Er suchte jedoch lange, konnte es aber nicht finden.
Kannst du es wirklich nicht finden?
Das stimmt nicht unbedingt.
In diesem Moment schoss aus dem Chaos ein feuerrotes Licht auf ihn zu. Das weiße Licht wich schnell aus, doch das feuerrote Licht gab nicht auf. Es drehte sich um und verwandelte sich in ein Wesen, das einem kleinen Flusskrebs ähnelte. Dessen Scheren fixierten das Licht, während seine winzigen Augen, nicht größer als Sesamsamen, gierig flackerten.
Dies sind Kreaturen, die man üblicherweise im Chaos antrifft.
Inmitten des Chaos suchten sie nach vermissten Menschen, Leichen, Tieren und sogar Pflanzen – alles Essbare – und stopften es sich ohne zu zögern in den Mund.
Nun ist der weiße Lichtball vor ihnen zur Beute dieses kleinen Wesens geworden.
"Du bist zu grün hinter den Ohren, um mich zu fressen."
Ein weißer Lichtblitz, der von Verachtung durchzogen war, erhellte das kleine rote Wesen, das, unbeeindruckt, direkt auf das Licht zustürmte.
Das weiße Licht schlängelte sich durch das Chaos, und das kleine Ding tat es ihm gleich; beide wetteiferten um die Vorherrschaft.
Diese Situation hielt nicht lange an, und schon bald wendete sich das Blatt zum Besseren.
Als die rote Kreatur dem weißen Licht den Rücken zukehrte, verstärkte sich dieses plötzlich, und ein kleines Schwert traf die Kreatur direkt und trennte ihren Kopf vom Körper. Das weiße Licht schoss daraufhin vor und verschlang alles an ihrem Körper.
Obwohl dieses kleine Ding alles frisst, ist sein Hirnmark in der Tat eine heilige Substanz, die die Seele nährt.
Nachdem er sein seltenes weißes Licht vollendet hatte, seufzte er mit einem Anflug von Zufriedenheit.
„Was für ein Ungehorsam! Aber jetzt ist alles vorbei, lasst uns weitermachen.“
Das weiße Licht zeigte eine Richtung an und bewegte sich langsam in diese Richtung.
Kurz darauf landete eine Gestalt an der Stelle, wo das weiße Licht gewesen war.
"Ganz klar, ich habe es gespürt!"
Die Gestalt blickte mit nachdenklichem Ausdruck in die Ferne, ein Hauch von Zweifel lag in ihren Augen.
"Schwester, wie geht es ihr?"
Eine weitere Gestalt tauchte auf. „Wir sind ihnen hierher gefolgt, wie konnten sie verschwinden?“
„Ich gehe dann mal!“
Die beiden Frauen standen da, ihre Gesichter von Trauer gezeichnet. „Sagt den Schwestern, sie sollen weitersuchen! Sucht überall, wir müssen ihn für mich finden!“
Die beiden Frauen drehten sich um und gingen tiefer in das Gebiet hinein, ihre Gesichter verrieten noch immer Verwirrung. Sie suchten weiter, und obwohl sie noch immer keine Neuigkeiten hatten, wollten sie nicht aufgeben.
Über die Jahre haben sie die Worte „gib auf“ unzählige Male gehört, aber niemand hat ihnen je gesagt, wo diese Person ist.
Wo ist diese Person?
Das Chaos legte sich wieder und wich Stille.
Doch dieses kleine weiße Licht geriet für ihn in eine beispiellose Krise.
Es gab keinen Weg vor uns.
Er ist hierher abgedriftet und hat nun sein Ende erreicht.
„Wie kann das sein? Hat auch das Chaos ein Ende?“ Die Gestalt hob den Kopf und blickte geradeaus, als ob eine Mauer ihr den Weg versperrte, als ob dieser Ort selbst eine Sackgasse wäre oder als ob er nie existiert hätte.
Gibt es denn wirklich keinen Ausweg?
Das weiße Licht flackerte weiterhin langsam. Plötzlich prallte er gegen die Wand, und das weiße Licht wurde vom Aufprall zurückgeworfen.
Da reinkrachen...
erholte sich...
Da reinkrachen...
erholte sich wieder...
Dies wiederholte sich unzählige Male, bis Bai Guang schließlich aufgab.
Er war sich sicher, dass es wirklich keinen Ausweg gab.
Du gibst also einfach so auf?
Bai Guang lehnte regungslos an der Wand. Seine Seelenkraft war extrem schwach. Im letzten Kampf hatte er sich geopfert, um die Formation vollständig zu zerstören. Doch dieses Opfer hatte ihm nichts gebracht. Stattdessen stand er nun hier, unfähig sich zu bewegen.
Bai Guang seufzte...
„Es scheint, dass es ein ziemlich harter Job ist, ein Held zu sein.“
Bai Guangs Worte klangen bitter, und in seinen Augen lag ein Hauch von Trostlosigkeit.
Ein Mann irrt hier umher und vermisst seine Familie, seine Frauen, seine Kinder...
Das stimmt, Bai Guang ist Lin Feng.
Im finalen Kampf schützte ihn das schwache Licht des Drachenkaisers zwar, rettete ihm aber nur das Leben. Das weiße Licht ergoss sich über die ganze Welt, und die weltzerstörende Formation, die den Willen des Himmlischen Dao in sich trug, entfesselte ihre ganze Wut auf Lin Feng und schleuderte ihn aus dem Sternenhimmel und sogar aus dem Weltenbaum.
Lin Feng geriet in das endlose Chaos. Er wusste nicht, wie viele Jahre er schon darin umherirrte. So viele Jahre waren vergangen, und er irrte noch immer unter diesem Sternenhimmel umher, ohne ihn jemals wieder verlassen zu können.
Dieser Sternenhimmel war sein Albtraum.
"was mache ich?"