Yuan Shao wusste, dass dies ein Test war; seine Beine waren vom vielen Knien fast taub, dass er sie kaum noch spürte.
"Veranstaltet der hier etwa eine Affenshow?!"
Der Gedanke kam Cao Cao in den Sinn, aber er schüttelte schnell den Kopf und murmelte vor sich hin: „Unsterbliche können das nicht.“
Tatsächlich hatte er Recht. Long Xuan schlief, was im Grunde nur ein Witz war.
Von den Vieren hatte Zhang Jiao die schwersten Probleme. Er war blutüberströmt und konnte kaum stehen, als er hereinkam.
Jetzt, mit all seinen Verletzungen, auf den Knien zu sitzen, ist praktisch lebensbedrohlich; das alles verdanke ich meiner puren Willenskraft.
Tag 2
Die vier knieten weiterhin so, während Liu Bei ruhig und gelassen blieb, als wäre nichts geschehen, schließlich war es erst ein Tag her.
Im Gegensatz dazu standen Yuan Shao und Zhang Jiao kurz vor dem Zusammenbruch, waren im Begriff, nachzugeben, und wollten umkehren und gehen.
Tag 3
Während des gesamten Vorgangs beobachtete Long Xuan das Geschehen einfach schweigend, ohne ein einziges Wort zu sagen, und stellte damit die Geduld aller Anwesenden auf die Probe.
Selbst jemand aus Eisen könnte nicht drei Tage ohne Nahrung und Wasser überleben; er würde sterben.
„Der Unsterbliche ist seit drei Tagen nicht erschienen. Er braucht weder zu essen noch zu trinken, aber ich komme auch allein zurecht.“
Cao Cao rief sich selbst Mut zu.
Was er aber nicht wusste, war, dass diese verdammten angeborenen Experten nicht essen müssen; sie haben die Abstinenz von Getreide bereits erreicht.
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 97 Die große Schatzkammer der Kampfkünste
„Diese vier Jungs sind ganz schön hart im Nehmen; aus denen werden in Zukunft definitiv ganz oben mitspielen.“
Long Xuan lächelte leicht, öffnete dann beiläufig die Haupthalle, und die riesigen Palasttore öffneten sich augenblicklich.
„Kommt herein, ich bin hier, um euch offiziell als meine Jünger anzunehmen.“
Die vier Waren vor mir erfüllen alle die Anforderungen des Lehrlings, und jede von ihnen kann fünf Glückspunkte einbringen. Das ist der richtige Weg.
Als Liu Bei die Halle des kaiserlichen Präzeptors betrat, war er voller Aufregung und konnte sich ein leises Murmeln nicht verkneifen: „Zweiter Bruder, dritter Bruder, ich habe es endlich geschafft.“
„Er ist wahrlich würdig, unsterblich zu sein, seine taoistische Magie ist ihm angeboren.“
Yuan Shao neigte dazu, Menschen nach ihrem Aussehen zu beurteilen, und Long Xuan war gutaussehend, wie ein edler junger Herr, der zurückgezogen lebte.
"Die Han-Dynastie ist gerettet! Endlich kann ich die Han-Dynastie retten!"
Zu dieser Zeit war Cao Cao noch ein leidenschaftlicher junger Mann, der den Herzog von Zhou als Vorbild nahm und das Land aus seiner Krise retten wollte.
„Yuan Shao ist demütig und bescheiden, und er war der Erste, der ankam. Er kann mein ältester Schüler sein.“
Long Xuan deutete beiläufig auf den gutaussehenden jungen Mann aus einer Familie, die seit vier Generationen hohe Ämter innehatte, woraufhin dieser freudig aufschrie.
„Mengde, dein Temperament ähnelt meinem, deshalb werde ich dich zu meinem zweiten Schüler machen.“
Als Cao Cao Long Xuans Worte hörte, füllten sich seine Augen mit Tränen. Er hätte nie gedacht, dass er und sein Meister so ähnliche Persönlichkeiten hatten. Welch ein Zufall!
„Cao Mengde ist ein Glückspilz.“
Als Yuan Shao sah, wie sein Jugendfreund erfolgreich sein Schüler geworden war, war er aufrichtig glücklich.
Was Liu Bei betrifft, so war er voller Bosheit. Warum sollte Cao Mengde ein Temperament besitzen, das dem eines Unsterblichen ähnelte? Bedeutet das, dass niemand sonst überleben kann?
Er wartete voller Vorfreude darauf, dass Long Xuan ihn zu sich rief und ihn als Schüler annahm.
"Zhang Jiao, komm her. Ich möchte dich als meinen dritten Schüler aufnehmen."
Dieser Satz schlug wie eine Bombe ein und ließ Liu Bei völlig verdutzt zurück. Verdammt, das ist unlogisch!
Laut den Regeln müsste er doch eigentlich an der Reihe sein? Warum war Zhang Jiao schneller?
"Ja, grüßen Sie, Meister."
Zhang Jiao war überglücklich; er war tatsächlich von einem Unsterblichen als Schüler aufgenommen worden, und es schien, als gäbe es Hoffnung, die Welt zu retten.
„Nachdem sie Zhang Jiao gefangen genommen haben, bin ich wohl an der Reihe!“
Liu Bei stand da und versuchte, sich selbst Mut zuzusprechen, doch mit der Zeit sank sein Herz immer tiefer.
Könnte es sein, dass der Unsterbliche mich nicht mag und mich nicht als seinen Schüler annehmen will?
Bei diesem Gedanken verhärtete Liu Bei insgeheim sein Herz und ließ sich mit einem dumpfen Geräusch wieder auf die Knie sinken.
„Unsterblicher Ältester, ich, Liu Bei, wurde als Nachkomme von Prinz Jing von Zhongshan geboren, und doch verkaufe ich Strohsandalen für andere, aber ich möchte unzählige Leben retten.“
Bitte geben Sie mir eine Chance; Liu Bei wird Sie ganz sicher nicht enttäuschen.
Während er sprach, füllten sich seine Augen mit Tränen, die dann wie Regen herabfielen und allen Anwesenden Herzschmerz bereiteten.
"Das ist zu tragisch! Meister, bitte nimm ihn als deinen Schüler an!"
Alle drei konnten sich nicht länger zurückhalten und brachen unter dem Ansturm der Tränen zusammen, wobei sie unwillkürlich für Liu Bei eintraten.