"Fühlst du dich unwohl? Wo?"
In diesem Moment musste Chen Xiao unwillkürlich an die Möglichkeit von „geklonten Androiden“ denken. Konnten seine Eltern ihm tatsächlich ein solches „Erbe“ hinterlassen haben?
„Hier.“ Ya Ya runzelte leicht die Stirn. Ihr zartes Gesicht mit den zusammengezogenen Brauen besaß eine unbeschreibliche Schönheit, die einem das Herz schmerzte.
Mir fiel jedoch auf, dass sie auf einen Körperteil zeigte – ihren Bauch.
„Hast du Bauchschmerzen?“, fragte Chen Xiao etwas überrascht.
Zum Glück verstand er schnell, denn er hörte deutlich zwei gluckernde Geräusche aus Ya Yas Magen.
„Ah, du hast Hunger.“ Chen Xiao stand auf und seufzte. „Du bist heute Nachmittag hier gewesen, richtig? Es sind schon mehrere Stunden vergangen, und du hast noch nichts gegessen. Ähm, warte mal, ich hole schnell ein paar Instantnudeln.“
Doch kaum war Chen Xiao aufgestanden, verschlug es ihm angesichts der nächsten Worte des Mädchens die Sprache...
"Entschuldigung, was bedeutet 'Hunger'?"
—Okay! Selbst Chen Xiaos starke mentale Stärke brachte diese Frage ihn fast zum Zusammenbruch!
Nehmen Sie die Instantnudeln, spülen Sie das Geschirr ab, gießen Sie kochendes Wasser hinein und stellen Sie es dann in die Mikrowelle.
Chen Xiao schaltete den Lichtschalter ein und drehte sich um. Ya Ya stand in der Küchentür, ihre sanften Augen voller Neugier, als sie die verschiedenen Küchenutensilien betrachtete.
Chen Xiaos Gesicht rötete sich erneut leicht – er wollte das Mädchen wirklich freundlich daran erinnern, dass das Bettlaken von ihrem Körper mehr als bis zur Hälfte heruntergerutscht war und mehr als 50 Prozent der "empfindlichen Körperteile" eines normalen Mädchens, die man fremden Männern nicht zeigen sollte, nun Chen Xiaos Augen unverhüllt ausgesetzt waren.
Unglücklicherweise wurde es im Raum plötzlich dunkel, gerade als Chen Xiao überlegte, wie er das Gespräch beginnen sollte, und seine Gedanken völlig durcheinander waren. Auch die Mikrowelle neben ihm schaltete sich abrupt ab.
In der Dunkelheit seufzte Chen Xiao innerlich, und bevor er etwas sagen konnte, hörte er Ya Ya leise fragen:
"Entschuldigung, gibt es einen Stromausfall?"
Als Chen Xiao das hörte, brachte er nicht einmal ein bitteres Lächeln zustande.
Unzureichende Energie... Warum klingt diese Formulierung so seltsam?
Er warf einen kurzen Blick aus dem Küchenfenster und sah, dass die Gebäude auf der anderen Straßenseite und die Umgebung hell erleuchtet waren.
„Es scheint kein Stromausfall zu sein; wahrscheinlich ist nur eine Sicherung durchgebrannt.“ Chen Xiao dachte einen Moment nach. „Wir haben keine Ersatzsicherung zu Hause; ich muss eine kaufen gehen. Warte kurz.“
Was ist eine Sicherung?
Chen Xiao seufzte. In der Dunkelheit klang seine Stimme ernst, und schließlich wurde er etwas ungeduldig: „Fräulein Ya Ya, ich weiß weder, wer Sie sind, noch woher Sie kommen. Ehrlich gesagt, haben Sie mich völlig verwirrt, und ich stehe kurz vor einem Nervenzusammenbruch.“
Ya Ya schwieg einen Moment, bevor sie flüsterte: „Brauchst du so ein Ding namens ‚Sicherung‘, damit der Strom weiterlaufen kann?“
Um die Energiequelle am Laufen zu halten?
Chen Xiao war sprachlos.
In Ordnung!
Seit seinem sechzehnten Lebensjahr hatte Chen Xiao reichlich Erfahrung im Umgang mit jungen Mädchen, aber noch nie war ihm ein so seltsames Mädchen begegnet!
Sie schien es für selbstverständlich zu halten, dass alles „steril“ sein sollte – sogar Bettwäsche und Sofas.
Sie wusste nicht, was eine „Erkältung“ ist.
Sie wusste nicht, was „Hunger“ bedeutete.
Sie nannte gewöhnlichen Strom „Energie“.
Könnte sie eine Außerirdische sein?
Gerade als Chen Xiao überlegte, wie er antworten sollte, fragte Ya Ya leise erneut: „Kann ich Ihnen helfen?“
„Hilfe? Du willst mir beim Kauf von Sicherungen helfen?“, fragte Chen Xiao Ya Ya misstrauisch. Er bezweifelte sogar, ob dieses Mädchen wusste, dass es so etwas wie „Kioske“ in dieser Welt überhaupt gab.
Angesichts ihrer seltsamen Verhaltensweisen in letzter Zeit hielt Chen Xiao seine Befürchtung für sehr wahrscheinlich!
Leider... scheint es, als hätte er Ya Ya! immer noch "überschätzt".
Weil Ya Ya Chen Xiao bereits mit ihren unschuldigen großen Augen ansah, hatte sie ihre Sorgen über den sogenannten „Supermarkt“ schon beiseitegeschoben und fragte schüchtern: „Entschuldigen Sie, was bedeutet ‚kaufen‘?“
Was bedeutet „kaufen“?!
Chen Xiao war sichtlich verärgert.
Gerade als er im Begriff war, die Beherrschung zu verlieren, ging Ya Ya leise zu Chen Xiao, streckte die Hand aus und drückte sie auf die Mikrowelle.
Im nächsten Augenblick verschluckte Chen Xiao die wütenden Worte, die ihm schon auf der Zunge lagen.
Auch ein Mundvoll Speichel wurde wieder heruntergeschluckt!
In dem stockdunklen Raum flackerte das Licht plötzlich ein paar Mal und ging dann plötzlich an!
Das Licht ging an, und die Mikrowelle, die zuvor stillgestanden hatte, startete mit einem leisen Piepton wieder und begann sich erneut zu drehen!
Sogar der Fernseher im Wohnzimmer, der eindeutig ausgeschaltet war, schaltete sich plötzlich von selbst ein! Auf dem Bildschirm lief eine Werbung von China Mobile, in der Jay Chou selbstgefällig auf die Kamera zeigte und lautstark verkündete: „Ich bin ein M-ZONE-Kunde …“
"!!!!!!!!!!!!!!!"
Chen Xiao war fassungslos!
Er war fassungslos.
Seine Augen weiteten sich!
Könnte es wirklich so magisch sein? War es vorhin nur ein Stromausfall? Und jetzt ist es einfach nur...