Aus dem Shaolin-Tempel trat ein Friedensstifter hervor. Er strahlte über das ganze Gesicht und hatte eine so einnehmende Ausstrahlung, dass ihn niemand nicht mögen konnte.
„Ähm, wann habe ich denn gesagt, dass ein Umgang mit Xuan Ci bedeuten würde, dass ich euch Abschaum freilasse?“
Die Tötung von Xuanci war für Long Xuan nur der erste Schritt; sein eigentliches Ziel war die vollständige Niederlage des Shaolin-Tempels.
Schließlich ist das nun mal die Hauptquest, und er kann sich nicht gegen den Jadeanhänger stellen.
"Oberster Dämonenlord, wollt Ihr ein großer Dämon werden, der Unheil über die Welt bringt?"
Die hohen Mönche des Shaolin-Tempels haben die Angewohnheit, jeden, der sich ihnen widersetzt, als Dämon zu bezeichnen.
"Hehe, nennt ihr Senior Dragon jetzt nicht mehr den Dämonenkönig?"
"Ja, die sogenannten Dämonen, wurden sie nicht alle von dir aus uns ausgetrieben?"
Noch bevor Long Xuan etwas sagen konnte, verteidigten ihn unzählige Experten und erweckten so den Eindruck, als verhalte sich der Shaolin-Tempel unvernünftig.
„Was macht es schon, ob ich ein Dämon oder ein Buddha bin? Das sind doch nur Titel.“
Wenn ich dämonischem Einfluss erliegen würde, gäbe es keinen Buddha mehr auf der Welt.
Long Xuans Stimme war majestätisch und erhaben, wie die eines obersten Herrschers, der auf alle Lebewesen herabblickt.
„Arrogant! Du bringst dich noch um. Wer uns im Shaolin-Tempel provoziert, hat nie ein gutes Ende.“
Ein Shaolin-Mönch, der es nicht länger ertragen konnte, rief sofort einen Tadel aus.
Long Xuan antwortete nicht, sondern deutete stattdessen beiläufig mit dem Finger auf Xuan Cis Leiche.
Der Jadeanhänger strahlte ein gewaltiges Licht aus, das den Leichnam umhüllte und einen erheblichen Teil seiner inneren Energie auflöste.
Sieben Zehntel davon wurden vom Jadeanhänger absorbiert, während die verbleibenden drei Zehntel zur Nahrung für Long Xuan wurden.
„Shaolin-Schüler, folgt mir, um Dämonen zu töten und böse Geister zu besiegen.“
Das Licht, das Long Xuan soeben auf Xuan Cis Leiche geworfen hatte, war so unheimlich, dass selbst die Mönche des Shaolin-Tempels verblüfft waren.
Nach und nach versammelten sich die Shaolin-Mönche, und insgesamt dreitausend Jünger erschienen, jeder mit einem Stab in der Hand.
Viele von ihnen kannten keine Kampfkünste, und weniger als dreihundert von ihnen besaßen tatsächlich Kampfsportkenntnisse; das war die Elite des Shaolin-Tempels.
„Will euer Shaolin-Tempel gewöhnliche Mönche als Kanonenfutter missbrauchen? Ich werde euren Wunsch erfüllen.“
Dreitausend Leben unterscheiden sich nicht wesentlich von dreihundert Leben; es bedeutet nur mehr Töten, und das ist nicht gut.
„Hmpf, hört nicht auf die betörenden Worte des Teufels, bildet schnell die Formation.“
Luo
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Kapitel 30 Es war einmal ein Mönch, der es liebte, den Boden zu fegen.
"Göttliches Schwert der sechs Meridiane..."
Als Long Xuan sah, wie die beiden Mühe hatten, die Formation zu durchbrechen, konnte er nicht anders, als einzugreifen.
Er komprimierte seine gesamte innere Energie in einer einzigen Kraft und entfesselte sogleich sechs erstaunliche, fingerförmige Schwertenergien.
Diese Schwertenergie war wie die Sense des Todes, die einen Shaolin-Schüler nach dem anderen durchbohrte.
Unter der gewaltigen Energie des Schwertes zerbrach die Arhat-Dämonenbezwinger-Formation, und das Blut der Shaolin-Schüler spritzte überall auf den Boden.
"Könnte es sein, dass unser Shaolin-Tempel kurz vor der Niederlage steht?"
Der Gedanke an den mächtigen Long Xuan legte sich wie ein Schatten über den gesamten Shaolin-Tempel und erfüllte ihn mit Düsternis und Stille.
„Wer Shaolin provoziert, wird sterben…“
Das Wort „Tod“ ließ Himmel und Erde erzittern. Fünf angesehene Mönche, allesamt Angehörige der Xuan-Generation, traten aus dem Shaolin-Tempel hervor.
„Schau, das ist der Abt der Prajna-Halle.“
Einige Shaolin-Schüler erkannten den Neuankömmling und waren sehr überrascht.
„Unser Shaolin-Tempel ist gerettet! Wir werden diesen abscheulichen Dämonenkönig ganz bestimmt besiegen können.“
„Mein Name ist Xuan Guang, und ich beherrsche die ultimative Technik des Shaolin-Tempels, die Vajra-Handfläche.“
„Mein Name ist Xuancheng. Ich beherrsche die zweiundsiebzig Shaolin-Künste und die Kasaya-Dämonenbezwingungstechnik.“
„Mein Name ist Xuan Shang, und ich beherrsche die zweiundsiebzig Shaolin-Künste, einschließlich der Drachenklauenhand.“
„Mein Name ist Xuantian, und ich beherrsche die zweiundsiebzig Shaolin-Techniken, einschließlich des Vajra-Fingers.“
„Mein Name ist Xuanzheng. Ich beherrsche die 72 Shaolin-Künste und die unzerstörbare göttliche Vajra-Technik.“
Die fünf kamen gemeinsam an, und die Aura, die sie ausstrahlten, war zweifellos die von Experten der Spitzenklasse.
„Dämonenlord Long Xuan, Ihr habt unseren Shaolin-Tempel provoziert. Heute werden wir den Dämon vernichten und die Sicherheit der Kampfkunstwelt schützen.“
Xuanzheng gab sich mitfühlend und wirkte wie ein tugendhafter und angesehener Mönch.
„Diese kahlköpfigen Mönche aus Shaolin prahlen ja so gern. Ältester Long, lassen Sie mich mich um diese kleinen Fische kümmern!“
Kumārajīva war sehr aufgeregt; er konnte endlich die Raubkopie der Zweiundsiebzig Künste nutzen, um die Originalversion zu erleben.