In Long Xuans Augen waren die Minister in der Haupthalle allesamt wertlos und keiner Beachtung wert. Sein Gesichtsausdruck war gleichgültig.
„Der kaiserliche Berater ist eingetroffen…“
Als einer von ihnen die Ankunft ankündigte, traten Long Xuan und seine fünfköpfige Gruppe ein und sahen sich um.
Alle Beamten waren eingetroffen, und Kaiser Ling der Han-Dynastie saß ernst auf dem Thron. Es gab keinen anderen Weg; es ging um Angelegenheiten von größter Bedeutung für das Reich.
„Unsterblicher, was hältst du von Zhang Jiaos Rebellion?“
Yuan Huai trat vor, um als Friedensstifter zu agieren, in der Hoffnung, dass Long Xuan die Sache einfach abtun und sie auf sich beruhen lassen würde.
Es gibt ein Sprichwort, das besagt: „Verwandle große Probleme in kleine und kleine Probleme in Nichts.“
„Mein Schüler Zhang Jiao hat rebelliert. Tut, was ihr wollt, um ihn zu unterdrücken. Ich werde mich nicht einmischen.“
Long Xuans Worte waren unmissverständlich; er würde keinen Bauern opfern, um den König zu retten – das entsprach nicht seiner Art.
"Oh nein, der Meister ist zu grob."
Liu Bei geriet in noch größere Panik und bereute insgeheim, dass er nicht schon früher in der Halle des Kaiserlichen Präzeptors zurückgeblieben war.
„Wie man es von einem Unsterblichen erwartet, ist dies ein wahrer Gentleman, der es wagt, seine Fehler einzugestehen.“
Cao Cao war sehr aufgeregt. Der Charakter seines Meisters war so edel, dass er für alle ein Vorbild war.
„Großmeister, was sagen Sie da? Der Legende nach kann der Zauberer Zhang Jiao Bohnen in Soldaten verwandeln und Donner heraufbeschwören. Haben Sie ihm das beigebracht?“
Die Beamten sprachen in böser Absicht, fest entschlossen, Long Xuans Schuld zu bestätigen.
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Kapitel 100 Unsterbliche Techniken: Bohnen verstreuen, um Soldaten zu erschaffen
„Es ist Meister, ich kann diesen verkommenen alten Mann nicht mehr ertragen.“
Yuan Shao winkte mit dem Ärmel und folgte Long Xuan sogleich, mit der Absicht, sich umzudrehen und zu gehen.
„Wohin der Meister auch geht, ich, Cao Mengde, werde auch gehen.“
Auch Cao Cao war wütend. Er war der Ansicht, dass die Han-Dynastie mittlerweile von korrupten Beamten durchsetzt sei und kein Ort mehr sei, an dem man bleiben könne.
Was Liu Bei betrifft, so befand er sich in einer schwierigen Lage: Auf der einen Seite die Han-Dynastie, die ihm gerade den Titel „Kaiserlicher Onkel“ verliehen hatte, und auf der anderen Seite sein Herr.
"Verdammt, Meister, warten Sie auf mich!"
Als Liu Bei die Beamten in der Haupthalle sah, hatte er das Gefühl, dass er, wenn er bliebe, zum Sündenbock gemacht und zu Hackfleisch verarbeitet werden würde.
Mit seinen leichten, flinken Schritten verfolgte er die drei, in der Absicht, zuerst aus dem Palast zu fliehen und dann seinen zweiten und dritten Bruder zu rufen.
"Eure Majestät, bitte befehlen Sie die Mobilisierung von Truppen zur Eroberung des Imperial Preceptor."
Einer nach dem anderen sprachen die Beamten, angeführt vom renommierten konfuzianischen Gelehrten Cai Yong, gefolgt von Wang Yun.
Wang Yun war nicht sehr berühmt, aber er hatte eine Adoptivtochter namens Diao Chan, die unglaublich schön war, wie eine Fee.
„Schicken wir unsere Truppen in den Tod?“
Kaiser Ling von Han war außer sich vor Wut. Die Beamten im Palast waren einfach zu geschickt darin, Ärger zu stiften, sodass der kaiserliche Berater gezwungen war, zu gehen, damit die Bastarde kommen und Elixiere herstellen konnten.
Nachdem Long Xuan und seine fünfköpfige Gruppe den Palast verlassen hatten, verspürte er endlich Erleichterung. Nun, da der Drache in den Abgrund gestürzt war, wer in der gesamten Han-Dynastie konnte ihm noch etwas anhaben?
„Meister, ich besitze eine bescheidene Behausung im Zentrum der Stadt. Warum gehen wir nicht zuerst dorthin?“
Yuan Shao schlug sich aufgeregt an den Hinterkopf; plötzlich erinnerte er sich.
"Na gut, dann los. Keine Sorge, sobald wir den Palast verlassen haben, sind mir tausend Soldaten völlig egal."
Der Grund, warum wir vorher niemanden töten konnten, war, dass das Vermögen der Han-Dynastie im Kaiserpalast konzentriert war, was ihn mit einem Experten des Goldenen Kerns vergleichbar machte.
Außerhalb des Palastes konnte Zhao Yun jeden problemlos besiegen, sogar Lu Bu, ohne auch nur ins Schwitzen zu geraten.
Bald darauf tauchte vor uns eine riesige Burg auf, die sich so weit das Auge reichte erstreckte und deren Höhe auf Zehntausende von Metern geschätzt wurde.
Über diesem großen Haus hängt eine Plakette mit drei großen Schriftzeichen: Yuan Benchu.
„Verdammt, wenn das hier eine bescheidene Behausung ist, dann werden die Kaiserpaläste auf Erden ja noch als Höhlenwohnungen bezeichnet.“
Long Xuan war leicht überrascht. Verdammt, die Familie Yuan machte ihrem Ruf als vier Generationen hochrangiger Beamter alle Ehre; sie waren wahrlich reich und eigensinnig.
"Primordial, deine bescheidene Behausung ist wirklich verdammt kalt!"
Auch Cao Cao war schockiert und konnte sich ein Augenrollen nicht verkneifen.
"Diese verkommene Familie, eines Tages werde ich euer Eigentum konfiszieren."
Beim Anblick der riesigen Villa hegte Liu Bei insgeheim einen Wunsch.
"Seid gegrüßt, junger Herr! Was führt Euch hierher?"
Eine Gruppe Wachen eilte herbei und umringte Yuan Shao, wobei sie äußerst respektvoll wirkten.
Yuan Shao hingegen wirkte völlig verdutzt. Er war zu sehr mit wichtigen Angelegenheiten beschäftigt, um es zu bemerken, und hatte das Herrenhaus unbewusst übersehen.
"Jetzt ist die Zeit gekommen, unsere göttlichen Fähigkeiten zu zeigen."
Seit dem Aufstand der Gelben Turbane befindet sich die gesamte Han-Dynastie im Chaos, und den historischen Entwicklungen zufolge wird sie in völliges Chaos abgleiten.