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===Kapitel 1===
Ein alternatives Flugzeug.
Ma Xiaoniu, 32 Jahre alt, aus dem Kreis Huimian im Drachenreich, ist einer von unzähligen gewöhnlichen Menschen im Drachenreich. Er ist Lehrer, hat einen eintönigen Beruf und ein ereignisloses Leben.
Ma Xiaoniu ist ein ruhiger und unkomplizierter Mensch; heutzutage würde man ihn als typischen Stubenhocker bezeichnen. Doch er hegt einen sehr wahnhaften Traum: Er möchte ein ritterlicher Held sein, der für Gerechtigkeit kämpft und das Böse vernichtet – ein Held, der spurlos erscheint und wieder verschwindet. Natürlich kann dieser Traum nur ein Produkt seiner Fantasie bleiben.
Natürlich ist die Welt ein seltsamer Ort. Man weiß nie, was als Nächstes passiert.
Der Regen prasselte herab, begleitet von Blitz und Donner.
Ich hatte um 17 Uhr Feierabend. Es war noch nicht spät, aber bei diesem Wetter wirkte die ganze Welt wie in Dunkelheit gehüllt. Regentropfen fielen wie ein Wasservorhang um den schwarzen Regenschirm herum.
"Klicken..."
Ein Blitz erhellte die Welt, dann wurde es dunkel.
„Platsch, platsch“, das Regenwasser reichte bereits bis zu den Knöcheln und platschte bei jedem Schritt. Der Weg von der Schule nach Hause betrug etwa vier bis fünf Li (ungefähr 2,5 Kilometer). Die Straße war zwar betoniert, aber schon lange nicht mehr repariert worden und sah ziemlich heruntergekommen aus. Zu beiden Seiten der Straße verliefen die typischen ländlichen Bewässerungsgräben, flach und nun mit Wasser gefüllt. Im trüben Himmel waren Straße und Gräben kaum zu unterscheiden. Zum Glück kannte Ma Xiaoniu die Gegend gut und konnte den Rückweg blindlings zurückgehen.
Das Dorf war klein und etwas heruntergekommen. Wäre da nicht das Hundegebell aus dem Inneren gewesen, hätte es im Dämmerlicht wie ein Geisterdorf gewirkt.
Am Dorfeingang steht ein großer, krummer Robinienbaum mit einer ausladenden Krone und mehreren Baumstümpfen am Stammfuß. Dort sitzen oft einige alte Männer aus dem Dorf, rauchen Pfeife und unterhalten sich.
"Knack..." Ein weiterer Blitz.
Ma Xiaoniu, der durch das Wasser watete, blieb plötzlich stehen. In dem Augenblick, als der Blitz Himmel und Erde erhellte, schien sich unter dem Baum etwas zu spiegeln, und zwar in einer kleinen Grube unter dem Baum.
Ma Xiaoniu watete durch das Wasser zu dem großen Baum. Tatsächlich befand sich unter dem Baum eine kleine Grube, in der etwas Rundes mit einer metallisch wirkenden Hülle zu liegen schien. Allerdings war es erstens dunkel und zweitens war die Grube mit Wasser gefüllt, sodass man kaum etwas erkennen konnte.
Ma Xiaoniu konnte sich nur hinhocken und danach greifen. Gerade als seine Finger den runden Gegenstand berührten, zuckte ein weiterer Blitz auf, der direkt auf die Kugel zuschlug.
Mit einem lauten Knall sah Ma Xiaoniu einen weißen Lichtblitz, bevor er das Bewusstsein verlor.
...
Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, doch als Ma Xiaoniu die Augen öffnete, befand er sich bereits in einem Krankenhaus. Niemand war da, und auf einem kleinen Tisch neben seinem Bett stand ein Obstkorb. An seinem Handgelenk hing ein Infusionsschlauch.
Ma Xiaoniu erinnerte sich, dass er eine Art runden Ball aufgehoben hatte und vom Blitz getroffen wurde.
„Dämonensystem-Bindung abgeschlossen. Bitte sprechen Sie die Anweisungen leise durch, um weitere Informationen zu erhalten.“
Ma Xiaoniu erstarrte. War es, als hätte gerade etwas in seinem Kopf gesprochen? Ein Dämonensystem? Was zum Teufel? Und eine Erklärung?
Ma Xiaoniu dachte unbewusst an das Wort „Erklärung“.
„Systemname: Dämonensystem. Mission: Dämonen züchten und die Welt zerstören. Systemnutzung: Der gebundene Benutzer muss täglich eine Fähigkeit aus dem Dämonen-Roulette ziehen und diese nutzen, um eine vom System zugewiesene Aufgabe zu erfüllen. Bei erfolgreichem Abschluss erhält man eine zufällige Belohnung; bei Misserfolg wird eine zufällige Strafe verhängt.“
Was zum Teufel? Ein Dämonensystem? Missionen? Ma Xiaoniu erwachte augenblicklich aus seiner Starr
……