Zhang San lag schweigend da und sagte kein Wort.
Als Chang Wen nach Hause zurückkehrte, sah er Zhang San und Li Si nicht.
Die beiden Männer kamen jeden Tag, um den Ort zu observieren, aber Chang Wen suchte überall, konnte aber nicht herausfinden, wo sie sich versteckten.
Das ist etwas unlogisch.
Er kannte die beiden Kerle gut; sie waren extrem geldgierig und würden nicht darauf verzichten, nur um Geld zu verdienen.
Könnte etwas passiert sein?
Chang Wenzhangsan telefonierte, aber am anderen Ende der Leitung ging niemand ran.
Ist etwas passiert?
Chang Wens Gesichtsausdruck verfinsterte sich. Diese beiden Schachfiguren waren bereits im Einsatz, und er hatte sie noch nicht einmal benutzt. Waren sie nun unbrauchbar?
Chang Wen empfand ein wenig Bedauern.
Doch nur fünf Minuten später klingelte das Telefon erneut; es war Zhang San.
"Gehen Sie nicht zu weit? Ich wäre hier beinahe in Schwierigkeiten geraten, und Sie haben Ihre Angelegenheit noch nicht einmal geregelt? Hören Sie mal, wenn die Ware nicht bis morgen bei mir eintrifft, ist unsere Zusammenarbeit beendet!"
Zhang San senkte bewusst die Stimme, seine Worte klangen etwas nervös und drohend.
Zhang Sans Körper zitterte. Er war ein Spion für alle drei Parteien, und um mit ihnen gut auszukommen, musste er natürlich einige Opfer bringen.
Chang Wen schwieg eine Weile, bevor er auflegte.
Zhang San hat Angst.
Obwohl es nur ein Satz ist, enthält er eine Menge Informationen.
Wie erwartet, handelte Mu Hongying auf eigene Faust.
Er scheint die Dinge beschleunigen zu müssen.
Chang Wen stand am Fenster und blickte auf das Haus gegenüber.
Das Haus war vollkommen still. Obwohl es eine Zeit wäre, in der die Lichter eigentlich in voller Pracht hätten brennen sollen, war kein einziges Licht im Raum zu sehen, was die außergewöhnliche Stille noch verstärkte.
Lin Lings Tagesablauf schien nichts mit Licht zu tun zu haben; Ruhe und Einsamkeit waren Lin Lings bevorzugte Lebensweise.
Chang Wen starrte es lange an, dann kicherte er leise in der Dunkelheit.
Lin Ling.
Chang Wen studierte den Namen aufmerksam in Gedanken, und das Lächeln auf seinem Gesicht wurde breiter.
Er hatte nicht erwartet, dass er so bald gegen diese Frau vorgehen müsste.
„Lin Ling, du bist wirklich eine Figur, die die Leute gleichermaßen lieben und hassen lässt.“ Nach einer Weile kicherte Chang Wen, schüttelte den Kopf und sagte lächelnd: „Ich frage mich, wann du das wohl begreifst.“
Chang Wen zog die Vorhänge zu, setzte sich ans Fenster und blickte auf den gegenüberliegenden Platz.
Sein Schlafzimmer war dasselbe wie Lin Lings Schlafzimmer. Chang Wen dachte, er könne wahrscheinlich durch das Schlafzimmer hindurch sehen, was Lin Ling in diesem Moment tat.
Chang Wen holte sein Handy heraus und schickte Zhang San eine Nachricht.
Zhang San war mit der Zubereitung dieser Dinge deutlich vertrauter als er. Obwohl auch er sie zubereiten konnte, war er ihm in technischen Belangen weit unterlegen.
Zhang San und Li Si sind die wahren Experten.
Zhang San übertrug diese Aufgabe Li Si.
„Keine Sorge, Bruder, ich kümmere mich um alles. Tsk tsk, dieser Chang Wen ist wirklich süß. Er würde sich tatsächlich als kleine Ente zum Schlachten anbieten. Hehe, wenn wir eine Kamera in Lin Lings Zimmer installieren können, machen wir diesmal ein Vermögen.“
Li Si war bester Laune.
Zhang San nickte.
„Du hast Recht. Wenn wir Chang Wen dabei gut helfen können, werden die unsterblichen Geistersteine, die wir verdienen, ausreichen, um zu entkommen.“
Li Si nickte.
„Lass uns einen anderen Weg finden, um Frau Mu Hongying dazu zu bringen, die Beschränkungen für uns aufzuheben. So können wir viele Unsterblichkeitssteine sparen. Bruder, wenn du so viele Unsterblichkeitssteine hättest, wie wäre es, wenn wir eine Knochenmarkreinigungspille kaufen?“
"Dürfen."
Zhang San schwieg eine Weile, bevor er sagte: „Allerdings ist es nicht einfach, Knochenmarkreinigungspillen auf dem Markt zu kaufen.“
Li Si lächelte nur.
Da Li Si offenbar nichts weiter sagen wollte, schwieg auch Zhang San.
Sie hatten so viele Jahre zusammengearbeitet, und Zhang San wusste genau, wie fähig Li Si war. Angesichts von Li Sis guter Laune verschluckte Zhang San all die Worte, die er gerade sagen wollte.
Manche Dinge sollte man besser ungesagt lassen.
"Bruder, du wirkst etwas bedrückt. Was ist los?", fragte Li Si und wandte sich an Zhang San, als er sah, dass dieser schwieg.
Zhang San lächelte.
„Es sind nur Kleinigkeiten, nichts Ernstes. Ich glaube, ich habe in letzter Zeit nicht genug Schlaf bekommen.“ Zhang San gähnte. „Ich war in letzter Zeit zu beschäftigt, habe ständig über alles Mögliche nachgedacht und versucht, die Dinge zu durchdenken. Es ist anstrengend.“
Zhang San drehte sich wieder um. „Ich werde noch ein bisschen schlafen.“
„Geh du schlafen. Ich brauche jetzt keinen Schlaf. Ich kann einfach weiter das Video anschauen.“