Kapitel 168

Als der Ladenbesitzer diese ätherische Gestalt zum ersten Mal sah, war er einen Moment lang verblüfft, erholte sich aber schnell und sagte: „Ein halbes Tael Silber.“

„Bitteschön.“ Nachdem der Ladenbesitzer alles eingepackt hatte, nahm Li Ge zum ersten Mal in der Öffentlichkeit Qing Yuns Hand und sie gingen langsam die Straße entlang.

Qingyun errötete leicht. Sie warf Lige einen verstohlenen Blick zu und als sie die Zärtlichkeit und Zuneigung in seinen Augen sah, stockte ihr der Atem. Trotz ihrer Zweifel hielt sie sich zurück und genoss still die süße, in ihr aufsteigende Freude.

Die beiden schlenderten Hand in Hand langsam dahin, während die Passanten sie verwundert anstarrten. Allmählich leerten sich die Straßen, der Himmel färbte sich golden, und die Dämmerung brach herein.

Das goldene Sonnenlicht warf lange, lange Schatten auf die beiden. Sie gingen schweigend nebeneinander her, ohne ein Wort zu sagen, als könnten sie bis in alle Ewigkeit zusammen gehen.

Li Ge dachte im Palast an Feng Xue. Sie besaß einen adligen Stand und ein unvergleichliches Talent, aber wie viele Dinge hatte sie erlebt, die gewöhnliche Kinder aus einfachen Familien durchmachten?

Während sie mit Drachen spielten, lernte sie im Palast die Etikette…

Während sie auf den Feldern spielten, eignete sie sich das Wissen an, das von einer königlichen Prinzessin erwartet wurde...

Während sie die Sterne am Nachthimmel zählten und zu der sanften Stimme ihrer Mutter einschliefen, lernte diese, sich in den Intrigen und Machtkämpfen des Palastes zurechtzufinden...

Früher, wenn man Fengxue fragte, ob sie an Guanyin, die Göttin der Barmherzigkeit, die Kinder schenkt, glaube, antwortete sie gleichgültig: „Nein, das glaube ich nicht.“ Sie glaubte nur an sich selbst.

Sie wuchs in Dunkelheit auf, was ihr Herz umso heller leuchten ließ als das der meisten anderen. Sorgsam meisterte sie die Rolle der Prinzessin. Doch dieses kindliche Herz, das jeder Mensch besitzt, verblasste mit der Zeit allmählich in den tiefsten Winkeln ihrer Seele, und das Attentat, dem sie im heiratsfähigen Alter ausgesetzt war, wirkte wie die endlose Dunkelheit der Hölle und begrub es tief in ihr.

Und nun erwacht unter seiner Obhut langsam ihre kindliche Unschuld. Er konnte ihre Kindheit weder mitgestalten noch verändern. Doch er ist Teil ihrer Zukunft. Er wird ihr ermöglichen, das zu erleben, was alle anderen erleben; er wird ihr Leben vollenden; er wird sie zur glücklichsten Frau der Welt machen!

Im Schein der Abenddämmerung schimmerten Li Ges braune Augen in einem sanften goldenen Licht, wie die kräuselnde Oberfläche eines Sees, und berührten das Herz.

Plötzlich spürte Li Ge, wie sich sein Griff verstärkte. Er blickte hinunter und sah Qing Yun zögernd an.

"Frau, was wollen Sie damit sagen?"

„Du…“ Qingyun presste die Lippen zusammen, „du verhältst dich heute sehr seltsam.“

Li Ge kicherte leise und wollte gerade etwas sagen, als hinter ihr ein Ruf ertönte: „Kandierte Hagebutten im Angebot! Kandierte Hagebutten im Angebot! Ein Cent pro Spieß!“

Ein sanftes Leuchten blitzte in Li Ges braunen Augen auf: „Frau, ich kaufe dir kandierte Hagebutten.“

Er ließ Qingyuns Hand los, rannte zu dem Verkäufer, der kandierte Hagebutten anbot, und kaufte einen Spieß mit kandierten Hagebutten.

Im goldenen Zwielicht war Li Ge in sanftes Licht gehüllt. Als Qing Yun die Zärtlichkeit in Li Ges Augen sah und seine sanfte Stimme hörte, erzitterte sie plötzlich und verstand den Grund für sein seltsames Verhalten heute.

Plötzlich schmerzte ihre Nase sehr, aber ihr Herz fühlte sich unendlich süß an. Diese beiden Gegensätze gaben ihr das Gefühl, auf Wolke sieben zu schweben.

Sie schnupperte heftig, lächelte breit und rannte auf Li Ge zu.

"Frau, haben Sie es so eilig?"

„Gib es mir!“

Sie griff danach und nahm den kandierten Weißdorn von Li Ge entgegen.

Wir aßen im Gehen.

"Gut."

„So süß...so sauer...“

"Wirklich? Ich werde es versuchen. Es ist tatsächlich etwas sauer!"

"He! Du kannst mir meine kandierten Weißdornblüten nicht stehlen!"

"..."

"Ugh... es ist nur noch einer übrig."

"..."

"Schlechtes Abschiedslied..."

"..."

"Du bist ein schlechtes Abschiedslied..."

...

"Frau, ich kaufe es dir nächstes Mal."

"Gut."

Die sanfte Dämmerung dehnte ihre Schatten endlos aus, als könnten sie sich bis ins Unendliche erstrecken.

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(*^__^*) Hehe...

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Band Drei: Wahrheit und Lüge im Palast, Blaues Gewand verschwindet

Nach ihrer Rückkehr in den Palast brach die Nacht herein. Qingyun ging zuerst nach Yuxuan, um Wuxia die Jade-Guanyin zu übergeben, und sprach dann darüber, um Segen zu beten, bevor sie nach Xuedian zurückkehrte.

Sobald sie den Schneepalast betrat, rief Qianghui Qingyun mit Tränen in den Augen zu: „Prinzessin...Prinzessin...Sie sind endlich zurück! Qianghui hat so lange auf Sie gewartet!“

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