Doch wie lange ist es her? Einst völlig hilflos anderen ausgeliefert, hat er sich zu einem Kultivierenden der Nascent Soul entwickelt, und zwar zu einem besonders mächtigen. Nun ist er das talentierteste Wesen des gesamten Dämonenvolkes.
Diese plötzliche Wendung hätte beinahe einen Kurzschluss in seinem Gehirn verursacht.
Huang Yao war so frustriert, dass er kein Wort herausbrachte.
Er ahnte nicht, was für ein Glück er heute hatte. Jeder, mit dem er zufällig ins Gespräch kam, war ein so toller Mensch. Würde sich sein Leben etwa zum Besseren wenden?
Huang Yao dachte bei sich.
Er ist nicht dumm; im Gegenteil, er ist schlagfertig.
In diesem Moment hatte Huang Yao vage das Gefühl, vor einer großen Chance zu stehen, doch ob er sie nutzen konnte, hing von seinen eigenen Fähigkeiten ab.
In diesem Augenblick, mitten auf dem Platz.
Qianqian ignorierte Mo Lins Einladung, warf Ji Ruoli einen Blick zu und sagte dann zu Lin Feng: „Bruder Lin, wie lange wird es dauern, bis diese Steintafel wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt ist? Lass Ruoli es auch versuchen.“
Mo Lin, geistesgegenwärtig, wollte gerade antworten, doch bevor sie ein einziges Wort sagen konnte, blickte Qian Qian sie kalt an und sagte: „Halt den Mund.“
Lin Feng warf einen Blick auf Mo Lins verdutzten Gesichtsausdruck, kicherte innerlich und antwortete schnell: „Etwa fünfzehn Minuten.“
"Eine Viertelstunde..."
Qianqian runzelte leicht die Stirn. Fünfzehn Minuten waren keine lange Zeit, aber sie musste trotzdem noch ein wenig warten.
Das Hauptproblem war, dass sie das Gefühl hatte, Maureen sei eine Fliege, die an ihr klebte, und dass er bei jeder Gelegenheit versuchte, etwas zu sagen, was sie sehr ärgerlich fand.
Deshalb wollte Qianqian keinen Augenblick länger hierbleiben.
"Bruder Lin, darf ich jetzt hochgehen und es versuchen? Ich bin ja nur ein einfacher Mensch, also gehe ich einfach hoch und schaue es mir an."
Ruoli neigte den Kopf und sagte plötzlich:
"Äh?"
Lin Feng war von Ruolis plötzlicher Bitte überrascht. Nach kurzem Zögern vergewisserte er sich noch einmal bei Qianlong, dass es kein Problem gäbe, und nickte lächelnd: „Okay, Ruoli, du kannst jetzt gehen. Aber es könnte ein bisschen weh tun, wenn du dich in den Finger schneidest.“
Lin Feng merkte, dass seine Worte irgendwie überflüssig waren, sobald er ausgeredet hatte.
Hat Ruoli trotz seines jungen Alters nicht schon genug gelitten im Laufe der Jahre?
Würde sie die Schmerzen einer kleinen Schnittwunde stören?
Wie erwartet nickte Ruoli leicht, trat zwei Schritte auf die Steintafel zu, öffnete ihre perlweißen Zähne ein wenig und steckte sich den Finger in den Mund.
Als sie diese Geste machte, ließ ihr zartes Aussehen Lin Fengs Herz beinahe dahinschmelzen.
Nicht nur Lin Feng, sondern auch viele der anwesenden Dämonenkultivierenden starrten ihn mit großen Augen an.
Obwohl Ruolis Schönheit noch etwas unreif wirkt, ist sie schließlich erst sechzehn Jahre alt. Sowohl ihr Aussehen als auch ihre Figur sind außergewöhnlich, daher ist es normal, dass sie so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Einen Augenblick später nahm Ruoli ihren Finger aus dem Mund und ließ einen Tropfen Blut auf die Steintafel tropfen.
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 2543 Eine unerwartete Situation
Tick-tack.
Purpurrotes Blut tropfte auf die Steintafel und erzeugte dabei ein kaum wahrnehmbares Geräusch.
Ruolis Blut kräuselte sich in den Rillen der Steintafel, bevor es hinabfloss.
Als Lin Feng dies sah, lächelte er leicht und trat vor, bereit, etwas zu sagen. Doch sobald er einen Schritt getan hatte, erstarrte sein Körper und seine Pupillen verengten sich.
Denn genau in diesem Moment absorbierte die himmelwärts reichende Steintafel Ruolis Blut.
"Was... was ist los? Stimmt etwas mit diesem Blutstein nicht?"
Lin Feng war völlig ratlos und suchte schnell Qianlong um Rat auf.
„Der Blutstein bereitet nur dann Probleme, wenn er auf eine Blutlinie trifft, die er nicht erkennen kann. Diese Situation ist heutzutage zwar selten, aber sie ist in der Dämonenwelt schon einmal vorgekommen.“
Nach langem Schweigen antwortete Chitaki schließlich.
„Was bedeutet das also?“
Lin Feng runzelte die Stirn.
Er hatte es gerade erst gespürt, aber nicht bemerkt, dass Ruoli die Blutlinie eines Dämonenwesens in sich trug. Seine Wahrnehmung ist bekanntlich sehr präzise. Mit der Macht der in seinem Körper versiegelten Blutlinie kann sich keine Blutlinie vor Lin Feng verbergen.
Doch der Blutstein lügt nicht; er absorbiert kein menschliches Blut. Sollte er es doch absorbieren, gäbe es nur eine Möglichkeit: Ruoli ist kein Mensch, oder besser gesagt, sie ist kein vollständiger Mensch.
Schließlich ist er ein guter junger Mann, der im 21. Jahrhundert lebt, und in manchen Dingen ist er in seinem Denken deutlich fortschrittlicher.
Die Geschichte von Die Schöne und das Biest veranlasste Lin Feng, diesen Aspekt der Angelegenheit schnell zu überdenken.
„Wenn Ruoli tatsächlich ein Dämonenwesen ist, dann muss die Ursache bei ihren Eltern liegen. Laut den Dorfbewohnern ist Ruolis Vater höchstwahrscheinlich ein Mensch, obwohl es auch möglich ist, dass er ein Meereswesen war, das sich absichtlich in einen Menschen verwandelt hat. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann es nur bedeuten, dass Ruolis Mutter ein Dämonenwesen ist.“
Lin Feng runzelte nachdenklich die Stirn und blickte auf Ruoli, die regungslos vor der Steintafel stand.
Lin Feng wusste absolut nichts über Ruolis Mutter.
Lin Feng hatte Ruoli natürlich danach gefragt, aber Ruoli konnte sich an nichts erinnern. Sie wusste nichts über ihre Mutter, nicht einmal ihren Namen oder wie sie aussah.