Capítulo 382

"Boom!"

Plötzlich schlug eine riesige Lichtpalme herab, bedeckte die gesamte himmlische Trübsal und verschlang alles darunter.

"Brutzeln!"

Ein Jade-Ruyi durchschnitt den Himmel und stürzte herab. Er wirkte sanft, doch bei näherer Betrachtung entpuppten sich die von ihm ausgehenden Lichtstrahlen als Sternenketten – ein erstaunliches Schauspiel.

Zwischen Lin Yis Brauen ging ein Lichtstrahl hervor. Er wirkte schwach, verwandelte sich aber in eine weite, grenzenlose Leere, in der unzählige Sterne funkelten und einen prächtigen Himmelsstrom bildeten. Während sich das Licht sammelte und floss, schien es sich langsam zu bewegen.

Die Milchstraße fließt wie Sternenlicht, Wasserlicht und die Zeit selbst, aber was sie ausstrahlt, ist eine tiefgründige und majestätische Kraft, die alles nährt und allen Lebewesen zugutekommt.

Die Milchstraße floss dahin, schien da und doch fern, und verband das unermessliche Universum. Himmlisches Licht tanzte, und ein Lichtschauer erfüllte den Himmel. Ein gigantisches Portal erschien.

Lin Yi trat hinaus und ging hinein. Hinter der Tür erstreckte sich ein unglaubliches Meer.

Im Kommen und Gehen der Wellen entstehen und vergehen Welten, erscheinen und verschwinden im Sprühnebel; manche verschwinden, manche vertrocknen, und manche werden zu nichts als Blasen.

Dieses Meer ist grenzenlos, und jetzt ist es friedlich und ruhig, nur wenige Wellen kräuseln sich. Doch jedes Mal werden viele zerbrochene Welten zerstört.

Bestehen diese Wellen und Gischt daraus?

Boom!

Plötzlich brandete eine gewaltige Welle heran, und Lin Yi sah eine noch viel größere Welt aus der Gischt aufsteigen und in den hoch aufragenden Wellen verborgen liegen. Er spürte verschiedene uralte Reiche, verschiedene Auren, die den langen Fluss der Zeit durchquerten und auf ihn zuströmten.

Diese verschiedenen Wellen, diese verschiedenen Welten, bergen unterschiedliche Atmosphären, und jede hat ihren eigenen, einzigartigen Weg.

Ein Regenbogen aus sieben Farben flog vorbei und durchquerte endlose Zeit und Raum. Lin Yi betrat die Regenbogenbrücke und blickte hinaus. Vor ihm lag ein Palast, der in Chaos gehüllt schien.

Der violette Farbton ist subtil verborgen, das Design ist uralt und schlicht, und die fünf Tugenden und fünf Elemente verwandeln sich in göttliche Tiere und himmlische Vögel, die es umgeben und umschlingen, mit glückverheißenden Wolken, die ein Meer bilden, unzähligen Lichtstrahlen und Ansammlungen glückverheißender Energie.

In diesem Augenblick sind die Tore weit geöffnet und geben den Blick frei auf ein geräumiges und tiefes inneres Heiligtum, in dem Reihen von Kerzen ewig brennen und die Dunkelheit erhellen.

"Komm herein."

Aus der Haupthalle ertönte eine Stimme.

Lin Yi stieg die Stufen hinauf und betrat die Haupthalle. Sein Blick durchdrang das Wechselspiel von Kerzenlicht und Dunkelheit, und er sah einen taoistischen Priester mittleren Alters in einem Federkleid und einer sternenbesetzten Krone am Kopfende der Halle sitzen.

Lin Yi verbeugte sich feierlich vor der Person direkt vor ihm und sagte: „Seid gegrüßt, Sternenlord.“

Der Ehrwürdige des Taiyuan-Sterns sagte: „Formalitäten sind überflüssig. Wir wurden beide von diesem verfluchten Autor getäuscht. Ich verschmelze nun mit dem Dao, doch ich weiß nicht, wann ich mich von diesen Fesseln befreien und diesem Käfig entkommen kann. Das Tor zum anderen Ufer ist bereits mit dem Ursprung dieser Welt verschmolzen. Von nun an kannst du in dieser Welt in Frieden kultivieren.“

"Vielen Dank für die Information, Sternenlord", nickte Lin Yi und sagte.

„Sie können jetzt gehen, ich muss noch ein paar Kleinigkeiten klären.“

Mit einer Handbewegung teleportierte Taiyuan Xingzun Lin Yi aus der Haupthalle, über das Grenzmeer und ans Ufer, wo er ein neues Leben begann.

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