Bevor Wang Yuyan ihre Besorgnis überhaupt äußern konnte, wich Long Xuan dem Pfeil mühelos aus und fing ihn mit der Hand auf.
„Glaubt ihr das jetzt alle? Das nennt man Mord, um einen Zeugen zum Schweigen zu bringen, ein Paar verabscheuungswürdiger Ehebrecher.“
Während er sprach, warf Long Xuan nicht nur einen Blick auf Oma Tan und Zhao Qiansun, sondern auch auf diese kleine Schlampe Kang Min.
„Senior Long mag es vielleicht nicht für nötig halten, Sie anzugreifen, aber ich werde nicht zulassen, dass Sie mit dieser heuchlerischen Schlampe davonkommen.“
Während er sprach, faltete Kumārajīva die Hände zum Gebet, rief „Amitabha“ und handelte schnell.
"Flammende Klinge..."
Eine furchterregende, flammende Klinge flog hervor. Oma Tan versuchte, sich zu wehren, aber sie war hilflos und konnte nur verzweifeln.
"Drachenfang-Fähigkeit: Fliegender Drache am Himmel".
Qiao Feng bündelte seine innere Energie gleichzeitig in beiden Händen, und ein riesiger Drache entsprang seinen Handflächen und erhob sich durch Himmel und Erde.
"Boom……"
Die Flammenklinge prallte auf den Drachen, und der Kampf der beiden endete unentschieden, wobei schließlich beide gleichzeitig zusammenbrachen.
„Verdammt, ein gottgleicher Gegner, ein schweinegleicher Gegner.“
Long Xuan erlebte das Gefühl von damals wieder, den Unterschied zwischen seinem Yasuo und dem Yasuo seines Feindes.
"Kaiserlicher Präzeptor, könnten Sie mir zuliebe diese beiden Oberstufenschüler verschonen?"
Qiao Feng lächelte und sprach in einem sehr großmütigen Ton.
Kumārajīva war völlig sprachlos. Er blickte Long Xuan direkt an, denn in seinen Augen waren Long Xuans Worte ein kaiserlicher Erlass.
Wenn man ihm sagt, er solle einen Hund schlagen, wird er niemals ein Huhn schlagen; wenn man ihm sagt, er solle nach Osten gehen, wird er niemals nach Westen gehen.
„Na schön, lasst die beiden Abschaum gehen.“ Long Xuan winkte hilflos mit der Hand und setzte sich dann an Ort und Stelle.
"Meister Zhiguang, wissen Sie etwas über diesen Brief?"
Kang Min trat in diesem Moment vor, denn er wusste, dass der einzig richtige Weg, Qiao Fengs Ruf zu ruinieren, darin bestand, sich auf diesen berühmten Meister zu verlassen.
Schließlich ist dieser Meister aufrichtig und ehrlich; sobald er sein Einverständnis gibt, ist alles geregelt.
„Meinen Sie den Brief über Qiao Fengs Identität?“, erinnerte sich Meister Zhiguang, wollte es aber nicht laut aussprechen.
"Verdammt, das zwingt mich zum Sterben!"
Als Long Xuan den hochgewachsenen und rechtschaffenen Qiao Feng erblickte, fühlte er sich zum ersten Mal machtlos.
Wenn er die Angelegenheit mit Gewalt lösen wollte, würde Kang Min ihm ganz sicher zu Hilfe kommen.
Ich fürchte mich nicht vor gottgleichen Gegnern, sondern vor Teamkameraden, die eine Katastrophe sind.
Kang Min hat den Brief bereits vorgelegt, die vier Ältesten haben ihn gelesen, und er ist im Grunde nicht mehr zu retten.
Sie drehte sich um, lächelte charmant, blickte die Jünger der Bettlersekte an und sagte mitleidig: „Wisst ihr alle, wer dieser Hund Qiao Feng ist?“
Wer ist es? Diese Frage wurde nicht nur von der gesamten Bettlersekte, sondern sogar von Qiao Feng selbst mit Spannung erwartet.
Kang Min hatte die Stimmung im Raum bereits aufgeheizt. Sie zeigte auf Qiao Feng und kicherte.
„Er ist ein verräterischer Khitan-Hund, ein Spion, der meine Bettlersekte infiltriert hat. Wenn ihr mir nicht glaubt, seht euch das Totem auf seiner Brust an.“
Die Bettlersekte hat sich stark verändert. Früher hatten Zhao Qiansun und Großmutter Tan eine Affäre, und nun hat jemand ausgesagt, dass der Anführer der Bettlersekte ein Khitan-Verräter ist.
Es herrscht zu viel Chaos. Die gesamte Bettlersekte ist völlig aufgelöst, und niemand weiß mehr, wem er trauen kann.
„Haha, das ist der größte Witz, den ich je gehört habe. Kang Min, du kleine Schlampe, glaubst du etwa, ich wüsste nichts von deinen Affären?“
„Du bist nur jemandes Spielzeug; du bist nicht qualifiziert, Qiao Feng etwas anzuhängen.“
Bei der Person, auf die Long Xuan sich bezog, handelte es sich um Duan Zhengchun, einen berüchtigten Frauenhelden, dem unzählige Schönheiten zu Füßen lagen.
„Das ist Unsinn. So etwas gibt es nicht. Dieser Brief ist hier. Sie können Meister Zhiguang fragen.“
Man muss Kang Min lassen, dass sie eine ganz schön gerissene kleine Zicke ist. Sie ist fest entschlossen, alles abzustreiten und stattdessen den Spieß umzudrehen, angefangen bei Qiao Feng.
"Gib mir den Brief."
Qiao Fengs Kampfkünste waren unfassbar; mit einer einzigen Handbewegung hielt er den Brief augenblicklich in seiner Handfläche.
Als Qiao Feng die Worte darauf sah, brach sie in Tränen aus. Die Worte enthüllten die Wahrheit hinter verschiedenen Ereignissen und schienen keineswegs erfunden zu sein.
"Sechs-Meridian-Göttliches Schwert..."
Long Xuan war wütend. Er hatte alles versucht, was er konnte, aber der Brief war trotzdem aufgetaucht.
Mit Hass im Herzen griff er an und entfesselte sechs scharfe Schwertenergien gleichzeitig, von denen jede in der Lage war, alles zu vernichten.
„Qiao Feng, mehr kann ich nicht für dich tun. Bring diese kleine Schlampe um und nimm die Schuld für all das auf dich.“
Jeder träumt davon, ein Held zu sein, aber in Wirklichkeit haben Helden nie ein gutes Ende.
Long Xuan hat für diesen Helden sein Bestes gegeben.
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 14 Alle Krähen sind schwarz