüsterte: „Meister, danke.“
Qi Tian schüttelte ohne zu zögern ihre Hand ab und suchte sich einen Platz zum Hinsetzen.
Min Mao bemerkte, dass A Wu ihn mit Blicken fixierte, was ihm ein unbehagliches Gefühl gab, und folgte Qi Tian deshalb dicht auf den Fersen.
Jedenfalls war sie fest entschlossen, Qi Tian überallhin zu folgen.
Nein, es macht keinen Unterschied, ob du ausgehst oder nicht.
Jedenfalls ist sie fest entschlossen, bei Qitian zu bleiben.
Qi Tian setzte sich neben Xia Qin, und Xia Qin legte ihren Kopf ganz selbstverständlich leicht auf Qi Tians Schulter.
Qi Tian lehnte nicht ab; im Gegenteil, es gefiel ihm.
Ye Tians Augen waren voller Besorgnis und Angst, und da er nun seine Hände nicht mehr bewegen konnte, fürchtete er sich vor Qi Tian.
Es ist, als wäre Qi Tian kein Mensch, sondern ein urzeitliches Wildtier.
Da Qi Tian sich wortlos hingesetzt hatte, schluckte er schwer und fragte: „Was genau führt euch alle hierher?“
Su Jiangtai kniff die Augen zusammen und sagte: „Junger Meister Ye, Sie fragen uns, warum wir hier sind? Warum erzählen Sie nicht von den guten Taten, die Sie vollbracht haben?“
Ye Tiantian fragte unbewusst: „Welche guten Neuigkeiten?“
Su Jiangtai zeigte auf Xiao Ye, und es war auf den ersten Blick offensichtlich.
Ye Tian senkte den Kopf und schwieg.
Tatsächlich sah er Xiao Ye, als Qi Tian und seine Gruppe hereinkamen.
Zu diesem Zeitpunkt vermutete er, dass Qi Tian und die anderen wegen dieser Angelegenheit gekommen waren.
Er überlegt, wie der durch diesen Vorfall verursachte Schaden minimiert werden kann.
Tatsächlich wusste er, dass er in dieser Angelegenheit mit Qi Tian und den anderen keinen Verhandlungsspielraum hatte.
Das liegt daran, dass weder sein Meister noch Ältester Cheng Qi Tian besiegen konnten.
Als er das begriffen hatte, hob er den Kopf, sah Qi Tian an und fragte: „Was willst du?“
Er wusste, dass Qi Tian der wahre Kern dieser Gruppe war.
Deshalb fragte er Qi Tian direkt, anstatt Su Jiangtai, der ihm Fragen stellte.
Qi Tian schüttelte den Kopf.
Ye Tian war ebenfalls leicht verärgert und sagte: „Wenn du nichts willst, was machst du dann hier!“
Qi Tian schmollte und sagte: „Das liegt ganz an dir.“
"Sieh mich an?"
"Ja."
„Seht nur, wie meine Hand gebrochen ist!“, sagte Ye Tian mit einem selbstironischen Lachen.
"Ja", nickte Qi Tian ernst, da dieser Kerl ihm immer wieder Steine in den Weg legte.
„So gelangweilt seid ihr doch nicht, oder?“, sagte Ye Tian mit zusammengebissenen Zähnen.
„Deine gebrochene Hand vertreibt mir die Langeweile.“