Jedenfalls hat sie wieder verloren; ihre Geduld war seiner nicht gewachsen.
Seine Haut war hell, sein Gesichtsausdruck eher kühl. Solange er nicht lächelte, war er überaus höflich und zuvorkommend und zeigte keinerlei Anzeichen von Verlegenheit. Anders als sie, die sofort errötete, sobald er auch nur die geringste Zuneigung zeigte. Lag es daran, dass sie damit keine Erfahrung hatte und sich deshalb nur langsam daran gewöhnte?
Sie seufzte: „Lasst uns ins Bett gehen und uns ausruhen.“
Der Bräutigam ließ die Bettvorhänge herunter und legte sich zu ihr ins Bett.
"Xianyun, warst du... jemals in jemand anderen verliebt?", fragte sie in der Dunkelheit.
"NEIN."
Sie blinzelte. „War dein Herz einst so still wie Wasser?“
"...Das könnte man so sagen."
Heißt das also, dass ihre Gedanken und Lebensumstände ähnlich sind?
Sie zögerte lange, dann spürte sie, wie sie in eine warme Umarmung gezogen wurde.
"Das……"
"Hmm?" Er küsste ihr zärtlich das Ohrläppchen, scheinbar ohne zu ahnen, was sie sagen wollte.
Sie hustete und sagte mit heiserer Stimme:
„Xianyun, ich…ich…“
Der Mann, der sie festhielt, hörte nicht auf, sich zu bewegen, aber sein Körper spannte sich leicht an.
„Ich…“ Sie versuchte es mehrmals, gab aber schließlich auf und sagte: „Vergiss es, lass uns nächstes Jahr um diese Zeit noch einmal darüber reden.“
Sie stieß einen leisen Seufzer aus und tat so, als höre sie ihn nicht. Dann drückte sich der Körper des Mannes an ihren.
"...Leerlaufende Wolken?"
"Hmm?" Die Stimme klang wieder erwartungsvoll.
„…Ich…“ Sie hielt ihm das Ohr zu und brachte schließlich, ziemlich unbeholfen, ein paar Worte hervor, bevor sie sich zu ihm umdrehte, bevor er reagieren konnte. „Nächstes Jahr… sage ich es noch einmal, dann musst du mir nicht mehr das Ohr zuhalten. Wenn ich es nächstes Jahr nicht sagen kann, werde ich so lange mit dir reden, bis ich es endlich schaffe.“
Heute ist ihre Hochzeitsnacht; sicher wird ihr jetzt niemand unmoralisches Verhalten ihm gegenüber vorwerfen?
Das Ende