„Ich erkenne Eure grenzenlose magische Macht an, Meister, aber warum habt Ihr mir nur den Rang eines nominellen Schülers gewährt?“
Als Ji Haoyue den unergründlichen Long Xuan ansah, blickte er nicht auf ihn herab, sondern empfand es als unter seiner Würde, nur ein nomineller Schüler zu sein.
Yan Ruyu ging hinüber, kniete respektvoll mit einem dumpfen Geräusch nieder, ihre Augen voller Ehrfurcht.
„Senior Long, ich möchte Ihr Schüler werden. Als Zeichen meiner Initiation, möge ich die Waffe meiner Vorfahren führen?“
Da die Dämonenrasse nun geschwächt ist, plant sie, sich eng an Long Xuan zu klammern, um ihr Leben und die Azurblaue Lotus-Kaiserwaffe zu retten.
„Deine Begabung ist zu gering; du kannst kaum ein nomineller Jünger sein.“
Obwohl Yan Ruyus körperliche Attribute herausragend waren und ein exzellentes Niveau erreichten, konnte sie Long Xuans Aufmerksamkeit dennoch nicht erregen.
„Nur dem Namen nach ein Schüler, Long Xuan, für wen haltet Ihr Seine Hoheit?“
Ein mächtiger Dämon, der Empörung empfand, tadelte Long Xuan instinktiv, um Yan Ruyus Gesicht zu wahren.
„Wenn mir der Azurblaue Kaiser nicht einen Gefallen getan hätte, wärt ihr alle schon längst tot.“
Das Herz des Dämonenkaisers schlug noch immer in Long Xuans Körper. Hätte er nicht Angst vor dessen heftigem Ausbruch gehabt, hätte er die Dämonen, die ihn provozierten, längst zu Tode geohrfeigt.
"Gut, ich bin bereit, dein Jünger zu werden..."
Yan Ruyu kniete respektvoll auf dem Boden nieder, vollzog die drei Kotau und neun Verbeugungen und übergab dann die Kaiserliche Waffe Azurblauer Lotus.
"Ji Haoyue, wärst du bereit, nur dem Namen nach mein Schüler zu werden?"
Long Xuan winkte mit der Hand und fixierte ihn. Was sein angeborenes Talent anging, war dieser Kerl Yan Ruyu weit überlegen.
Mit seinen außergewöhnlichen Eigenschaften und seiner göttlichen Statur ist er mehr als qualifiziert, mein Schüler zu sein.
"Eine Lehre beginnen oder keine Lehre beginnen?"
Ji Haoyue versank in tiefes Nachdenken. Der Long Xuan vor ihm war weitaus furchterregender als jedes Oberhaupt der Ji-Familie, das er je gesehen hatte.
„Senior Long, Ihr macht Euch zu viele Gedanken. Meine Familie Ji besitzt Schriften des Großen Kaisers und unzählige Kultivierungsressourcen. Wir brauchen Euch nicht die Mühe zu machen, Haoyue zu unterrichten.“
Der Experte der Familie Ji sprach missbilligend, musste aber angesichts Long Xuans enormer Stärke ein gezwungenes Lächeln aufsetzen.
"Wenn du nicht mein Lehrling wirst, dann wird dieser uralte Spiegel für immer so bleiben!"
Long Xuan hielt den Leeren Spiegel in der Hand, spielte lässig damit und benutzte ihn, um die Familie Ji zu erpressen.
"Absolut schamlos, du brutaler Lügner!"
Als Ji Ziyue Long Xuans schamloses Verhalten sah, knirschte sie mit den Zähnen und murmelte unzufrieden vor sich hin.
"Seid gegrüßt, Meister."
Angesichts Long Xuans geduldiger Überredungsversuche konnte Ji Haoyue nur Groll empfinden.
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Kapitel 429: Der bronzene Unsterbliche Palast
"Kommt mit mir herein, und ich allein werde im Himmel und auf Erden herrschen."
Long Xuan betrat als Erster die alte Halle und gab den anderen hinter ihm ein Zeichen, ihm dicht zu folgen, um Probleme zu vermeiden.
Im Bronzenen Unsterblichen Palast befanden sich auch unzählige Leichen, die jedoch viel stärker waren als die Wachsleichen im See draußen.
"Darf ich fragen, ob es im Himmel Unsterbliche gibt?"
Neben einem Haufen Skelette waren mehrere ausdrucksstarke Figuren eingemeißelt, die von einer schwachen taoistischen Aura umgeben waren.
„Hier ist ein wahrhaft großes Wesen gefallen.“
Als Duan De das strahlende Skelett erblickte, leuchteten seine Augen auf; er war entsetzt über diese grausame Realität.
„Um Himmels willen! Ich bin die schönste Frau der Welt, in der Blüte meines Lebens, dazu bestimmt, unsterblich zu werden. Wie könnte ich hier sterben?“
Ji Ziyue konnte nicht anders, als ein riesiges Theater zu veranstalten.
„Ruhe jetzt, der Meister hat seinen eigenen Willen.“
Ye Fan hatte großes Vertrauen in Long Xuan, der ein Heiliger war, der den Sternenhimmel durchqueren konnte.
„Das ist der Ort; ich habe endlich eine wahre Fundgrube entdeckt.“
Beim Anblick des strahlenden Bronzepalastes wurden Long Xuans Augen blutunterlaufen vor Gier.
Die hier verstreuten Skelette zeugten davon, dass jedes einzelne von ihnen überaus mächtig war und dass es viele mächtige Persönlichkeiten gab, die das Gebiet beherrschten.
„Ich besitze ein Herz der Unsterblichkeit, das lange von weltlichen Sorgen versiegelt war. Wann wird sich der Staub legen und das Licht hervortreten, das unzählige Berge und Flüsse erleuchtet?“
In der alten Halle steht eine Reihe großer Buchstaben waagerecht, geschrieben mit Erhabenheit und unvergleichlichem Stil.
Sein Leichnam war anders als alle anderen; er war nicht verwest, sondern wirkte noch immer lebensecht, als wäre er noch am Leben.
"Diese Person besitzt großen Ehrgeiz; könnte er nicht durchaus ein unsterbliches Wesen sein?"
Beim Anblick dieser Person sank Ji Ziyues Herz, und sie hatte das Gefühl, jegliche Hoffnung verloren zu haben.