Qi Tian verzog die Lippen und sagte: „Kenne ich dich wirklich so gut?“
Der Mann war einen Moment lang sprachlos und wusste nicht, was er sagen sollte.
Weil er und Qi Tianzhen einander nicht kannten.
Der junge Mann erstarrte beim Anblick des Mannes, sah völlig verängstigt aus und sagte mit zitternder Stimme: „Junger Meister Mo, was führt Sie hierher?“
Min Maos Lippen verzogen sich zu einem spöttischen Lächeln, als er vor sich hin murmelte: „Ich spiele Streiche, versuche, ein Helden-rettet-die-Jungfrau-in-Not-Szenario zu inszenieren, aber schade, dass meine Schwester mir das nicht abnimmt.“
Mo Shao schaute verwirrt und fragte: „Du kennst mich?“
Der junge Mann nickte sofort und sagte: „Junger Meister Mo, Sie kennen mich vielleicht nicht, aber wer kennt Sie nicht?“
Mo Shao winkte ungeduldig ab und sagte: „Na schön, dann fass nächstes Mal keine Frau an. So etwas gehört sich nicht für einen Mann.“
Der junge Mann nickte sofort und sagte: „Ja, ja, junger Meister Mo, ich habe mich geirrt.“
Er ging, ohne auch nur die Brieftasche mitzunehmen.
Qi Tian erinnerte ihn sogar ausdrücklich: „Hey, willst du deine Brieftasche etwa nicht mehr?“
Der junge Mann, dessen Gesicht gerötet war, ging zurück und riss Qi Tian die Brieftasche aus der Hand.
Mo Shao runzelte leicht die Stirn.
Obwohl die Szene nicht perfekt war und er nicht einmal damit gerechnet hatte, dass Min Mao tatsächlich jemanden schlagen würde.
Aber ist diese charmante und schöne Frauenstimme nicht genau das, wonach er sucht?
Für eine Frau dieser Art sind nur wenige Männer mit Geld entschlossen, sie zu erobern.
Er machte zwei Schritte nach vorn, beugte sich dann dicht zu Min Maos Ohr und flüsterte: „Schöne Dame, darf ich Sie auf einen Drink einladen?“
Min Mao warf ihm zunächst einen verächtlichen Blick zu und sagte dann: „Auf keinen Fall.“
Mo Shao war kurz verdutzt, doch dann sah er, wie Min Mao auf Qi Tian zuging und Qi Tians Hand ergriff.
Nun war es Mo Shao, der überrascht den Kopf schüttelte.
Wie kann dieser Typ mit mir verglichen werden?
Er kicherte und schüttelte den Kopf, ging dann auf Qi Tian zu und sagte zu ihm: „Du bist nicht gut genug für dieses Mädchen.“
Qi Tian erwiderte: „Bist du würdig?“
Mo Shao lachte und sagte: „Natürlich bin ich deiner würdig.“
Qi Tian fragte daraufhin: „Wie bist du ihrer würdig?“
„Ich bin reich, mächtig und habe gute Beziehungen. Und vor allem bin ich gutaussehend.“ Mo Shao lächelte selbstsicher und sagte dann zu Qi Tian: „Du brauchst doch nicht so nervös zu sein, oder? Ich lade dieses hübsche Mädchen doch nur auf einen Drink ein.“
Der Konflikt zwischen Mo Shao und Qi Tian hat viel Aufmerksamkeit erregt.
Mo Shaos Worte fanden breite Zustimmung.
Und vor allem ist Mo Shao hier Stammgast.
Fast jeder hier kennt ihn.
Als er dann sprach, richteten alle ihre Aufmerksamkeit auf Qi Tian.
Denn wenn man viel Zeit in Soho verbringt, werden die meisten Leute Mo Shao erkennen, er ist hier ein Stammgast.
Sein Ruf war natürlich immens.
Da ein Monat 30 Tage hat, kann man Mo Shao in Soho 20 Tage lang sehen.
Darüber hinaus ist er ein großzügiger Mensch, und viele Menschen scheuen sich, sich gegen ihn zu stellen.
„Glaubst du, dieser Mann wird zustimmen?“
„Er ist anderer Meinung? Traut er sich? Die Person auf der anderen Seite ist der junge Meister Mo.“
"Ja, das ist der junge Meister Mo."
„Und seht euch den Kerl an, sein weißes Hemd ist total abgenutzt und seine Schuhe sind ganz vergilbt. Ich vermute sogar, dass das Geld, das er für seinen Ausflug nach Soho ausgegeben hat, nicht normal ist.“
„Stimmt’s? Langsam frage ich mich, ob die Frau einen schlechten Geschmack hat? Steht sie auf solche Leute? Warum mag sie mich dann nicht?“
„Keine Sorge, nachdem er später mit dem jungen Meister Mo getrunken hat, wird er ganz bestimmt eine extrem mächtige Geldoffensive starten, um sie zu überwältigen.“
"Und was dann?"
„Dann hatten sie offensichtlich Sex, muss man darüber noch nachdenken?“
„Der junge Meister Mo ist mächtig.“
"Absolut."
Diese Leute unterhielten sich untereinander und empfanden einen tiefen Neid, der sie dazu brachte, diesen Mann namens Mo Shao in höchstem Maße zu schätzen.
Als Mo Shao den Gesichtsausdruck des Mannes sah, lächelte er leicht und sagte: „Freund, ich gebe dir eine Million, verlässt du dann dieses Mädchen?“
Qi Tian fragte: „Warum?“
Mo Shao lachte und sagte: „Ich habe sie ins Herz geschlossen.“
Min Mao starrte Qi Tian eindringlich an, aus Angst, er würde sie verraten. Sie wusste, dass Qi Tian mit seinem Charakter durchaus dazu fähig war; schließlich war sie nicht seine Ehefrau.