Augenblicklich brachen sie alle zu Boden!
Tragischerweise riss der junge Mann, der den Angriff anführte, die Menschen hinter sich um und prallte dann zurück, wobei sein Kopf hart gegen die zerbrochene Tür schlug, was ihn völlig desorientiert zurückließ.
Wie ist das möglich?!
Xiang Ges blasses Gesicht veränderte sich plötzlich, seine Augen waren voller Schock.
Ich hätte nie gedacht, dass dieser Mann so stark ist!
Ein einziger Tritt würde genügen, um alle sechs umzuhauen.
„Ab sofort habe ich hier das Sagen, verstanden?“ Yang Feng wollte keine weiteren Worte mit ihnen verschwenden. Er trat vor, klopfte Bruder Xiang auf die Schulter und ging zum Eingang des Schlafsaals.
Alle sahen Yang Feng nach, wie er ging, bevor sie schließlich erleichtert aufatmeten.
Yang Feng saß ausdruckslos am Rand des kleinen Spielplatzes, der von einem Eisengeländer umgeben war.
Wenn er jedoch hätte gehen wollen, hätte Yang Feng leicht hinausspringen können, aber er entschied sich, sich zu fügen, da sein Verbrechen sonst nur noch schwerwiegender geworden wäre.
Genau in diesem Moment ging plötzlich der Lautsprecher auf dem Spielplatz an.
„Wer von euch ist Yang Feng? Jemand ist gekommen, um euch zu besuchen –“
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 137 Die Schwarz-Weiß-Seite!
Am nächsten Tag, mittags, war es brütend heiß!
"Was hast du gesagt?!"
Lin Yans Augen weiteten sich vor kaum verhohlener Wut, als er seinen jüngeren Bruder lautstark anschrie.
„Dr. Yang wurde zur Wache gebracht und müsste jetzt drinnen sein, Bruder. Was sollen wir jetzt tun?“
Lin Xiao runzelte leicht die Stirn, sah ihm in die Augen und fragte.
"Was bleibt uns denn sonst übrig? Natürlich müssen wir ihn zu mir zurückbringen! Wollt ihr wirklich mitansehen, wie Papa so unter dieser Krankheit leidet?!"
"Beeil dich und geh –"
Unmittelbar danach fuhren in der nordöstlichen Militärregion zwei grüne Pick-ups mit dreißig voll bewaffneten Soldaten in Richtung des Gefängnisses, in dem sich Yang Feng befand.
Lin Xiao, der den Pickup-Truck vorneweg fuhr, fühlte sich unwohl und fragte sich, ob er diesmal die Gunst des Arztes gewinnen und die vorherige Unannehmlichkeit beilegen könnte.
Im Bürgermeisterbüro war der neu ernannte Bürgermeister Chen Zhenhua anwesend, da Han Yutang aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand getreten war. Er war etwas älter als Han Yutang, aber sehr erfahren.
"Piep piep piep—"
Chen Zhenhua sortierte gerade Dokumente, als plötzlich das Telefon auf seinem Schreibtisch klingelte. Er runzelte leicht die Stirn, bevor er den Anruf entgegennahm.
Im nächsten Moment erschrak er. Wäre es nur Lin Yan selbst gewesen, hätte er sich nicht darum kümmern können, aber da es um seinen Vater ging, musste er die Sache ernst nehmen.
Denn Lin Yans Vater war ein Soldat, der auf dem Schlachtfeld zur Verteidigung des Landes gekämpft hatte, und außerdem ein Gründungsgeneral!
gleichzeitig.
"Was? Junger Meister Yang wurde ins Gefängnis gebracht?" Huang Shan, der am Straßenrand saß, nahm den Anruf entgegen und seine Augen weiteten sich sofort.
„Ja, das stimmt. Ich habe soeben die Nachricht erhalten, dass der junge Meister Yang gestern Abend gegen neun Uhr von einigen Wachen abgeführt wurde, aber sein Vergehen ist relativ geringfügig.“ Heng Qing lehnte sich an eine Steinsäule und musterte die etwa fünfzig Untergebenen vor ihm.
Sie alle waren ehemalige Mitglieder der Schwarzen Drachengesellschaft und außerdem Hengqings Untergebene!
„Was sollen wir tun?“, fragte Huang Shan voller Sorge.
„Nehmt den Mann mit! Lasst uns zuerst ins Gefängnis fahren und sehen, ob wir ihn gegen Kaution freibekommen können. Wenn nicht, dann –“
…………
Yang Feng, der seine Arbeit im Gefängnis gerade beendet hatte, aß gemächlich in der Kantine zu Mittag. Er musste lächeln, als er sich an das erinnerte, was die Polizistin Hua Yunbi ihm gestern gesagt hatte.
„Bruder Yang, worüber lachst du denn? Du scheinst so glücklich zu sein.“
Der Sprecher war Bruder Xiang. Seit er gestern zurückkam und eine ordentliche Standpauke bekommen hat, ist er jetzt noch gehorsamer als ein Grundschüler.
„Worüber lachst du? Das geht dich nichts an.“ Yang Feng hob eine Augenbraue und schnippte ihm mit den Essstäbchen scharf gegen die Stirn.
"Hehe, ich habe nur gefragt, alle sind ziemlich neugierig."
Bruder Xiang kicherte, warf einen Blick auf die sechs jungen Männer, die vor ihm saßen, und sagte:
„Schließlich, Bruder Yang, bist du ja erst vor Kurzem von draußen gekommen, anders als wir, die wir schon seit vier Monaten hier sind. Ich würde den Weg wahrscheinlich gar nicht wiedererkennen, wenn ich jetzt hinausginge. Die Dinge ändern sich so schnell.“
„Es hat sich nicht viel geändert. Da Sie interessiert sind, erzähle ich Ihnen ein wenig davon –“
Yang Feng warf ihnen einen Blick zu und begann dann, während er seinen harten Reis aß, über einige Veränderungen und Ereignisse in der Außenwelt zu sprechen.
Es ist nur ein Zeitvertreib.
„Bruder Yang, ist das dein Ernst? Wurde die Schwarze Drachengesellschaft wirklich aufgelöst?“
Bruder Xiangs Gesichtsausdruck verriet immer noch Ungläubigkeit. Schließlich hatte die Schwarze Drachengesellschaft mindestens achttausend oder zehntausend Mitglieder, und sie waren einfach so leicht besiegt worden?
Es gab aber noch einen weiteren internen Grund: Die Familie Liu brauchte Li Tianlong und die Black Dragon Society nicht mehr.