Capítulo 37

„Trotz aller Höhen und Tiefen des Lebens bist du immer so naiv. Für den Rest meines Lebens will ich nur dich …“

Xiaoyings Blick war unkonzentriert.

In meiner Erinnerung an jenen trägen Nachmittag, als das Sonnenlicht das Haar des Jungen beim Fahrradfahren säumte, hinter ihm ein junges Mädchen mit geschlossenen Augen, deren Körper sich sanft mit seinen Bewegungen wiegte...

Seine Mundwinkel hatten sich nach oben gezogen, ohne dass er es bemerkt hatte.

Im Vorspiel zum Refrain war Li Ling in seine eigenen Gefühle vertieft. Diesmal war seine Tonlage etwas höher und seine Stimme ein wenig heiser, als ob er in Erinnerungen an die schönen Momente mit Xiao Zhuang und Xiao Ying schwelgte.

"Für den Rest meines Lebens..."

"Der Wind und der Schnee bist du..."

„Schlichtheit bist du...“

"Armut bist auch du..."

„Ronghua bist du…“

"Du bist das Sanfteste, was ich kenne..."

"Ich sehe nur dich..."

Xiao Ying blickte auf Li Lings große Gestalt und murmelte: „Für den Rest meines Lebens wird alles nur noch um dich gehen.“

Der Gesang ging weiter.

Li Lings Stimme war so klar wie eh und je: „Ich möchte dich mitnehmen, um den klaren blauen Himmel zu sehen, ich möchte dir laut sagen, dass ich von dir fasziniert bin. Die Vergangenheit mag schnell vergehen, aber du wirst immer in mir bleiben. Für den Rest meines Lebens will ich nur dich …“

Für den Rest meines Lebens

Winterschnee bist du

Frühlingsblumen, seid ihr es?

Sommerregen bist auch du

Herbstgelb bist du

„Du bist die Quelle von Wärme und Kälte in allen vier Jahreszeiten…“

Als er den letzten Teil sang, hielt Li Ling plötzlich inne. Langsam drehte er sich um, blickte Xiao Ying direkt in ihre leuchtend schwarzen Augen und sang leise weiter: „Wohin der Blick auch fällt.“

Der Gesang verstummte allmählich.

Li Ling sagte: „Das bist auch du.“

Der letzte Satz war in Umgangssprache gesprochen, aber er war bewegender als ein leises Flüstern; Xiaoyings Augen waren bereits rot.

Plötzlich stand sie auf und umarmte Li Ling fest, bevor diese reagieren konnte.

Li Ling glaubte, Xiao Ying etwas in sein Ohr flüstern zu hören, doch es geschah so plötzlich, dass er sich nicht sicher war, ob sie tatsächlich gesprochen hatte. Als er begriff, was vor sich ging, schluchzte Xiao Ying bereits leise, ihr Körper zitterte leicht in seinen Armen.

"Alles gut, alles gut."

Li Ling klopfte Xiao Ying tröstend auf den Rücken. Als Xiao Ying ihn wieder ansah, konnte Li Ling nicht anders, als zu flüstern: „Ich widme dieses Lied meiner geliebten Xiao Ying. Ich hoffe, du wirst mich mein Leben lang begleiten.“

"Keine weiteren Anweisungen erforderlich."

Xiaoying sprach mit tränenverhangenen Augen: „Ich werde alles tun, was du sagst.“

Li Ling wischte Xiaoying sanft die Tränen weg, holte eine wunderschöne Schmetterlingshaarspange aus seiner Trainingsanzugtasche und reichte sie Xiaoying.

"Das ist für dich."

Beim Anblick der wunderschönen Haarspange leuchteten Xiaoyings Augen, die eben noch voller Tränen gewesen waren, auf, und sie rief entzückt aus: „Sie ist so schön!“

"Ich werde es dir anhängen."

Li Ling setzte Xiao Ying vorsichtig die Schmetterlingshaarspange auf den Kopf.

Xiaoying drehte den Kopf und sah Li Ling an: „Ist es hübsch?“

Li Ling blickte das immer bezaubernder werdende Mädchen vor sich an und sagte: „Manche Mädchen werden noch schöner, wenn sie mit exquisitem Schmuck geschmückt sind.“

Aber es gibt auch Mädchen, die von Natur aus wie Perlen und Jade sind, deren Schönheit ganz ohne Schmuck erstrahlt.

Es war sehr aufwendig, diese Schmetterlingshaarspange zu finden; sie passt kaum zu meiner kleinen Ying.

Ich bezweifle, dass ein ganzer Korb voller Diamanten mit der Freude mithalten könnte, die Xiaoying über Li Lings lobende Worte empfand.

Eine sanfte Brise wehte vorbei, und die Äste über ihnen wiegten sich im Wind. Sonnenflecken fielen durch die Blätter auf Xiaoyings hübsches, helles Gesicht, das sich plötzlich errötete.

Li Ling streckte die Hand aus und ergriff Xiao Yings schlanke Hand, während sie auf ihr hübsches Gesicht hinabsah. Das Licht fiel auf die helle Haut des Mädchens und ließ ihren jadegrünen Teint in einem strahlenden Glanz erstrahlen.

Im Sonnenlicht war die Haut des Mädchens hell, und ihr Gesicht und die Ohren waren von feinen, flaumigen Härchen bedeckt.

Li Ling hob sanft Xiao Yings Kinn an, woraufhin Xiao Ying gehorsam die Augen schloss und die Lippen leicht schmollte.

Li Ling spürte Xiaoyings süßen Atem und betrachtete ihre kirschroten Lippen. Er fasste sich und küsste sie sanft...

Er hatte nicht erwartet, dass Xiaoyings schlanker Körper so viel Leidenschaft barg. Nach anfänglicher Verlegenheit wurde sie aktiver, und die beiden küssten sich, bis sie atemlos waren, bevor sie sich nur widerwillig voneinander lösten.

Das ist Xiaoying. Sie sieht süß und zart aus, aber innerlich ist sie stark und tatkräftig.

Xiaoying öffnete die Augen, atmete leise aus, betrachtete das junge und gutaussehende Gesicht des Mannes vor ihr und lehnte sich sanft an ihn.

Li Ling rückte etwas näher, seinen Arm um Xiao Yings schlanken Körper gelegt. Die beiden spürten die Wärme des Augenblicks, lauschten dem Atem des anderen, ohne ein Wort zu sagen.

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