Ein solch atemberaubendes Bild war selbst aus Hunderten von Kilometern Entfernung deutlich zu erkennen.
Tick-tack!
Ein Regentropfen von der Größe einer Bohne fiel vom Himmel.
Die verzweifelten Menschen starrten ausdruckslos in den Himmel.
Plötzlich fiel ein Regentropfen auf ihr Gesicht.
Alle spürten die kühle Empfindung auf ihren Gesichtern, zitterten vor Aufregung und ihre Gesichter spiegelten Ungläubigkeit wider.
"Was ist das?"
Mit zitternden Händen tupften sie einen einzelnen Regentropfen von ihrem Gesicht auf ihre Finger, hielten ihn einen Moment lang vor ihre Augen und starrten ihn mit großen Augen an.
Als ich mir die Finger in den Mund steckte, spürte ich endlich wieder etwas von der lange vermissten Feuchtigkeit in meinem trockenen Mund.
Dieses Gefühl ist für alle unglaublich, als ob sie träumen würden.
Sie hegten den starken Verdacht, dass sie schon zu lange arbeiteten und deshalb Halluzinationen hätten.
Was dann geschah, bewies jedoch, dass dies kein Traum, sondern bittere Realität war.
Tick-tack tick-tack…
Platsch, platsch, platsch...
Zuerst waren die Regentropfen so groß wie Bohnen und wurden schnell vom Boden aufgesogen, sodass nur eine Spur zurückblieb.
Bald darauf verstärkte sich der Regen, und kleine Bläschen erschienen auf dem Boden – die Erde hatte sich mit Wasser vollgesogen und stieß nun einen kleinen Ruck aus.
Schließlich setzte ein sintflutartiger Regenguss ein.
Die Regentropfen wurden dichter, und ihr Fallgeräusch schwoll an und ab und klang für die Ohren der Menschen wie die schönste Musik der Welt.
Die Herzen der Menschen, die vor Verzweiflung gestorben waren, brachten allmählich etwas hervor, das man Hoffnung nennt, und sie erwachte wieder zum Leben.
Es schien, als sei ein Funke Motivation in meinen Körper zurückgekehrt.
Viele Menschen kamen aus ihren Häusern und standen im Wind und Regen und blickten in den Himmel voller dunkler Wolken, Blitze und Donner und heulendem Wind.
Seine Augen strahlten vor überschwänglicher Freude.
"Es regnet..."
"Regnet es wirklich?"
Zunächst murmelten die Leute ungläubig.
Nach und nach wurden die leisen Murmeln lauter und verwandelten sich schließlich in eine Reihe von Ausrufen, die durch Himmel und Erde hallten.
Viele Menschen rannten fröhlich los und jubelten unaufhörlich.
Selbst diejenigen, denen die Kraft zum Laufen fehlte, lehnten sich an die Wand, zählten ihre Schritte, blickten zum Himmel und grinsten.
Die Welt war in Aufruhr.
…………
Vor fünfzehn Minuten.
Qingxu-Tempel.
In diesem Moment hatte sich über dem Qingxu-Tempel eine dichte Wolke zusammengebraut. Ihre Größe war erstaunlich; sie reichte aus, um Himmel und Sonne zu verdunkeln.
Im Qingxu-Tempel und der umliegenden Gegend im Umkreis von fast hundert Meilen blickten unzählige einfache Leute und sogar Kultivierende mit entsetzten Gesichtern zu den dunklen Wolken am Himmel auf.
„Solche Himmelsphänomene deuten auf eine bevorstehende große Flut hin…“
Qingxu trat aus seiner abgelegenen, strohgedeckten Hütte und stand mit äußerst ernster Miene auf dem Gipfel des Tongtian-Gipfels.
Die Wolken waren dicht und schwer und bedeckten fast den ganzen Himmel.
Es war, als ob jeden Moment ein Wolkenbruch einsetzen würde.
Genau in diesem Moment kam von fern eine sanfte Brise auf, die gegen die dichten Wolken wehte, ohne sie jedoch zu bewegen.
Der Wind wurde immer stärker, und die Wolken begannen sich endlich zu bewegen und blieben nicht länger gleichgültig.
Dann wurde diese dunkle, schwere Wolke, die sich über fast tausend Meilen erstreckte und so dick wie ein Berg war, plötzlich von einer Windböe fortgerissen.
Die Wolken teilten sich, die Sonne schien herab und das Leben erblühte.
"Äh... was ist denn los?"
Qingxu wirkte überrascht, und obwohl er so stark war, dass er sich dabei ein paar Strähnen seines geliebten Bartes abriss, kümmerte ihn der Schmerz nicht.
Nicht nur er, sondern unzählige Menschen im Umkreis von hundert Meilen waren voller Erstaunen.
Was zum Teufel?
War dieses furchterregende Himmelsphänomen also nur ein Scherz?
………………
"Anruf!"
Als Xiao Ning sah, wie das einst ausgedörrte Land wieder zu alter Vitalität zurückfand, war er sehr glücklich.