Глава 85

Ein Tropfen Wasser in Not verdient im Gegenzug eine Quelle, geschweige denn die lebensrettende Gnade der guten Fee.

Chongtai sagte dies zu ihr.

Bevor Chongtai ging, legte er ihr die Hirschgeweihflöte in die Hand und sagte ihr, dass die Eiserne Hellebardenarmee des Prinzen von Guangling ihr beistehen würde, solange sie diese in Krisenzeiten spiele.

Ich kann sie allerdings nur für einen kurzen Tag ausleihen.

Gu Xi, diese gerissene Füchsin, hatte alles durchdacht. Sie hatte Gu Xis Schwärmerei, Zuo Huai'ans Rückzug wegen seines Sohnes und sogar Gu Xis Bereitschaft, sie auf dem Schlachtfeld zu verraten, vorausgesehen. Sie hatte ihre Geschichte mit Sang Chan schon lange selbst ausgearbeitet, aber dabei übersehen, dass Gu Xi den Prinzen von Guangling als Plan B hatte.

Daher sind menschliche Berechnungen den göttlichen Berechnungen letztlich nicht gewachsen.

Bei diesem Gedanken brach Pang Wan in schallendes Gelächter aus, so heftig, dass sie kaum noch atmen konnte und ihr Tränen über die Wangen liefen.

Er küsste sie, umschmeichelte sie, aber am Ende tat er alles nur, um sie zu täuschen.

Er vergötterte sie, bemitleidete sie und arbeitete wie ein Sklave für sie, nur um dann zu erkennen, dass er sie mit Füßen treten wollte.

—Was für eine großartige Schauspielleistung! Was für ein lächerliches Ende!

Vielleicht wird sie nie wieder jemanden so bedingungslos lieben können wie damals.

Das Lächeln verschwand aus seinem Gesicht, und die Tränen strömten ihm immer heftiger über die Wangen.

Mary Sues Liebe war ein riskantes Spiel, und sie verlor fast alles.

„Heilige Jungfrau, ein Mädchen namens Azhuo bittet um eine Audienz.“

Von draußen vor der Tür ertönte eine Stimme, die etwas verkündete.

Pang Wan erschrak, wischte sich schnell die Tränen ab und sprang aus dem Bett.

"Du hast verloren."

In der Ecke tupft eine schöne Frau mit heller Haut und zierlichen Knochen gemächlich Blütenblätter auf ihre schlanken Finger.

"Älterer Bruder, ich bin etwas enttäuscht."

Sie hob die Augenlider und warf einen Blick auf den lila gekleideten Mann ihr gegenüber, wobei ein Hauch von Koketterie auf ihrem Gesicht erschien.

Ihre Haut war schneeweiß, ihre Wangen rot wie Pfirsichblüten und ihre Augen wie ein klarer Teich. Jeder starke junge Mann in der Welt der Kampfkünste wäre beim Anblick ihrer strahlenden Augen schwach geworden.

Der Mann in Lila ignorierte jedoch die koketten Blicke der Schönen und hob einfach die exquisite Filterschale der Teekanne an.

Er genoss die Erinnerung noch immer.

Ich erinnere mich an den Moment vor der Schlacht.

Das kleine Mädchen ist erwachsen geworden.

Das dachte er sich.

Ob es nun ihr arrogantes und aggressives Auftreten war, mit dem sie die Menge auf dem Schlachtfeld zurechtwies, oder ihre rücksichtslose und scharfe Reaktion auf Spott – sie wirkte wie eine völlig andere Person.

Aus dieser reinen kleinen Blume wurde schließlich ein purpurroter Fleck, der sie nie wieder so weiß wie ein Blatt Papier, nie wieder unschuldig und bezaubernd machen sollte.

Sie hat gelernt zu hassen, sie wird Rache üben, und ihre Zukunft wird in endlosen Verstrickungen und Kämpfen verstrickt sein.

Als Initiator all dessen empfand er einen unbeschreiblichen Nervenkitzel und eine unbeschreibliche Befriedigung.

—Sie ist wegen mir so geworden.

Allein der Gedanke daran erfüllte ihn mit unerklärlicher Aufregung, sein Blut rauschte gurgelnd durch seine Adern. Dieses seltsame Gefühl war sogar noch stärker als das, als er erfahren hatte, dass sie noch lebte.

„Schaut euch diese mondverehrende Heilige an, nicht wahr …“

Plötzlich unterbrach Bai Xiaoshengs Stimme seine Erinnerungen.

Er lächelte und warf Bai Xiaosheng einen Blick zu: „Findest du sie nicht interessant? Sie ist eindeutig nur ein kleines Kätzchen, aber sie besteht darauf, ihre Zähne und Krallen zu zeigen und so zu tun, als wäre sie ein Gepard.“

„Aber die Armee des Prinzen von Guangling …“ Bai Xiaosheng runzelte die Stirn. Diese Armee der Eisernen Hellebarden war wirklich furchteinflößend!

Gu Xis Augen wurden kalt.

„Ich weiß, was ich tue.“ Er schloss die Augen halb, offenbar verärgert darüber, dass das Sonnenlicht draußen vor dem Fenster etwas zu hell war.

„Du bist zu leichtsinnig.“

Nachdem A Zhuo Pang Wans Puls gefühlt hatte, geriet er in Panik, schrieb eine Zeile auf ein Stück Papier und reichte es ihr.

Pang wusste natürlich, dass sie sich darauf bezog, dass sie sich gewaltsam mit der inneren Energie von dreißig Jahren angereichert hatte und diese innerhalb von sieben Tagen vollständig aufbrauchen musste.

„Keine Sorge, ich habe es mir gut überlegt. Wenn wir das nicht tun, schrecken wir die Angreifer auf den Berg nicht ab.“ Sie tätschelte Azhuos blasse Wange und kicherte. „Braver Azhuo, sei nicht traurig. Es sind nur zehn Jahre weniger. Damit kann ich leben.“

Ah Zhuo blinzelte, und zwei klare Tränen rannen ihr über die Wangen.

Sie nahm einen Stift, schrieb ein paar Worte auf ein Stück Papier und reichte es schnell Pang Wan.

"Bitte, junger Herr."

Pang Wan betrachtete das Papier und empfand dabei gleichermaßen Belustigung und Verärgerung.

„Du Verräter, zwingst du mich etwa, deinem jungen Meister etwas anzutun?“, kicherte sie und stupste Ah Zhuo an die Stirn. „Dein junger Meister hat seine Prinzipien. Gu Gong kann sich niemals in den Kampf zwischen Gut und Böse einmischen. Er kann seine eigenen Regeln nicht brechen.“

Ah Zhuo jedoch weinte und weinte weiter und gab ihr trotzig das Papier zurück.

Bitte, junger Herr!

Bitte, junger Herr!

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