Lin Feng landete mit den Steinen in den Armen, und beide Steine zerfielen augenblicklich zu Staub. Blitzschnell sammelte Lin Feng den Inhalt des kleinen Steins ein und behielt nur ein Stück uraltes Meteoriteneisen zurück, das er aus dem großen Stein gewonnen hatte.
So etwas ist selten und schwer zu bekommen.
„Bruder Lin, du hast Glück! Dieses uralte Meteoriteneisen ist ein hervorragendes Material zur Waffenherstellung und extrem selten. Ist das dein erstes Mal, dass du mit Steinen spielst, Bruder Lin?“
Lin Feng nickte lächelnd.
„Das ist das erste und letzte Mal. Der Alte sagte, ich sei auf diesem Jade-Glücksspielmarkt nicht mehr willkommen.“ Lin Feng schüttelte den Kopf, seine Augen voller Hilflosigkeit.
Als Mingzhe Lin Fengs Worte hörte, blitzte Überraschung in seinen Augen auf. Er blickte zu dem alten Mann hinter Lin Feng, der mit verschränkten Händen dastand und nichts sagte. Nach einer Weile schmatzte Mingzhe schließlich und sagte:
„Sie sind die erste Person, die daran gehindert wurde, in den Jade-Glücksspielmarkt einzusteigen.“
Lin Feng berührte seine Nase und sagte nichts.
„Junger Mann, wollen Sie dieses uralte Meteoriteneisen verkaufen?“ Der alte Mann stand vor Lin Feng und sagte mit leiser Stimme: „Nennen Sie Ihren Preis, und ich kaufe es.“
Lin Feng schüttelte den Kopf.
Nachdem Lin Feng gerade erst eine Niederlage durch den alten Mann erlitten hatte, hatte er nicht die Absicht, ihm noch weitere Vorteile zu gewähren.
Lin Feng sagte nichts, sondern verstaute einfach seine Sachen. „Meine Waffe, genau das, was ich brauche.“
Lin Feng deutete auf das Fengtong-Schwert neben sich.
Der alte Mann verstummte und seufzte nur voller Bedauern. Er wusste, dass manche mit besonderen Sehfähigkeiten auf diesem Glücksspielmarkt einen natürlichen Vorteil hatten, aber der kleine Kerl vor ihm hatte die höchste Stufe dieser Technik bereits erreicht. So jemand hatte hier nichts zu suchen!
„Da Bruder Lin nicht verkaufen will, lasst uns jetzt gehen. Dank Bruder Lin habe ich heute einen ordentlichen Gewinn gemacht. Soll ich dich einladen?“ Mingzhe lächelte Lin Feng an und bedeutete ihm zu gehen.
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 3849 Das nächste Ziel
„Junger Mann, wollen wir dort drüben sprechen?“, fragte der alte Mann und trat vor. „Ich bin Long Yu, der Besitzer dieses Jade-Glücksspielmarktes. Wären Sie bereit, mit mir zu sprechen?“
Lin Feng blickte den alten Mann an.
Der alte Mann gestikulierte mit den Mundwinkeln.
„Bruder Ming, ich muss noch einiges mit diesem alten Herrn besprechen. Wie wäre es, wenn wir uns ein anderes Mal treffen? Hier ist meine Adresse.“ Lin Feng notierte seine Adresse und gab sie Ming Zhe. „Wenn es Bruder Ming nichts ausmacht, würde ich Sie beim nächsten Mal gern auf einen Tee einladen, einverstanden?“
Mingzhe nickte.
"Gut."
Nachdem er das gesagt hatte, drehte sich Mingzhe um und ging.
„Mingzhe ist der Stolz der Familie Ming in dieser Generation. Er hatte schon immer Glück auf dem Jade-Glücksspielmarkt und verliert selten Geld. Es ist gut, dass du mit ihm befreundet bist.“
Lin Feng lächelte.
„Kleiner, komm mit mir.“ Mit einer Handbewegung erschienen Long Yu und Lin Feng am Sternenhimmel. Der Himmel war azurblau, und eine reiche spirituelle Energie umgab sie.
„Es ist so gemütlich hier“, seufzte Long Yu erleichtert.
Die ihn umgebende starke spirituelle Energie ließ Lin Fengs Poren sich augenblicklich weiten und zusammenziehen. Lin Feng öffnete die Arme und atmete tief durch.
Die Umgebung der Dämonenstadt unterdrückte seine spirituelle Kraft erheblich, und diese Unterdrückung bewahrte auch Lin Fengs Geheimnisse.
In diesem Moment entfesselte Lin Feng seine volle Kraft, und eine schwache Aura umgab ihn. Long Yus Blick fiel auf Lin Feng.
„Du!“ Long Yu wich ungläubig zurück. „Du auch?“
"Ja, Senior", lächelte Lin Feng, "wie geht es Ihnen, Senior, einen alten Freund in der Fremde zu treffen?"
Long Yu winkte ab: „Kein Wunder … Ich habe mich schon gewundert, wie jemand so Junges so erstaunliche Pupillenfähigkeiten haben kann. Junge, zeig mir mal das Ei, das du vorhin genommen hast.“
Lin Feng zögerte einen Moment.
Dieses Ei hatte Lin Feng als junger Mann aus einem Rohstein gewonnen; es war ein lebendes Ei.
Das Ei war nicht sehr groß, etwa so groß wie Lin Fengs Faust, doch schon zuvor hatte Lin Feng deutlich gespürt, dass sich darin Leben befand. Da ein Lebewesen so lange überleben konnte, war Lin Feng sich sicher, dass dieses kleine Leben ganz bestimmt nicht harmlos war.
Lin Feng blickte Long Yu an.
Long Yu lächelte.
„Keine Sorge, ich brauche dieses kleine Ding nicht. Ich bin nur neugierig.“
Lin Feng holte daraufhin das Ei heraus.
Das Ei war hellgrün und mit Mustern übersät. In Lin Fengs Handfläche spürte er ein leichtes Pulsieren im Inneren des Eis.
"Wirklich……"
Als Long Yu das Ei in Lin Fengs Hand sah, seufzte er: „Es ist ein Drachenei, schade. Es hat zwar ein Drachenherz, aber keine Drachenseele.“ Long Yu betrachtete das kleine Ding vor sich und schüttelte den Kopf: „Wie schade.“
Drachenei?
Lin Feng betrachtete die Gegenstände in seinen Händen.
"Ältester, was meinen Sie?"
„Dies müsste ein Drachenei sein. Obwohl es klein ist, wächst darin ein kleiner Drache heran. Schade, dass das kleine Wesen schon so lange darin ist. Sein Bewusstsein ist längst erloschen. Nur sein Körper und sein Herzschlag sind noch da. Ohne besondere Bedingungen kann aus diesem Drachenei kein Drache schlüpfen.“
Als Lin Feng Long Yus Worte hörte, betrachtete er das kleine Ei in seiner Handfläche mit einem gequälten Ausdruck.