Четвертый кампус - Глава 5

Глава 5

Ende

Tong Zhengdong arbeitet für ein E-Commerce-Unternehmen. Sein Unternehmen befindet sich im neunten Stock eines Bürogebäudes namens „Huaneng Building“ an der belebtesten Straße der Stadt.

Er ist hauptsächlich im Spot-Handel mit Mais und Metallen tätig, was als ein vergleichsweise populäres Geschäftsfeld gelten dürfte.

Da es nach Marktschluss um 15 Uhr nicht mehr viel zu tun gab, beschloss er, nach Hause zu gehen.

Draußen war der Himmel weiterhin bedeckt. Aus irgendeinem Grund war das Wetter in letzter Zeit so; es sah so aus, als würde es heute Abend wieder regnen. Er kam nach Hause, holte seine Schlüssel heraus und öffnete die Tür. Nachdem er eingetreten war,

Plötzlich bemerkte er eine Karte auf dem Boden, die offenbar unter der Tür durchgeschoben worden war. Er hob sie auf und las nur eine einzige Buchstabenreihe: MAGELIT. Was sollte das bedeuten? Und wer hatte sie ihm zugeschoben? Er war völlig ratlos. Er versuchte, das Wort zu zerlegen: MA—GE—LI—TE. Es bedeutete MAGELIT.

Margaret. Was soll das denn heißen? Ach, ich frage mich, welcher Idiot sich diesen Schwachsinn ausgedacht hat.

Dann warf er die Karte in den Karton. Er setzte sich aufs Sofa und dachte plötzlich daran, Lin Hai anzurufen, da er seit mehreren Tagen keinen Anruf von ihm erhalten hatte.

Der Typ hat sich schon seit Tagen nicht gemeldet, das ist gar nicht seine Art. Na ja, ich ruf ihn einfach an und frag ihn, was los ist.

Also holte er sein Handy heraus und rief Lin Hai an, aber er hörte nur, dass das Telefon ausgeschaltet war.

"Verdammt nochmal, was macht der Junge da? Warum hat er sein Handy überhaupt ausgeschaltet?", murmelte Tong Zhengdong vor sich hin.

Ihm blieb nichts anderes übrig, als aufzugeben. Plötzlich verspürte er den Wunsch, jemand anderen anzurufen – jemanden, nach dem er sich in den letzten Tagen so sehr gesehnt hatte.

Als er daran dachte, huschte erneut ein Lächeln über sein Gesicht. Was für ein wunderschönes Mädchen sie doch war! Ihre Figur war absolut perfekt, ihre Haut so weiß wie Schnee, und vor allem ihre bezaubernden Augen, so tiefblau wie das Meer – wahrlich unvergesslich!

Das Mädchen, an das Tong Zhengdong dachte, war jemand, dem er vor wenigen Tagen zufällig begegnet war. Er war sofort von ihr fasziniert; ihre Schönheit war atemberaubend. Später erfuhr er im Gespräch, dass sie eigentlich eine gemischtrassige Herkunft hatte und die französische Staatsbürgerschaft besaß.

Er traf das Mädchen danach noch einige Male. Überraschenderweise schien sie einen guten Eindruck von ihm zu haben, was Tong Zhengdong sehr freute. Sie unterhielten sich angeregt und tauschten schließlich Telefonnummern aus.

In diesem Moment wollte Tong Zhengdong das Mädchen anrufen, da sie seit zwei Tagen keinen Kontakt mehr gehabt hatten. Er fühlte sich nun verloren, wenn er sie einen Tag lang nicht sah, und er wusste, dass er sich unsterblich in sie verliebt hatte.

Inzwischen war es draußen dunkel geworden, und Regentropfen prasselten unbemerkt gegen das Fenster; es schien, als stünde ein weiterer heftiger Regenguss bevor.

Tong Zhengdong nahm sein Handy und wählte die Nummer, die sie ihm gegeben hatte. Sein Herz raste plötzlich, als er gespannt darauf wartete, die Stimme am anderen Ende der Leitung zu hören, nach der er sich so sehr gesehnt hatte.

Der Regen prasselte nun in Strömen herab, begleitet von ohrenbetäubendem Donner und Blitz. Doch Tong Zhengdong bemerkte keine schwarze Katze, die auf seinem Fenster saß! Die Augen der Katze leuchteten unheimlich grün, und mit diesen furchterregenden Augen starrte sie Tong Zhengdong im Haus an!

Piep – Piep. Die Verbindung war hergestellt, aber er hatte noch nicht abgenommen. Er wartete gespannt und aufgeregt.

Plötzlich nahm jemand den Anruf entgegen. Tong Zhengdong konnte seine Aufregung nicht länger verbergen. Bevor der andere etwas sagen konnte, hatte er bereits das Wort ergriffen.

Mit zitternder Stimme sagte er: „Hallo, sind Sie Frau Ni Siqi?“

...

Plötzlich zuckte ein Blitz über den Nachthimmel, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Donnerschlag – einem donnernden Knall – und Dunkelheit hüllte alles ein.

Draußen vor dem Fenster war ein Wolkenbruch im Gange.

(Ende des Artikels)

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