„Er ist der Teufel Chinas…“
Die japanischen Soldaten waren entsetzt und zogen sich immer wieder zurück. Sie hatten noch nie jemanden gesehen, der nicht durch Schüsse getötet werden konnte. Was konnten sie anderes sein als ein Teufel?
Denn alle japanischen Soldaten, die Xiao Weihuas Fähigkeiten miterlebt hatten, waren bereits tot.
"Baka yarou, greif an! Töte ihn!"
Kazuo Yamamoto war außer sich vor Wut. „Diese Mistkerle!“
Er zog sein Katana und schwang es nach vorn.
„Los! Er ringt nach Luft! Tötet ihn!“
Wie hätte Yamamoto Kazuo den Mord an seinem Vater nicht rächen können?
Die japanischen Soldaten sahen einander an, wagten es aber letztendlich nicht, den Befehl zu verweigern. Zitternd griffen sie zu ihren Gewehren und drückten ab.
"Pang bang bang!"
Xiao Weihua, dessen Beine vollständig verkrüppelt waren, konnte sich nicht bewegen und wurde sofort mehrmals angeschossen, starb aber nicht sofort.
Er grinste bedrohlich und schleuderte mit letzter Kraft das große Hackmesser in seiner Hand nach dem japanischen Kapitän.
Mit einem lauten „Zisch!“ sauste das meterlange Hackmesser wie ein Meteor durch den Himmel und bohrte sich direkt in Yamamoto Kazuos Brust.
"Also……"
Ein Ausdruck des Unglaubens huschte über Yamamoto Kazuos Gesicht, und mit einem lauten Knall stürzte sein Körper zu Boden.
"Der Kapitän ist tot..."
Die verbliebenen vier japanischen Soldaten sahen sich an und liefen dann auseinander.
Lediglich Xiao Weihua und Yamaki Kazuo, beide dem Tode nahe, und die zerfetzten Leichen japanischer Soldaten blieben an Ort und Stelle zurück.
Frisches Blut floss langsam heraus und durchnässte den Boden.
Ein Windstoß fuhr vorbei, und eine Gestalt erschien.
"Das ist interessant..."
Jiang Chen erschien, stellte sich mit hinter dem Rücken verschränkten Händen hin und stieg vom Berggipfel zum Fuß des Berges hinab.
Xiao Weihua spürte, wie ihm das Blut ausging. Da sah er eine Gestalt vor sich, konnte sie aber nicht klar erkennen. Sein Bewusstsein schwand, und er stand kurz vor dem Tod.
„Wer ist dieser Mensch? Ist er ein Dorfbewohner? Ich möchte lieber ein ordentliches Begräbnis, als dass mein Körper in der Wildnis verrottet…“
Xiao Weihua war noch nicht völlig bewusstlos und dachte noch vor sich hin.
In diesem Moment beugte sich die Gestalt vor und biss Xiao Weihua in den Hals. Xiao Weihua verspürte sofort einen stechenden Schmerz im Nacken und verlor dann das Bewusstsein.
"Hmm... verstehe..."
Nachdem Jiang Chen Xiao Weihuas Erinnerungen aufgenommen hatte, zeigte er einen nachdenklichen Gesichtsausdruck.
Zu dieser Zeit neigte sich die Dynastie dem Ende zu. Die neue Dynastie war instabil, geprägt von internen Machtkämpfen zwischen Kriegsherren und Invasionen japanischer Piraten von außen, und die Welt versank im Chaos.
Natürlich interessierte sich Jiang Chen nicht für diese Dinge.
Sein einziges Interesse galt den Kampfsportkünsten, die Xiao Weihua soeben vorgeführt hatte.
Ansonsten sind Menschen für ihn nicht anders als Ameisen, wie könnten sie ihn also zu einer persönlichen Handlung provozieren?
„Xiangtan...Stadt Renjia...Xiao Ning...Kampfkunst...Interessant...“
„Könnte diese Person ein von Nuwa eingeschleuster Spielball sein?“
Jiang Chen schien in Gedanken versunken zu sein und warf einen Blick in Richtung Südwesten.
Dann verschwand seine Gestalt mit einem einzigen Schritt.
Nach einer unbestimmten Zeitspanne, als die Morgendämmerung anbrach, erwachte Xiao Weihua langsam.
"Hä? Was ist denn los? Ich bin doch nicht tot?"
Xiao Weihua blickte sich um und erkannte, dass es immer noch der Ort war, an dem er gestorben war, und nicht die Unterwelt, die er sich vorgestellt hatte.
Er bewegte seine Hände, berührte seinen Körper und bewegte seine Beine.
Mein Bein... ist es verheilt?
Plötzlich schien Xiao Weihua etwas zu spüren, und sein ganzer Körper versteifte sich.
Er blickte auf seine Beine, die von japanischen Artilleriegranaten abgerissen worden waren, aber nun vollständig verheilt waren.
"Was genau ist passiert...?"
Xiao Weihua war von dieser plötzlichen Wendung der Ereignisse völlig verblüfft.
"Ah-huh…"
Plötzlich stöhnte Xiao Weihua auf, als ob unzählige Informationen in seinen Kopf gestopft würden, sodass seine Augen hervorquollen und sein Kopf sich zu spalten schien.
„Ich wurde ein Zombie der zweiten Generation des Jiangchen-Zombie-Clans…“
Nachdem er die Informationen eine Weile in seinem Kopf verarbeitet hatte, murmelte Xiao Weihua vor sich hin.
"Ich...ich bin kein Mensch mehr...ich bin zu einem Zombie geworden, den alle hassen..."