Sie schwankte leicht und legte dann ihre Finger auf Wu Daozis Stirn.
„Damals war ich zu gnädig und habe deine Seelenkraft nicht vernichtet, was dazu führte, dass du so viele Jahre später zu einer so großen Bedrohung für die Allianz der Neun Richtungen wurdest. Meister, ich habe mich geirrt.“
Plötzlich senkte Shi Ningxue den Kopf, ihr Gesichtsausdruck verriet noch immer einen Hauch von Naivität, doch ihre Worte wurden zunehmend kälter.
"Sag mal, ist Xue'er nicht die bravste von allen?"
Shi Ningxue schien an etwas gedacht zu haben, denn sie neigte den Kopf, um Wu Daozi anzusehen, und ihr Gesichtsausdruck verriet einen Hauch mädchenhafter Unschuld.
"Aber Xue'er will nur den Meister, ihn für immer beschützen wie eine Ehefrau und mit ihm zusammen sein, nicht wahr?"
Plötzlich entfaltete sich Shi Ningxues Aura in einem gewaltigen Druck, der Wu Daozi direkt erdrückte.
"Du... du treuloses und illoyales Biest... der Himmel wird dir nicht vergeben!"
Wu Daozis ganzer Körper begann sich aufzulösen, und sein Gesichtsausdruck erstarrte allmählich.
„Seinen Herrn täuschen und seine Vorfahren verraten?“
"Himmel?"
Shi Ningxue schien etwas Außergewöhnliches gehört zu haben und begann wild zu lachen: „Haha, Wu Daozi, glaubst du etwa, du könntest mich mit solchen Dingen erschrecken?“
Shi Ningxue senkte den Kopf, und ihr stellten sich die Haare am ganzen Körper auf. Dann blickte sie auf Wu Daozi herab und sagte: „Der Himmlische Weg, ich bin der Himmlische Weg!“
Wu Daozis Seele wurde direkt von Shi Ningxue extrahiert. „Was soll ich tun, mein lieber Meister? Ich möchte wirklich Eure Seele extrahieren und Euren Geist veredeln! Sagt mir, Meister, wie viele Geheimnisse hütet Ihr? Über Eure Wiedergeburt, über alles …“
Shi Ningxue blickte auf Wu Daozi herab: „Dennoch möchte ich Meister danken. Ohne Euer Gesetz der Wiedergeburt wäre ich wohl nicht in der Lage, hier zu stehen und mich Euch entgegenzustellen.“
Shi Ningxues Finger strichen über Wu Daozis Seele: „Wahrlich … eine Kraft, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.“
"Brutalo!"
Wu Daozis Seele schwebte in der Luft, und seine Aura löste sich langsam auf.
"Meister!" Qin Yanrans Augen weiteten sich, und Tränen rannen ihr über die Wangen.
„Yanran, tu dein Bestes, um dem Jungen Lin Feng zu helfen. Ich habe es schon einmal gesagt: Gerechtigkeit mag auf sich warten lassen, aber sie wird niemals verschwinden.“
Wu Daozis Stimme wurde immer schwächer: „Meister war zum Tode verurteilt. Ohne Euch hätte ich nicht überlebt. Yanran, bitte richte Lin Feng meinen Dank aus. Er gab mir die Chance zur Rache und schenkte mir so viele weitere Jahre.“
"Will ich nicht!"
Qin Yanran schüttelte den Kopf. „Meister, Ihr habt mir versprochen, nach Dasheng zurückzukehren, sobald Ihr Euren Erzfeind gerächt habt. Ich werde Euch immer verehren und Euch wie meinen eigenen Vater behandeln. Meister, Ihr dürft nicht sterben. Was wird aus mir, wenn Ihr sterbt? Ich habe nur noch meine Mutter und Euch. Ich darf Euch nicht auch noch verlieren.“
Qin Yanran ging langsam auf Wu Daozi zu und hielt den Kaiserpinsel in der Hand. „Wir sind eine Familie, und keinem von uns kann etwas passieren!“
Wu Daozi seufzte.
"hehe."
Shi Ningxue kicherte: „Meister, Sie sind ein so charmanter Mann. Selbst nach Hunderttausenden von Jahren ist Xue'er noch immer von Ihnen gerührt!“
Shi Ningxue lächelte, ihr Gesichtsausdruck wurde noch weicher. „Meister, auch Xue'er kann sich nicht von Euch trennen, was sollen wir tun?“
"Tötet sie."
Wu Daozi schloss die Augen.
Als Shi Ningxue Wu Daozis Seele in Händen hielt, verlor sie plötzlich jegliches Interesse. Obwohl sie es noch mit der Person vor ihr aufnehmen konnte, hatte sie jede Chance verloren, gegen ihn vorzugehen.
Shi Ningxue winkte mit der Hand.
Eine Macht ergriff Wu Daozi, und seine Seele begann sich langsam aufzulösen.
Setzen wir uns zunächst ein kleines Ziel, zum Beispiel uns die Website-Adresse der mobilen Leseplattform Shukeju in einer Sekunde zu merken:
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Kapitel 4615 Befreiung
Steht deine Freiheit kurz bevor?
Als Wu Daozi spürte, wie seine Kräfte allmählich schwanden, lächelte er plötzlich.
Qin Yanran versuchte weiterhin verzweifelt, nach vorn zu eilen, um Wu Daozi zu retten, doch sein Körper konnte dem nicht mehr standhalten. Er verlor zunehmend den Bezug zur Realität, und seine Lage verschlimmerte sich zusehends.
"Master……"
Qin Yanran kniete auf dem Boden, Tränen aus Blut rannen ihr über das Gesicht, und der Kaiserpinsel lag schlaff auf dem Boden.
"Meister, ich hasse mich selbst so sehr, ich hasse es, dass ich dich nicht beschützen kann."
Qin Yanran blickte zu Shi Ningxue auf, ihr Hass wuchs in ihr.
„Yanran, ich freue mich sehr, dich als meinen Lehrling zu haben.“
Wu Daozi lachte plötzlich auf, und sein ganzes Auftreten wirkte noch kühner. „Doch nun ist es Zeit für deinen Meister zu gehen. Von nun an musst du deinen eigenen Weg beschreiten. Das Meer des Wissens ist grenzenlos, und unzählige Geheimnisse der zukünftigen Welt warten darauf, von dir erforscht zu werden.“
Wu Daozis Stimme verhallte langsam im Nichts und verwandelte sich in unzählige goldene Lichter.
„Yanran, du bist mein größter Stolz.“
Das Wort „Stolz“ verflüchtigte sich im goldenen Licht. Plötzlich hielt das schwebende goldene Licht inne und begann, sich langsam zum Zentrum zu konzentrieren.
"Master!"