„Diese Stimme ist wie himmlische Musik, mit einer starken männlichen Energie; er muss ein talentierter junger Mann sein.“
Bilder blitzten durch Cai Yongs Kopf, und er konnte nicht anders, als sich selbst zu nicken, bevor er seine Tochter ansah.
»Wenn dieses junge Talent wirklich außergewöhnlich ist, sollte ich ihm vielleicht meine Tochter anvertrauen«, dachte Cai Yong bei sich.
„Ding, herzlichen Glückwunsch an den Gastgeber zum erfolgreichen Erhalt von zehn Sympathiepunkten von Cai Yan.“
"Junger Mann, komm her! Dieser alte Herr möchte sich mit dir in einen literarischen Austausch verwickeln."
Cai Yong war etwas ungeduldig.
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Kapitel 102 Die großen Veränderungen der Han-Dynastie
Long Xuan folgte den Anweisungen, ging zum Pavillon hinauf und in einen Nebenraum, wo ihn ein Dienstmädchen hineinführte.
Ein Musikstück setzte ein, wie himmlische Musik, mit einem sehr schnellen Rhythmus, der den Zuhörern das Gefühl gab, sich in einem Traum zu befinden.
„Hohe Berge, kleine Brücken, fließendes Wasser und Häuser…“
Long Xuan konnte nicht anders, als sich ebenfalls zu Wort zu melden.
„Wie man es von einem unsterblichen Ältesten erwarten kann, beherrscht er sogar ein wenig das Zitherspiel.“
Cai Yan war etwas aufgeregt. Es handelte sich um ein Stück, das sie erst vor Kurzem komponiert hatte, und nun war es gleich beim ersten Mal richtig erraten worden.
Unterbewusst nahm sie an, dass Long Xuan auch ein Meister im Zitherspiel war, schließlich konnten viele Unsterbliche in Legenden auch Zither spielen.
„Fräulein Cai, da dies unser erstes Treffen ist, habe ich Ihnen nichts zu geben. Dieses daoistische Handbuch gehört nun Ihnen.“
Während er sprach, fiel ihm plötzlich ein, dass er die Noten für „Der lächelnde, stolze Wanderer“ in der Hand hielt – ein wahrer Schatz!
Schließlich handelt es sich hier um ein Duett von Qin und Xiao, das angeblich lange Zeit verschollen war, und es ist wirklich fantastisch.
Ein vertrauter Klang ertönte; es war die Melodie aus dem Soundtrack von „Swordsman“, durchzogen von einem Hauch Melancholie.
„Verdammt, sie ist wirklich eine fantastische Frau. Sie kann es sogar spielen.“
Long Xuan hat nun jemanden gesehen, der eine Partitur auf einmal lernen kann; sie ist wahrlich gebildet und talentiert und wird ihrem Ruf als begabte Frau gerecht.
„Ich frage mich, ob der Unsterbliche Flöte spielen und mit mir ein Duett spielen kann?“
Beim Anblick dieser exquisiten Partituren betrachtete Cai Yan Long Xuan unbewusst als einen großen Musikmeister seiner Generation.
„Flöte spielen? Ich kann noch nicht mal pfeifen.“
Was für ein Witz! Long Xuan Flöte spielen zu lassen, ist, als würde man Zhang Fei zum Sticken zwingen.
Das konnte er jedoch nicht öffentlich sagen, da dies sein hohes und würdevolles Image beeinträchtigen würde.
„Miss Cai, ich bin ein rauer Kerl und verstehe solche Dinge nicht.“
Während er sprach, gab Long Xuan vor, von nichts eine Ahnung zu haben, was seine Art war, ungeschoren davonzukommen.
"Oh! Ältester Unsterblicher, Ihr seid zu bescheiden."
Cai Yan konnte nur seufzen und dachte, dass Long Xuan seinem Ruf als legendärer Schwertkämpfer alle Ehre gemacht hatte und einen überaus edlen Charakter besaß.
Wenn der Typ, den Long Xuan umgebracht hat, das hören würde, würde er bestimmt aus seinem Sarg springen und „Verdammt nochmal!“ schreien.
„Ding, herzlichen Glückwunsch an den Gastgeber zum erfolgreichen Erreichen von 20 Sympathiepunkten von Cai Yan.“
Im Handumdrehen hatte Long Xuan erfolgreich vierzig Gunstpunkte gesammelt, sodass es schien, als sei das Gewinnen von Cai Yans Herz nicht nur ein Traum.
Ich habe eine Frage: Wie alt ist der Unsterbliche jetzt?
Als Cai Yan den gutaussehenden und jungen Long Xuan sah, konnte sie nicht anders, als zu fragen.
Jede Frau wünscht sich ewige Jugend und würde dafür ihr Leben geben, doch so etwas ist unerreichbar.
Long Xuan wusste sein Alter nicht. Wenn er sagte, er sei achtzehn, würden die Leute wahrscheinlich sein wahres Alter erkennen und sich kaputtlachen.
Schließlich sind Unsterbliche in den Augen aller Hunderte oder sogar Tausende von Jahren alt, und je älter sie sind, desto sicherer fühlen sie sich.
Angesichts dessen beschloss Long Xuan, sie zu täuschen und seine wahre Identität als falscher Unsterblicher nicht preiszugeben.
„Ich weiß nicht einmal, wie alt ich bin, aber ich sehe Dynastien aufsteigen und untergehen und schwimme im langen Fluss der Geschichte.“
Long Xuan übertrieb nicht, als er das sagte; er hatte die Herrschaft über viele Dynastien miterlebt.
Zum Beispiel die chinesische Nation auf der Erde, die Nördliche Song-Dynastie, die Südliche Song-Dynastie und die Ming-Dynastie.
"Ah, die Unsterblichen sind wahrlich gesegnet."
Je länger Cai Yan Long Xuan ansah, desto ansprechender erschien er ihr, und sie konnte sich des Gedankens nicht erwehren, sich ihm anzubieten, doch sie unterdrückte ihn.
In zwanzig Jahren wird sie nicht mehr jung sein; in vierzig oder fünfzig Jahren wird sie zu Staub zerfallen und auf der Erde und in den Bergen begraben werden.
Zu dieser Zeit war Long Xuan noch voller Energie und seine Lebensspanne blieb unverändert.
„Ding, herzlichen Glückwunsch an den Gastgeber zum Erreichen von zehn Sympathiepunkten.“
"Hat mein Vater Sie wegen Zhang Jiao oft ins Visier genommen?"
Plötzlich erinnerte sie sich an diese Angelegenheit; sie wusste genau, dass Long Xuan wegen ihres Vaters, Cai Yong, aus dem Palast vertrieben worden war.