„Diese Angelegenheit betrifft mich tatsächlich, aber sie ist nicht unbegründet. Ich erhielt ein himmlisches Buch, das die Zukunft voraussagte.“
Im entscheidenden Moment ignorierte der Erste Urgott alles andere und holte direkt einen überragenden Schatz hervor, ein etwa einen Meter hohes goldenes Buch.
Auf der goldenen Schriftrolle befindet sich die Textzeile: „Chronik der Geschichte“, die ein unvergleichliches Gefühl von Gewicht hervorruft.
Als Long Xuan dieses alte Buch vor sich hatte, verspürte er zum ersten Mal ein starkes Gefühl der Unruhe und ahnte, dass etwas Großes bevorstehen könnte.
„Als die Geschichtsbücher jener Zeit zuletzt aufgeschlagen wurden, fand man eine Textzeile.“
Das göttliche Zeitalter hätte neun Urgötter, einhundertacht Ahnengötter und die Geister der drei Ahnengötter umfassen sollen, die sich bis zu ihrem Höhepunkt vermehrten und im Krieg der Götter ausbrachen…
Der Erste Urgott erwähnte diese Angelegenheit, sein Gesichtsausdruck war von Wahnsinn gezeichnet, und er starrte Long Xuan mit heftiger Eifersucht an.
„Du hast also einem absurden Buch geglaubt und einen weltvernichtenden Krieg begonnen, um uns zu veredeln.“
Der Geist des Ahnengottes fand dies völlig absurd und absolut unverständlich.
„Dies ist kein seltsames Buch, sondern ein Geschichtsbuch, das die Epoche aufzeichnet und die gesamte Existenz umfasst.“
Gerade eben, als ich den Geist des zweiten Ahnengottes verfeinerte, öffnete sich das Buch der Geschichte erneut, und eine Zeile daoistischer Schrift erschien in meinem Kopf.
Das göttliche Zeitalter ist zu Ende gegangen; der erste Urgott starb durch die Hand eines mächtigen Wesens aus einer anderen Dimension.
Er konnte sich ein leises Murmeln nicht verkneifen: Wenn Blicke töten könnten, wäre Long Xuan vor ihm schon längst in Stücke gerissen worden.
„Das ist interessant. Die historischen Aufzeichnungen besagen, dass ich dich töten werde, aber ich weigere mich, das zu glauben. Ich verspreche dir, dass ich dich heute nicht töten werde.“
Long Xuan kicherte, sein Blick schweifte in alle Richtungen. Er wollte sehen, wie der andere durch seine Hand sterben würde.
„Es hat keinen Sinn, du wirst mich am Ende sowieso töten.“
Der erste Urgott schüttelte frustriert den Kopf. Er hatte all seine Mittel eingesetzt und sich mit den anderen Urgöttern verbündet, doch am Ende war er besiegt worden.
"Was für ein Witz! Du hast dieses bizarre Buch mitgebracht; ich möchte gerne sehen, was daran so magisch sein soll!"
Long Xuan glaubte nicht an Aberglauben, geschweige denn an die Vorstellung, dass ein sogenannter klassischer Text über das eigene Schicksal entscheiden könnte.
Selbst die mächtigsten Götter und Dämonen können nicht über das Schicksal aller Lebewesen bestimmen.
„Es Ihnen zu geben bedeutet lediglich, es vorzeitig an seinen rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben.“
„Ich bin nun praktisch ein toter Mann; die Annalen der Geschichte sind endlich wieder in euren Händen.“
Der erste Urgott dachte einen Moment nach und traf dann rasch eine Entscheidung.
Kurz darauf überreichte er mir vorsichtig ein etwa einen Meter langes goldenes Buch.
"Summen..."
Als sich die Chronik der Ära langsam Long Xuan näherte, veränderte sie sich rasch und blitzte in endlosem Licht auf, das scheinbar neue Hinweise bot.
„Alle Welten stehen kurz vor der Zerstörung, der Himmel wird aufhören zu existieren, und der Zerstörer wird alles auslöschen…“
Die Inschrift war äußerst aussagekräftig und enthielt keine genaue Zeitangabe, was die Menschen etwas ratlos zurückließ.
Long Xuan war sich der Zerstörung aller Welten sehr wohl bewusst.
Als er das System zur Plünderung der Myriaden Reiche zum ersten Mal erlangte, sah er Fragmente der Zerstörung der Welt hundert Jahre später.
Nach den uns bekannten Informationen führt der zukünftige Zerstörer ein riesiges Schwert, mit dem er Welten mühelos auslöschen und alles Leben vernichten kann.
"Boom..."
Ein lange verspäteter Donner breitete sich aus, der Raum verformte sich ständig, was die gesamte göttliche Zivilisation beeinträchtigte, und der Ursprungsort konnte dem nicht standhalten.
Der Blick schweift hinaus, und ein gewaltiges Meer aus Zeit und Blitz wogt und wogt, wo unvergleichliche Kraftzentren unzählige Zeitalter durchquert haben, um dieses Reich zu erreichen.
Über diesem Mann schwebten göttliche Heiligenscheine, deren blendendes Licht Sternschnuppen glich. Er war überaus selbstsicher und schritt wie ein Kaiser über das Schlachtfeld.
"Ein weiteres mächtiges Wesen aus einer anderen Dimension?"
Der Erste Urgott war sehr beunruhigt, sein Blick fiel auf Long Xuan, und er vermutete, dass die beiden in irgendeiner Verbindung zueinander standen.
"töten……"
Ein mächtiges Wesen aus einer anderen Dimension zog ein riesiges Schwert, das augenblicklich den Sternenhimmel durchschnitt und die gesamte göttliche Zivilisation erschütterte.
"Pang bang..."
Ein Kopf fiel zu Boden, und dann verging der unvergleichlich schöne Geist des Ahnengottes und verwandelte sich in konzentrierte, einzigartige Energie.
Dies ist die wahre Gestalt des Geistes des Ahnengottes, ein Schatz, der vom Urgott begehrt wird.
„Das gehört mir. Sobald ich es in die Hände bekomme, wird sich alles ändern.“
Der unbewusste Akt des Ersten Urgottes, den Schatz an sich zu reißen, war beinahe instinktiv; er bediente sich einer göttlichen Technik, die in der Lage war, Sterne zu pflücken und den Mond zu ergreifen.
Er wusste genau, dass dieser Schritt den großen Kampf mit Long Xuan erneut entfachen oder gar zu seinem eigenen Untergang führen könnte.
Aber.
Die Anziehungskraft des Ahnengeistes übertraf alles andere, sogar das Leben selbst.
Selbst wenn es so wäre wie bei einer Motte, die vom Licht angezogen wird, würde er es ohne zu zögern tun.
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Kapitel 1209: Der Zerstörer der Zukunft