Xia Chenguang hielt sich die Hand vor den Mund, und als er das hörte, begriff er, dass es durchaus Sinn ergab. Doch als er darüber nachdachte, schien diese Person sehr loyal zu sein, viel besser als jene sarkastischen Leute, die ihm ständig Intrigen hintergingen.
Menschen, die Freundlichkeit zu erwidern wissen, sind heutzutage ausgestorben; sie sind so selten geworden. In diesem Moment sagte er kühl: „Sie sollten einen Weg finden, ihm das Geld zurückzugeben. Er ist nur ein einfacher Arbeiter, und es ist wirklich nicht leicht für ihn.“
Während die beiden sich unterhielten, stürmte Zhou Xiaomei herein.
Xia Chenxi blickte nicht einmal auf, da sie annahm, dass ihre Sekretärin Xiao Huang verärgert war: „Hast du denn gar keine Manieren? Kannst du nicht anklopfen?“
Xia Chenguang blickte auf und sein Herz setzte einen Schlag aus; die Tigerin war tatsächlich hierher gekommen.
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Kapitel 836 Herzrasen
Zhou Xiaomei brüllte.
"Du Füchsin!"
"Warum hat dich dieser tollwütige Hund nicht in Stücke gerissen?"
„Auch im Krankenhaus hat sie sich nicht benommen; sie hat es sogar gewagt, meinen Mann zu verführen.“
Er packte Xia Chenxi an den Haaren und hob die Hand, um sie zu schlagen.
Xia Chenguang blockte sofort mit dem Arm und riss Zhou Xiaomeis Hände mit beiden Händen gewaltsam auseinander.
"Das ist ein Krankenhaus!"
"Ich schaue nur kurz vorbei, um nach meinen Untergebenen zu sehen, was ist daran falsch!"
Zhou Xiaomei war wütend und beschämt.
"Ich wusste, dass du hier sein würdest."
"Xia Chenguang! Meine Eltern wurden gerade verhaftet."
"Bist du überhaupt ein Mensch, dass du so scharf darauf bist, mit so einer Füchsin zusammen zu sein?"
Nach diesen Worten war er so wütend, dass er die Hand hob und ihr eine heftige Ohrfeige gab.
"Klatschen!"
Völlig überrascht wurde Xia Chenguang geohrfeigt.
Wütend schlug er ihr mit voller Wucht ins Gesicht.
"Klatschen!"
"Wer glaubst du eigentlich, wer du bist, dass du mich ständig so herumkommandierst?"
„Es sind über zehn Jahre vergangen, haben Sie mir einen Sohn oder eine Tochter geschenkt? Erwarten Sie etwa, dass ich kinderlos bleibe?“
Zhou Xiaomei fing an zu weinen.
"Du, du undankbarer Bastard!"
„Ohne die Unterstützung meiner Eltern!“
„Können Sie die ganze Zeit sitzen bleiben?“
„Wie konntest du eine Affäre mit jemand anderem haben? Wie konntest du mir das antun?“
Xia Chenguang war wütend, als er die Nachricht hörte.
„Meine Position war immer die eines Agenten!“
„Sie sind doch nur ein unbedeutender Beamter, kaum über dem Rang eines Gemeindebeamten. Welche Hilfe hat mir Ihre Familie geleistet?“
Auch Xia Chenxi sprach mit gerechter Empörung.
„Welche Geliebte? Ich habe ihm einen gesunden und wohlgenährten Sohn geboren. Was habe ich dir denn angetan?“
Zhou Xiaomei war verblüfft: „Sohn? Wo ist er? Ich habe ihn noch nie zuvor gesehen?“
Xia Chenguang sagte kalt: „Wenn du, diese Tigerin, das wüsstest, wärst du dann noch am Leben? Ich hätte dich schon längst ins Ausland geschickt.“
In diesem Moment wurde Zhou Xiaomei plötzlich bewusst, was geschah, und ein Wirrwarr von Gefühlen stieg in ihr auf, sodass sie in Tränen ausbrach.
In diesem Moment, im Flur.
Fünf oder sechs Männer in Zivilkleidung stürmten in den Raum, als sie das Weinen hörten.
Ein stämmiger Mann fragte mit tiefer Stimme: „Wer ist Zhou Xiaomei?“
Zhou Xiaomei wischte sich die Tränen ab und sagte wütend: „Was?! Ich bin es!“
Der stämmige Mann hielt das Foto in den Händen, betrachtete es einen Moment lang und sagte kalt: „Komm mit uns!“
"Ah?"
Xia Chenguang blickte hinüber und stellte fest, dass er keinen von ihnen erkannte, woraufhin er in Wut geriet.
"Du bist gesetzlos! Du hast das Leben satt! Wenn du nicht verschwindest, rufe ich die Polizei und lasse dich verhaften."
Bei diesen Personen handelt es sich um niemand anderen als Ermittler der Operationsabteilung der Unabhängigen Kommission gegen Korruption (ICAC).
Li Ming sagte ruhig: „Sie sind doch Zhou Xiaomeis Ehemann, oder? Sehen Sie sich meinen Ausweis an, bevor Sie die Polizei rufen.“ Er zeigte Xia Chenguang seinen Dienstausweis.