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Zwilling
Als Agu sich selbst sah, hatte sie gerade Geschlechtsverkehr mit ihrem Ehemann Liang Cheng.
In dem berauschenden Lichtstrahl sah sie sich selbst, oder besser gesagt, eine Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sah. Zuerst bemerkte sie es nicht, hielt es für ein Spiegelbild, doch dann erschrak sie, als sie feststellte, dass es gar keinen Spiegel gab! Die Frau stand im Dunkeln hinter der Tür, in ihrem Lieblingskleid, in Lila, regungslos und still da, wie ein großes Foto von ihr selbst. Doch ihre Augen glänzten vor tiefer Eifersucht, einer Eifersucht, die wie Feuer brannte.
A-Gu schrie auf und stieß Liang Cheng vom Bett. Verwirrt stand Liang Cheng eilig auf, um das Licht anzuschalten. Er sah A-Gu weinend, die Bettdecke umklammernd und zitternd am Kopfende des Bettes sitzen.
"Agu! Was ist passiert?", fragte Liang Cheng besorgt.
„Da… da…“, sagte A-Gu mit zitternder Stimme und deutete hinter die Tür.
Liang Cheng blickte in die Richtung, in die sie zeigte, doch hinter der Tür war nichts. Verwirrt drehte er sich um und sah sie an.
„Gerade eben… gerade eben stand da eine Frau“, sagte sie.
Liang Cheng kicherte und strich sich über das Haar, während sie sagte: „Du dumme Frau, du musst Gespenster sehen.“
Nach einer Weile beruhigten sich A-Gus Gefühle etwas. Vielleicht hatte sie die Dinge wirklich falsch eingeschätzt; sie war in den letzten Tagen einfach nur zu müde gewesen. Sie lächelte, ließ sich von Liang Cheng umarmen, und die beiden trösteten sich eine Weile, bevor sie das Licht ausmachten und einschliefen.
Plötzlich, als ob ihr etwas eingefallen wäre, sprang A-Gu vom Bett und rannte zum Kleiderschrank. Sie durchsuchte ihn hektisch und warf dabei Berge von Kleidung heraus.
„Agu, was machst du da?“, fragte Liang Cheng, der ihr Verhalten als sehr ungewöhnlich empfand. Daraufhin rannte er hinüber und zog sie von hinten zu sich.
„Wo sind meine Kleider? Wo sind meine Kleider?“, riss sich A-Gu los und murmelte vor sich hin, während er den Kleiderhaufen durchwühlte, als suche er nach einem lebensrettenden Schatz. Schließlich setzte er sich auf den Boden, wirkte verloren und hatte Angst in den Augen.
"Agu! Was ist los mit dir?", fragte Liang Cheng etwas panisch.
A-Gu erwachte aus ihrer Benommenheit, packte Liang Chengs Arm fest und sagte eindringlich: „A-Cheng, du hast mein lila Kleid weggeräumt, nicht wahr? Hol es jetzt wieder raus!“
--- Niedliches rosa Schweinchen (Veröffentlicht: 19.11.2003 11:27:44)
Antwort [1]: Liang Cheng sagte: "Ist das nicht das lila Kleid, das in deinem Schrank hängt?"
"Aber ich kann es jetzt nicht finden!" A-Gu war den Tränen nahe.
"Das ist seltsam, ich habe es doch erst gestern gesehen!" Liang Cheng blickte in den Kleiderschrank und kicherte.
„Worüber lachst du?“, fragte A-Gu.
„Ich sag’s dir doch! Du bist wie eine blinde Katze, die versucht, eine tote Maus zu fangen. Sieh mal, hängt das Kleid da nicht perfekt?“ Liang Cheng nahm das lila Kleid aus dem Kleiderschrank.
„Aber warum habe ich es nicht eben gesehen?“, fragte A-Gu verwirrt.
„Das ist e
……