Iron Three Fist schüttelte den Kopf und sagte: „Hast du jemals darüber nachgedacht, dass er mir am Ende ganz leicht selbst die Hand hätte brechen können? Aber wenn er es getan hätte, wäre ich wahrscheinlich verkrüppelt gewesen.“
„Da er mir gesagt hat, ich solle die Sache selbst regeln, beweist das doch, dass er mein Leben verschont hat. Sollte ich ihm danken, anstatt Rache zu üben?“
„Ich will Rache, aber ich fürchte, das wird in meinem Leben nie möglich sein.“
"Selbst wenn meine Hand heilt, werde ich in diesem Leben nie wieder meinen Höhepunkt erreichen..."
"Außerdem wäre ich ihm selbst dann nicht gewachsen, wenn ich meine Höchstform erreichen würde", sagte Iron Three Fist traurig.
Für Boxer wie sie ist die Begegnung mit einem Gegner, den sie zu Lebzeiten niemals besiegen können, ein schwerer Schlag für ihr Selbstvertrauen.
Und sein Selbstvertrauen ist die Quelle all seiner Stärke.
„Doch auch wenn meine Kräfte nicht wiederhergestellt werden können, kann ich dich trotzdem beschützen“, sagte Tie Sanquan lächelnd zu Min Mao.
„Allerdings fürchte ich, dass ich die von Ihrer Familie arrangierte Ehe nicht verhindern kann…“
Min Mao spürte einen Hauch von Verzweiflung in den Worten ihres Bruders und bereute ihre Entscheidung, Qi Tian zu konfrontieren.
Min Maos Familie arrangierte eine unwiderstehliche Ehe für sie.
Einer der Hauptgründe, warum der Triathlon-Spitzenreiter in den Untergrund-Boxring ging, war die Verlobung seiner Schwester.
Sie biss sich auf die Lippe, ein entschlossener Glanz in ihren Augen, als hätte sie eine Entscheidung getroffen.
Als Tie Sanquan seine Schwester so sah, lächelte er leicht und sagte: „Da du dich nun entschieden hast, dann mach schon.“
"Bruder, ich bringe dich zuerst ins Krankenhaus."
...
Qi Tian und die anderen waren noch in der Karaoke-Bar, aber mittlerweile hatten sie keine Lust mehr zu singen.
Auch Xia Qins Gedanken kreisten um die Verletzungen ihres Bruders.
"Bruder Qitian, vielen Dank", sagte Xia Qin dankbar.
Sie wusste, dass ihr Bruder ohne Qi Tian heute in einer noch viel schlimmeren Lage wäre.
„Das ist nichts. Außerdem ist Glatzkopf mein kleiner Bruder. Niemand außer mir darf ihn schikanieren“, sagte Qi Tian sachlich.
Natürlich kann nur er seine eigenen Untergebenen schikanieren.
„Boss, warum haben sich die Eisernen Drei Fäuste am Ende bei Ihnen bedankt?“
Xia Laosi war von Qi Tians Worten tief bewegt. War sein billiger kleiner Bruder das Opfer seines Chefs wert?
Was Qi Tian als völlig natürlich empfand, berührte Xia Laosi zutiefst.
Allerdings verstand er immer noch nicht ganz, warum Tie Sanquan Qi Tian danken musste, nachdem er von ihm verletzt worden war.
„Wenn ich an seiner Stelle gewesen wäre, wäre seine Hand nie wieder verheilt. Er hat mir viel Freude bereitet, deshalb habe ich ihn gehen lassen“, sagte Qi Tian lächelnd.
"Glücklich?", fragte Xia Laosi niedergeschlagen.
Was gibt es da zu freuen? Wie kann man glücklich sein, wenn ein so mächtiger Feind an die Tür klopft?
Der Chef ist der Chef; er kann sich sogar über so etwas freuen.
„Weil er mich ordentlich vermöbelt hat, auch wenn es nur ein Schlag war, hat es gereicht. Wenn er etwas stärker gewesen wäre, hätte ich mich richtig wehren können“, schmollte Qi Tian und schien gleichzeitig zu klagen und zu bereuen.
Etwas stärker? Wenn er stärker wäre, wäre er doch längst tot, oder?
Xia Laosi konnte sich ein Augenrollen nicht verkneifen.
„Sind sie eigentlich schon weg?“, fragte Qi Tian.
»Sie müssten doch längst weg sein, oder? Was ist denn los?«, fragte Xia Laosi etwas verwirrt.
Bei einer so schweren Verletzung wird Ironman, wenn er sich nicht bald wieder in Behandlung begibt, wahrscheinlich verkrüppelt sein.
„Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen? Ich hätte ihn nicht verletzen dürfen.“
Qi Tian wirkte reumütig, als hätte er etwas falsch gemacht.
"Warum?", fragten Su Jiangtai und Xia Laosi gleichzeitig.
Sogar Xia Qin blickte ihn neugierig an.
„Wenn ich ihn nicht verletze, kann ich ihm Kung Fu beibringen. Sobald er es beherrscht, kann er gegen mich kämpfen. Genauso ist es, wenn ich ihn dann verletze.“
„Selbst wenn er verletzt gewesen wäre und nicht gegangen wäre, hätte ich ihn heilen, ihm Kampfkunst beibringen und dann hätten wir kämpfen können. Jetzt, wo er weg ist, wie soll ich ihn finden?“ Qi Tian war extrem frustriert.
Die drei waren einen Moment lang sprachlos. Also deshalb sollte man anderen nicht wehtun.
Würde das nicht bedeuten, dass jemand anderes so hart trainiert hat und man selbst nur dessen Sparringspartner ist?
Xia Laosi empfand Mitleid mit Tie Sanquan. Wenn das wirklich so wäre, müsste es doch furchtbar schmerzhaft sein?
Es ist besser, den Schmerz jetzt zu beenden, als lange zu leiden; es ist besser, ihn jetzt zu beenden, als ihn später zu beenden.
„Oh, dann kannst du es Ye Tians Meister beibringen.“ Kaum hatte Su Jiangtai das gesagt, merkte er, dass er einen Fehler gemacht hatte, und verstummte schnell.
„Bist du blöd? Ye Tian will sich an die langbeinige Schönheit ranmachen. Ich würde lieber einem Schwein was beibringen, als ihm. Und sein Lehrer? Der Alte ist viel zu alt und hat ein viel zu niedriges Kultivierungsniveau. Der wird das ganz sicher nicht lernen können.“
Und tatsächlich, kaum hatte Su Jiangtai ausgeredet, sah Qi Tian ihn an, als wäre er ein Idiot.
Ye Tian zu töten, wäre treffender; warum sollte er ihm Kung Fu beibringen?