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Kapitel 908 Eine zufällige Begegnung unter dem Mond – Fräulein Dongfang
„Ich habe ein Lied namens ‚Burying Immortals‘, das diesen himmlischen geflügelten göttlichen Tiger beenden kann.“
Im zehnten Stock des Turms zu Babel ertönte die Stimme von Ouyang Shaogong, und eine Guqin (ein traditionelles chinesisches Saiteninstrument) flog heraus und zog die Seele in ihren Bann.
"Summen"
Die Musik floss wie Wasser und verwandelte sich in endlose Klangwellen, die den anderen geflügelten Tiger umhüllten.
"Klicken"
Durch die vereinten Kräfte der drei wurde der Skywing Tiger vollständig zerstört und auf der Stelle vernichtet, sein riesiger Körper verwandelte sich in eine Energiekugel.
„Die Prinzipien von Yin und Yang passen perfekt zu mir.“
Ouyang Shaogong schnappte sich beiläufig das Gesetz, verschluckte es entschlossen und rannte davon.
„Verfolgt sie! Sie wagen es, unsere Sachen zu stehlen!“
Königin Morgana war außer sich vor Wut. Als Dämonenkönigin war sie wütend, dass ihr Schatz mitten auf ihrer Reise gestohlen worden war. Das war unerträglich!
"Nur indem ich ein Quasi-Heiliger werde, kann ich im Namen der Gerechtigkeit die bösen Machtzentren richten."
Königin Keisha, die sich wie eine Vollstreckerin des Gesetzes aufführte, schwang das Schwert des Erzengels und flog blitzschnell davon.
"Boom"
Long Xuan schlenderte umher, bis er die elfte Etage des Turms zu Babel erreichte, wo er langsam die uralte Steintür aufstieß.
Der Ort war verlassen, mit geflecktem Staub bedeckt, Spinnweben waren schwach zu erkennen, und kein einziges Lebewesen war in Sicht.
„Wo ist der legendäre Wächter des Sternzeichens Ochse?“
Long Xuan durchsuchte mit seiner mächtigen Seelenkraft die gesamte elfte Etage, konnte aber dennoch keine Spur des anderen finden.
„Gastgeber, habt Geduld. Uralte Dämonenbullen sind schwer zu finden; man kann ihnen nur in der Nacht des Vollmonds begegnen.“
Als Schöpfer der gesamten Welt kennt Long Yu natürlich die Ursprünge, Spuren und Schwächen jedes mächtigen Individuums.
„Eine Vollmondnacht, und heute Nacht ist es genau richtig!“
Long Xuan schätzte die Zeit mit den Fingern ab, und es waren genau ein paar Stunden später, dann wäre es die Nacht des Vollmonds.
"Namenloser daoistischer Meister, deine Rückansicht ähnelt jemandem?"
Hinter Long Xuan erschien eine geisterhafte Gestalt von atemberaubender Schönheit, die eine winzige Sticknadel in der Hand hielt.
„Die Sonne geht im Osten auf, und du bist der Einzige, der niemals besiegt werden wird.“
Als Long Xuan die angekommene Person sah, rief er unbewusst ihren Namen, sein Herz flatterte leicht.
„In jenem Jahr, unter demselben Mond, tanzte er mit seinem Schwert für mich. Seine Schwertkunst war unbeholfen, aber seine innere Stärke war gewaltig; seine Drachenbezwingende Handflächentechnik erschütterte Himmel und Erde.“
Aus irgendeinem Grund verspürte Dongfang Bubai beim Anblick von Long Xuan den Drang, ihm sein Herz auszuschütten.
„Ich stelle mir vor, der Mann, in den Sie sich verliebt haben, muss unglaublich gut aussehend und weltweit unvergleichlich sein!“
Long Xuans Blick huschte umher, und er fragte mit einem gezwungenen Lächeln, um keine Schwächen preiszugeben.
„Was für ein sogenannter Reichsherrscher ist er denn? Er hat einfach nur Meister Xiaos Drachenbezwingende Handfläche und das Sechs-Meridian-Göttliche Schwert der Dali-Duan-Familie kopiert.“
Erst nach seinem Eintritt in das Drachenreich begegnete Dongfang Bubai vielen mächtigen Persönlichkeiten und erfuhr von Long Xuans Plagiat.
"Hust hust"
Long Xuan winkte hilflos ab und zeigte dabei ein verlegenes Lächeln.
„Wie mächtig schätzen Sie Long Xuan im Moment ein?“
Long Xuan sprach hastig, da er etwas über seinen Ruf im Drachenreich und die Meinung anderer über ihn erfahren wollte.
„Zumindest ein Quasi-Heiliger der Spitzenklasse, aber schwer zu sagen, vielleicht ist er nicht mein ebenbürtiger Gegner.“
Dongfang Bubai lächelte und sprach, dann wandte sie ihre schönen Augen Long Xuan zu und begegnete seinem Blick.
„Warum schaust du mich so an? Ich bin überzeugt, dass meine Stärke der des sogenannten Long Xuan in nichts nachsteht.“
Er fühlte sich unter Dongfang Bubais Blick unwohl, als ob Dongfang Bubai seine wahre Identität durchschaut hätte, und versuchte hastig, sich zu erklären.
"Ich glaube, ich habe dich schon mal irgendwo gesehen."
Dongfang Bubai öffnete leicht ihre roten Lippen, die einen angenehmen Duft verströmten, und sprach einen einzigen Satz.
Wann hast du es gesehen?
Long Xuan platzte es heraus, sein Herz hämmerte vor Angst; er wollte seine Identität nicht preisgeben.
„Plötzlich drehte ich mich um und fand ihn dort, wo die Lichter schwach waren.“
Dongfang Bubai wechselte das Thema, ohne seine Identität preiszugeben, was Long Xuan erleichtert aufatmen ließ.
„Ihr agiert im Verborgenen, während der Reichsherr im Freien steht!“
Long Xuan lächelte gequält und versuchte, die Sache zu ignorieren.
„Erst den Affen töten, dann die Riesenschlange; wahre Brüderlichkeit zeigt sich, aber Bevorzugung einer Frau.“