Elizabeth stand vor Qi Tian, blickte auf das Hanfu unter ihrem blauen Kleid und fühlte sich etwas unwohl. Die beiden Kleider zusammen zu tragen, war nicht sehr bequem.
Qi Tian stopfte sich ein Stück Steak in den Mund und murmelte: „Denk mal über das Wort ‚versteckt‘ nach.“
Elizabeth dachte eine Weile angestrengt nach, und dann... begann ihr langes Kleid in sich zusammenzufallen, und bald waren die Kleider darunter verschwunden.
Elizabeth war sehr überrascht, da sie nie damit gerechnet hatte, dass so etwas Magisches auf der Welt existieren könnte.
Qi Tian fuhr fort: „Hol dir eine Pistole und versuch es noch einmal.“
Elizabeth schüttelte den Kopf, sah Qi Tian fest an und sagte: „Du brauchst es nicht zu versuchen, Qi, ich glaube an dich.“
Qi Tian zuckte mit den Achseln, ohne zuzustimmen oder zu widersprechen. Er legte Messer und Gabel beiseite, wischte sich den Mund ab und wandte sich an Elizabeth mit der Frage: „Wo werden Lingling und ich heute Nacht übernachten?“
Elizabeth sagte: „Lasst uns hier auf diesem Schloss bleiben. Wir fahren am nächsten Tag nach Bordeaux, um die Weingüter zu besichtigen.“
Qi Tian nickte und sagte: „Okay.“
Während sie sprach, spürte Elizabeth einen Blick auf sich gerichtet. Sie drehte den Kopf, sah Roman und Mike, und ein Ausdruck des Ekels huschte über ihr Gesicht.
Sie verabscheute nun die beiden Personen vor ihr; sie hasste sie abgrundtief!
Roman und Mike spürten Elizabeths Blick, senkten beschämt die Köpfe und sahen Qi Tian an, der wiederum Qi ansah...
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Abschnittslesung 1036
Das gleiche Gefühl des Grolls blieb während dieser Zeit bestehen.
Doch Qi Tian unterhielt sich angeregt mit She Lingling und ignorierte die beiden völlig.
Ein Gefühl der Ohnmacht stieg in ihnen auf. Nicht nur Elizabeth selbst mochte Qi Tian, sondern er genoss auch die Unterstützung des ehemaligen französischen Präsidenten. Wie sollten sie da jemals mit Qi Tian mithalten können?
Als Reaktion darauf empfanden sie ein tiefes Gefühl der Ohnmacht, ein Gefühl, das aus ihren Herzen aufstieg und sich in ihren ganzen Körper ausbreitete.
Obwohl sie alle mit Elizabeth verwandt waren, sahen sie in diesem Moment keinen Grund, sich Elizabeth zu nähern.
Da sie unbeobachtet waren, schlichen sie sich schließlich davon.
Kaum war er weg, stieß Mike Roman heftig weg und sagte wütend: „Verdammt nochmal, wie könnte Elizabeth mich hassen, wenn du nicht wärst?“
Roman schnaubte und schlug seine Hand weg. „Wenn du nicht verzaubert gewesen wärst, warum hättest du mir dann zugehört? Alle sagen, du seist schlagfertig und intelligent, aber ich glaube das nicht. Dein Hirn ist einfach nur mittelmäßig, dumm wie Bohnenstroh. Du kannst dir ja nicht mal selbst ein Urteil bilden, also kommst du zu mir?“
Mike war außer sich vor Wut. Er trat vor und holte mit der Hand aus, die er Roman mit voller Wucht ins Gesicht schlug.
Die beiden gerieten schnell in Streit.
Der eine meinte, der andere habe ihn ausgenutzt, der andere, der Kerl habe seinen Verstand verloren. Keiner von beiden wollte nachgeben.
Sie bissen die Zähne zusammen und kämpften erbittert.
Schließlich, nachdem beide gezeichnet und geschlagen waren, hörten sie auf zu kämpfen, sahen sich an und rangen nach Luft. Mike lag am Boden und sagte zu Roman: „Der Chinese meinte doch, er würde die fünf großen Weingüter besuchen, oder?“
"Hmm." Roman blickte zum Himmel und hatte plötzlich das Gefühl, dass der Streit zwischen den beiden sinnlos war.
Sie kämpften hier, aber ihre Elizabeth wurde ihnen weggenommen.
Ergibt das Sinn?
Es ist offensichtlich sinnlos.
„Was wird er denn tun? Die fünf großen Weingüter aufkaufen?“, fragte Mike.
„Glaubst du, ein Chinese kann einfach so fünf große Weingüter aufkaufen?“, spottete Roman. „Siehst du es denn nicht? Diese fünf großen Weingüter sind französische Traditionsgüter mit jahrhundertealter Geschichte. Glaubst du, er kann sie einfach so kaufen? Hm?“
Mike fragte leise: „Hast du dich mal damit auseinandergesetzt, was für ein Mensch Qi Tian ist?“
Roman war verblüfft und schüttelte dann den Kopf.
Mike holte sein Handy heraus, öffnete Google, suchte nach dem Begriff „Qi Tian“ und gab das Handy dann Mike zurück.
Mike starrte auf sein Handy und las die Berichte über Qi Tians unglaubliche Leistungen in China. Er war wie erstarrt und sprang dann, wie vom Blitz getroffen, vom Boden auf.
„Dieser Chinese hat tatsächlich die Chance, die fünf großen Weingüter zu erwerben. Wir dürfen ihn auf keinen Fall damit durchkommen lassen. Das sind unsere Weingüter, das ist unser französisches Eigentum!“
Kapitel 1736 Ich will das weiße Kaninchen essen
Roman war außer sich vor Wut; er fürchtete ernsthaft, dass Qi Tian die fünf großen Weingüter erwerben würde.
Die fünf großen Weingüter sind nicht etwas, das sich jeder leisten kann.
Roman fand jedoch eine von Qi Tians Identitäten bei Google.
Sifang-Gruppe!
Der Präsident der Sifang-Gruppe ist dieser Mann!
Nur ein Scherz. Die Sifang Group hat zwar keine Weltrangliste, aber das liegt daran, dass niemand es wagt, etwas über sie zu berichten, deshalb gibt es keine Rangliste.
Doch was für ein zwielichtiger Konzern könnte mit der Familie Henry in Verbindung gebracht werden?
außerdem!
Der alte Henry ist der Lehrling dieses Kerls!
Was ist los?
Wenn sie tatsächlich übernommen würden, hätten die Franzosen dann überhaupt noch ihr Gesicht behalten?