Kapitel 53

Baili Qingyi, der Name kommt mir so bekannt vor. Woher kenne ich den nur? Das Mädchen biss sich auf die Lippe und grübelte angestrengt. Da sie keine Antwort fand, schmollte sie und schnaubte Baili Qingyi an: „Zu spät, ich bin schon verlobt!“

Diese Worte trafen Baili Qingyi wie ein Blitz und machten ihn noch schwindliger. Sie ist verlobt? Sie ist verlobt? Ach, er war so darauf konzentriert gewesen, Verantwortung für sie zu übernehmen, dass er gar nicht bedacht hatte, dass sie bereits verlobt war?

Er sollte dankbar sein, aber im Moment verspürt er eine unerklärliche Melancholie.

Mit einem lauten Knall erschütterte ein noch ohrenbetäubender Donnerschlag seine Schläfe. Das Mädchen, das einen Stein hielt, lächelte triumphierend; die Szene färbte sich allmählich rosa und verschwand dann wie eine Seifenblase in der tiefen Dunkelheit.

„Es ist noch nicht sicher, wer wen tätowieren wird!“, hörte er im Zustand der Bewusstlosigkeit jemanden in sein Ohr flüstern.

Yin Wuxiao steckte sich die eigens angefertigte Haarnadel wieder ins Haar und wischte ihr kunstvolles Werk mit klarem Wasser ab. Sie schnaubte verächtlich den schönen, nackten Mann an, der am Trüffelteich ohnmächtig geworden war, drehte sich dann um und ging.

Wo genau hatte sie den Namen Baili Qingyi gehört?

„Leb wohl, Baili Qingyi!“

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